Manchmal ist es einfach hart. Ich geniesse mein Leben und bin wirklich zufrieden damit. Ich habe mich damit abgefunden, eine Krankheit zu haben. Trotzdem ist es immer wieder hart, sich dessen bewusst zu werden. Seit gestern ist es deutlich, dass ich wieder einen Schub habe und mein Darm teilweise entzündet ist. Durchfall und andauernde Schmerzen an einer Stelle haben mir das gezeigt. Heute war ich dementsprechend den ganzen Tag müde und kaputt. Es ist frustrierend, kürzer treten zu müssen und nicht mehr so viel Energie zu haben wie zuvor. Es ist einfach unfair, so eingeschränkt zu werden. Und ja, manchmal tut eine Runde Selbstmitleid einfach gut und momentan suhle ich mich darin.
Seit heute morgen nehme ich wieder Tabletten - 6 Salofalk 500 pro Tag. Ich hoffe, damit kriege ich es schnell in den Griff.
Eigentlich sehe ich das Ganze pragmatisch. Ja, ich bin krank, aber meistens geht es mir gut damit. Manchmal muss ich Tabletten nehmen, wenn es schlimmer wird, aber auch damit kann ich gut leben. Und trotzdem erschlägt mich dieser Schicksalsschlag manchmal einfach. Noch härter ist es, wenn man mit niemandem darüber reden kann, weil das niemand nachvollziehen kann, der mir nahe steht. Und mit jemandem, der mir nicht nahe steht, möchte ich in einer solchen Situation auch nicht mein Herz ausschütten, auch wenn mich dieser verstehen würde.
Mir fehlt halt in dieser Abteilung manchmal die weibliche Unterstützung. Männer reagieren in solchen Situationen einfach ganz anders. Ich würde gerne ein wenig bemitleidet werden, ein bisschen darüber reden, ein bisschen traurig sein, ausgefragt werden, dass sich jemand für meine Probleme interessiert. Männer sind da einfach nicht so. Und unter die Nase reiben ist auch nicht das Wahre.
Ich fühle mich zwar nicht wie 27, aber mittlerweile doch erwachsen und gefestigt, wie ich gestern feststellen musste.
Nach langer Zeit war ich wieder einmal auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen, um mein Auto von der Werkstatt abzuholen. Also packte ich einen Rucksack und schleppte nicht drei Taschen mit wie sonst immer. Zudem nahm ich die Inline Skates mit, um von der Bahnstation zur Werkstatt zu fahren, weil die Busverbindung da hin nicht gerade optimal ist. Ich hätte die zwei Stationen auch gehen können, aber mit den Inlinern bin ich doch ein gutes Stück schneller.
Geschockt über den Preis (Fr. 7.20) ärgerte mich die Bemerkung der zwei Damen, da sei ein Abonnement halt praktisch, jedoch nicht. Früher war es immer ein Ärgernis gewesen, auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen zu sein, gestern konnte ich es jedoch geniessen.
Als sich jemand auf den Sitz neben mir setzte, machte mir das nichts aus, nur sein Körpergeruch hätte nicht so intensiv sein müssen. Ich setzte mir die Kopfhörer auf und hörte Musik, während die Landschaft draussen vorbei glitt. Einfach nur schön. Keiner der Mitfahrenden verunsicherte mich, wie es früher oft der Fall war. Auch meine Phobie meldete sich nicht, ich dachte nicht einmal daran. Ehrlich gesagt ist mir das erst jetzt gerade in den Sinn gekommen.
Ich wurde mir bewusst, wieviel ich schon erreicht hatte und wie glücklich ich mit all dem bin, was ich habe. Einen tollen Job, wo meine Arbeit geschätzt wird, ich meine Arbeit und Zeit frei einteilen kann, einen tollen Freund, mit dem ich die meiste Zeit glücklich bin, ein Haus, das zwar viel zu gross für uns ist, aber es ist ein Haus, meine beiden Katzen, die mich lieben und immer wieder für Freude oder Ärger sorgen, mein Pferd und die beiden von Dominic, die meine Freizeit ausfüllen, ein Studium, das ich jetzt ohne Stress und berufsbegleitend weiter führen kann, genug Geld, um nicht die ganze Zeit sparen und auf alles verzichten zu müssen, zwei Autos und ein Pferdeanhänger, die es mir ermöglichen, an allen Kursen teilzunehmen, von denen ich früher nur wehmütig die Auschreibungen gelesen hatte, eine Familie, die zwar ihre Macken hat, aber grundsätzlich doch eine tolle Familie ist und ebenso eine tolle “Schwiegerfamilie”, was ja auch selten der Fall ist. Ich habe eine gewisse Lebenserfahrung, bin aber trotzdem noch jung und das Leben liegt vor mir. Mit meiner Figur bin ich nicht wirklich zufrieden und ich trauere schlanken Tagen nach, aber ab und zu denke ich, dass ich wohl trotzdem nicht so schlimm aussehen kann wegen den paar Kilos zuviel. Ich habe mich persönlich weiter entwickelt, bin kritikfähiger geworden, einfühlsamer, taktvoller und selbstsicherer. Natürlich bin ich noch lange nicht perfekt und ich arbeite auch weiterhin an mir, aber ich bin doch stolz darauf, was ich bisher erreicht habe, sei es beruflich, persönlich, sportlich oder in anderen Bereichen.
Es ist nicht leicht, mit dem eigenen Leben einfach zufrieden zu sein, aber ich bin es im Moment grundsätzlich und mache mir auch immer wieder bewusst, dass ich allen Grund dazu habe. Natürlich wäre ich lieber Millionär und würde in einer Villa mit Bediensteten, einem eigenen Stall, Swimming Pool und Kinoraum wohnen, aber dass ich das erreiche, ist doch eher unrealistisch. Also freue ich mich über die kleinen Wünsche im Leben, die ich mir erfüllen kann. Ein gemeinsames Essen im Restaurant mit Dominic, einen Kinobesuch mit meiner besten Freundin, ein schönes Familienessen - denn das sind doch die Momente, die das Leben ausmachen. Nur muss man sich das auch immer wieder bewusst machen. Unnereichbaren Träumen nachzuhängen ist so viel einfacher, macht aber niemanden glücklich und man übersieht dann leicht die kleinen Freuden im Leben.
Ich ärgere mich gerade tierisch über meine Mutter. Normalerweise haben wir ja ein gutes Verhältnis. Ich gehe oft vorbei und gebe meinem Bruder Nachhilfe oder helfe meiner Mutter am Computer, oft auch ganz kurzfristig (und kremple dadurch meinen ganzen vollgeplanten Tag um), weil es ja so dringend ist. (Bei ihr ist alles immer dringend). Eine zeitlang sogar mehrmals wöchentlich, das hab ich dann aber abgestellt. Im Durchschnitt ist es aber immer noch einmal pro Woche.
Nun ist gestern mein Auto ausgestiegen und ich brauchte dringend jemanden, der mich fährt (öffentliche Verkehrsmittel waren aus diversen Gründen nicht möglich). Also bei meiner Mutter angerufen, Sachverhalt erklärt und gefragt, ob sie mich fahren kann. Erstmal kam: Och das stinkt mir zwar gewaltig, aber guuut (ist nicht so, dass sie keine Zeit hätte, sie hat Ferien!).
Und wer holt mich am Ende ab? Ihr Freund! Sie konnte mir nicht mal den kleinen Gefallen selbst tun! (Warum ihr Freund das macht, ist mir ein Rätsel - wahrscheinlich weil er so den Abend mit ihr noch geniessen kann, weil sie nicht völlig genervt ist).
Gut, schlussendlich wurde ich gefahren, aber dieses Verhalten ist doch völlig daneben! Auf meine Hilfe kann sie dann in Zukunft verzichten, zumal ich schon sooo oft aufs Reiten verzichtet habe, früher Feierabend gemacht oder etwas abgesagt habe, nur damit ich ihr bei einem Email helfen kann, das sie nicht öffnen kann. Aber das wird natürlich erwartet!
Das Stöckchen habe ich gefunden bei Devbloggers Blog und frecherweise einfach mal mitgenommen.
Alles, was ich noch nicht getan habe, ist fett markiert.
1. Einen Dreier gehabt.
2. Betrunken gewesen.
3. Eine echte Schusswaffe angefasst.
4. Drogen genommen.
5. Etwas an eine Toilettentür geschrieben.
6. “Spezielle” Photos von mir selbst geschossen.
7. Sex gehabt.
8. An einer Schlägerei beteiligt gewesen.
9. Twitter benutzt.
10. Musik von Lady Gaga gehört
11. Einen Autounfall gehabt.
12. Supendiert worden (Schule, Ausbildung, Wehrdienst, etc.).
13. Geflogen (Schule, Ausbildung, Wehrdienst, etc.).
14. Einen Computervirus gehabt.
15. Ein handgeschriebenes Tagebuch geführt.
16. Auf etwas allergisch reagiert.
17. Einen Hund besessen.
18. Eine Katze besessen.
19. Schwanger gewesen.
20. Angst gehabt, schwanger zu sein.
21. Ungeschützten Sex gehabt.
22. Im freien gezeltet.
23. Im Ozean geschwommen.
24. Einen Bikini getragen.
25. Jemand aus dem Internet getroffen.
26. Eine Umfrage gemacht.
27. ICQ benutzt.
28. Einen Abschluss nicht geschafft.
29. Ein Jahr wiederholt (schulisch).
30. Eine Sommerschule besucht.
31. Eine schulische Auszeichnung bekommen.
32. Ein Stipendium erhalten.
33. Eine Fremdsprache fließend sprechen können.
34. Ein komplettes Buch gelesen.
35. Eigene Musik aufgenommen.
36. Eine xBox besessen.
37. Musik von Rammstein gehört.
38. Fischnetze getragen (Kleidung).
39. Ausgeblichene Jeans gekauft.
40. Verliebt gewesen.
41. Jemanden gehasst.
42. Betrogen worden.
43. Jemanden betrogen haben.
44. Einen Lebensgefährten gehabt.
45. Sexuelle Handlungen mit demselben Geschlecht gemacht.
46. Sich als gläubiger Christ bekannt.
47. Makeup getragen.
49. Operiert worden.
50. Den Führerschein gemacht.
51. Studiert haben.
52. Abi gemacht.
53. Versuchter Selbstmord.
54. Farbige Kontaktlinsen getragen.
55. Fingernägel schwarz lackiert.
56. Jemandem das Herz gebrochen.
57. Sein Herz gebrochen bekommen.
58. Eine Stunde lang durchgeheult.
59. Etwas sehr wertvolles verloren.
60. Sex im Auto gehabt.
61. Als Kind von den Eltern getrennt worden.
62. Einen Knochen gebrochen.
63. Von einer Biene gestochen worden.
64. Etwas schlechtes/abgelaufenes gegessen.
65. Von zuviel Alkohol erbrochen.
66. Ein Tier einschläfern lassen.
67. An einer Swingerparty teilgenommen.
68. Einen iPod besessen.
69. Ein iPhone besessen.
71. Jemandem den Lebensgefährten ausgespannt.
73. Für mehr als eine Woche verreist.
74. Ausgezogen.
75. Von zu Hause weggelaufen.
76. Bruder/Schwester gehänselt.
78. Im Krankenhaus gewesen.
79. Eine Lebensmittelvergiftung gehabt.
80. Gearbeitet (Job).
81. Gefeuert worden.
82. Einen Freund belogen.
83. Ein Familienmitglied belogen.
84. Den Lebensgefährten belogen.
85. Ein Video bei Youtube hochgeladen.
86. Ein Gerücht über jemanden in die Welt gesetzt.
87. Mit Absicht durch eine Prüfung gefallen.
88. Schule abgebrochen.
89. Die Genitalien piercen lassen.
90. Nackt gebadet.
91. Bis eine Million gezählt.
92. Bis Eintausend gezählt.
93. Rehfleisch gegessen.
94. Entenfleisch gegessen.
95. Fastfood gegessen.
96. Zur Kirche gegangen.
97. Eine Synagoge besucht.
98. Geheiratet.
99. Geschieden worden.
100. Eine Scheibe zerstört.
Ich vernachlässige mein Weblog, ich weiss. Dabei gäbe es so viel zu erzählen. Aber weil es halt gerade viel zu erzählen gibt, fehlt mir die Zeit dazu. Diese wird nämlich von den zu erzählenden Dingen in Anspruch genommen.
Zum Glück ist es mein Weblog und ich kann so viel (oder so wenig) schreiben wie ich will.
Wenn ich aber wieder Zeit finde (schwierig, bei dem Chaos zuhause finde ich momentan nämlich gar nichts), werden all diese erzählbaren Dinge gebloggt!
Ich wurde auf die Webseite www.parfumkaufhaus.de aufmerksam gemacht. Dort kann man sich alle möglichen Parfümsorten bestellen. Bestimmt ein wunderbares Geschenk, wenn nicht zu Weihnachten (ist ja jetzt schon vorbei), dann doch vielleicht zum Geburtstag oder anderen Gelegenheiten. Es gibt nämlich auch tolle Sets, zB mit der passenden Bodylotion, oder Gutscheine. Auch Raritäten der Parfümwelt findet man dort.
Und wer bis Ende Jahr dort einkauft, spendet mit seinem Kauf gleichzeitig an die deutsche Kinderkrebsstiftung, 3% vom Umsatz wandern nämlich dortin. Ich unterstütze solche Aktionen immer gern, zumal die Betreiberin der Webseite damit den Schritt in die Selbstständigkeit wagen will. Das ist mir viel sympathischer als ein grosses Unternehmen, denn da steckt noch Herzblut drin
Am Mittwoch war der Sattler da, allerdings hat der mitgebrachte Sattel nicht gepasst. Da unsere beiden kurze Rücken haben, empfiehlt er uns Massimo Sättel mit französischen Sattelkissen. Nun hat er auf die Schnelle einen Occasion Sattel entdeckt, den er heute abend vorbei bringt. Es ist zwar nicht genau der Sattel, den ich haben wollte (Vielseitigkeit Richtung Dressur), sondern ein Vielseitigkeitssattel Richtung Springen, aber Hauptsache Reiten
Zäume haben wir auch schon bestellt, Dominic hat sich für dieses Modell entschieden und ich nehme das hier. Gebiss habe ich bereits, Sarahs Gebiss ist unterwegs. Für heute abend werde ich mir den Zaum der Stallbesitzerin ausleihen.
Und deswegen blogge ich hier über diese Aktion vom www.druckerei.de. Wenn man einen Blogeintrag darüber veröffentlicht, bekommt man “automatisch” drei dieser tollen Twitter Kalender:
Ich finde das eine tolle Idee! Bei Twitter bin ich zwar dabei, ich blogge jedoch lieber, da mir 140 Zeichen doch meistens zuwenig sind. Wem es jedoch zu aufwendig ist, kann auch einen Twitterbeitrag schreiben und somit an der Verlosung eines dieser Kalenders teilnehmen.
Wo meine Kalender hinkomme: einer zuhause, einer ins Büro und einer in den Stall! Drei Kalender sind also definitiv nicht zuwenig
Momentan fehlt mir irgendwie die Zeit an allen Ecken und Enden. Ist doch immer so: wird es in irgendeinem Bereich stressig, kommen gleich alle anderen dazu. Ich muss Unterstunden bei der Arbeit aufholen und will wenn möglich Überstunden produzieren, damit ich für die Pferde Zeit habe, sobald sie da sind. Dann ist in zwei Wochen Weihnachtsreiten. Einmal pro Woche steht der Naturheilarzt an. Wir sind umgezogen und immer noch nicht fertig eingeräumt. Mein kleiner Bruder hat viele Prüfungen und braucht viele Nachhilfstunden. Und bei meinem on-demand Stundenjob werde ich momentan auch immer wieder gebraucht. Dann waren ja noch die Ferien, bedeutet: viel Wäsche waschen, eigentlich wollte ich noch einen Bericht schreiben, Videos schneiden und hochladen, Digitalfotos konnte ich noch nicht mal selbst durchsehen.
Tja, schade, dass mir auch Schlaf wichtig ist. Ich könnte ohne Probleme mehr schaffen, müsste dann allerdings auf einige Stunden Schlaf verzichten. Das kommt bei mir nicht besonders gut, denn dann schaffe ich in den ein, zwei Tagen danach kaum noch was.
Heute war ich zum ersten Mal bei einem Naturheilarzt. Konventionelle Medizin konnte mir nicht weiterhelfen bei meinen Magenkrämpfen, auch eine Magenspiegelung brachte kein Ergebnis. Nun sass ich heute bei einem Naturheilarzt, der nach chinesischer Medizin behandelt. Wir haben hauptsächlich geredet, er hat mir interessiert zugehört und einiges notiert. Ich erzählte von meinem Magenproblem, aber auch vom Morbus Crohn und von meiner Instabilität im Rücken und den davon kommenden Verspannungen. Ebenso wollte er etwas über Essgewohnheiten, Sport, Charakter (Chi-Fluss) wissen. Dann mass er die Pulse (ja, Mehrzahl, links und rechts) und schaute auf die Zunge.
Er erklärte mir dann, was er daraus folgerte. Anscheinend ist mein Verdauungssystem, also die Erde konstitutionsbedingt von Geburt an schwächer ausgestattet und wird dann vom Holz, das wohl etwas mit den Emotionen zu tun hat, so wie ich das verstanden habe, überrannt. Daher auch die Magenkrämpfe. Deckt sich mit meiner Empfindung, dass es oft stressinduziert ist. Ausserdem habe ich zuwenig Chi und deswegen fliesst es nicht richtig. Sport hilft da natürlich sehr (habe ich selbst bemerkt, wenn ich abends kaputt war, obwohl ich kaum etwas gemacht hatte - nach dem Sport war ich wieder fit), ausserdem empfahl er mir gekochte Lebensmittel, da durchs Kochen Energie auf die Lebensmittel übertragen werde, die mir dann “zugute” kommt. Er gab mir ein Rezept mit für Porridge, das ich zum Frühstück essen kann: Milch, Wasser, Haferflocken kochen und dann nach Belieben verfeinern (Früchte, Zucker usw.). Seit dem kann ich an nichts anderes mehr denken! Das scheint wirklich etwas zu sein, was meinem Körper gut tut, wenn ich darauf einen solchen “Gluscht” habe Nach dem Termin bin ich sofort in den Supermarkt gerannt und habe mir Milch&Haferflocken besorgt! Ich freue mich jetzt schon auf das Frühstück morgen! Zudem bekomme ich ab Montag Tropfen, die ich dann drei Mal täglich nehmen soll. Die Tropfen beinhalten chinesische Kräutermedizin, ich bin gespannt, was dort drin ist, bzw. ob das überhaupt drauf steht Tja, und den Rücken schauen wir nächstes Mal an. Wahrscheinlich werde ich etwa einmal wöchtentlich vorbei gehen.
Jetzt hoffe ich nur noch, dass das nicht zu teuer wird. Ich weiss nämlich noch nicht, wieviel meine Krankenkasse daran zahlt. Nächstes Jahr habe ich dann eine top Zusatzversicherung, die 90% der Kosten zahlt. Da ich die Therapie jedoch auch machen würde, wenn die Krankenkasse nichts bezahlt, habe ich mich da erstmal nicht informiert. Gesundheit ist nämlich das Allerwichtigste, da spare ich lieber überall sonst.
I am Captain *** from the United State, but living in Afghanistan at the moment I’m interested in your car and want to buy it.
Please send me all the information and images when available. I can be
reached via this e-mail: ***
God bless you.
Regard.
Capt. ***
Nein, mein Jeep geht NICHT nach Afghanistan - zudem ist er zum Vermieten und nicht verkaufen ausgeschrieben. Das war übrigens nicht das erste Angebot, aber wohl das Merkwürdigste. Die anderen waren wenigstens auf Deutsch.
Heute kann ich wieder einmal stolz auf mich sein. Ich habe unsägliche Schmerzen auf mich genommen, um die nächsten vier Wochen wieder angemessen enthaart zu sein. Da ich dieses Mal lange gewartet hatte, konnten sich die Haarwurzeln besser bilden und entsprechend waren die Schmerzen auch wieder stärker. Die nächsten zwei Termine sind jedoch bereits abgemacht, sodass ich hoffentlich nicht wieder eine länger Pause zwischen den Enthaarungen habe.
Ach ja, dieser Folter setze ich mich in Basel bei SwissWaxing aus und ich kann es nur weiter empfehlen. Die Folterinstrumente sind sorgsam ausgesucht, die Behandlung ausführlich, sodass kein einziges Härchen überlebt und die Foltermeister sind Meister ihres Fachs. Sollte man weniger masochistische Anwandlungen haben, bieten sie auch noch Massagen und andere Entspannungsprogramme an, wahrscheinlich, damit sich die weniger masochistisch veranlagten Personen nach der Folter noch erholen können. Da ich mittlerweile abgehärtet bin, brauch ich so etwas natürlich nicht
Da in letzter Minute noch ein Platz frei wurde, konnte ich am Kurs von Renate Elberich bei uns im Reitverein teilnehmen. Der ganze Kurs beinhaltet zwei Reitstunden und zwei Sitzkorrekturen. Ich konnte bei einer Sitzkorrektur gestern Abend auf Manolito mitmachen. Bei den anderen Sitzkorrekturen konnte man zuschauen und die Übungen am Boden gleich selbst ausprobieren. Das hat Spass gemacht, auf Gymnastikbällen rumwippen, mit Gummihüpfbällen rumhüpfen, Gleichgewicht auf den Pads behalten und viele Übungen auf dem Boden. Dabei kamen auch mal Terrabänder zum Einsatz, die dann anstelle von Zügeln gebraucht wurden, um eine beständige Anlehnung zu behalten oder die Wäscheklammer in die Mähne, wenn jemand immer nur nach unten schaut. Sehr originell und mit einfachen Mitteln wurde da immer konkret am Problem des Reiters gearbeitet. Renate hatte da eine Unmenge an Ideen, Hilfsmitteln und Tricks dabei.
Ich war wohl ein etwas schwerer Fall. Erstens, weil es seit meinen Rückenproblemen mit Manolito kaum mehr klappt, auf rechte Hand konnte ich nicht mal mehr abwenden, beim Antraben bricht er immer über die innere Schulter aus usw. Zweitens, weil ich eine enorme Verspannung aufgrund meiner Instabilität im Rücken habe und somit mein Becken gar nicht locker lassen kann, weil ich diese Muskeln nicht entspannen kann. Dazu kommt, dass ich durch das Reiten von jungen Pferden (viel entlasten!), immer vor dem Schwerpunkt sitze. Ich musste die Steigbügel 6 (!) Loch kürzer machen, danach wurde ich an die Longe genommen und sollte mich im Trab aufrichten, also so, dass ich senkrecht stand (nicht im Jockey-Sitz). Mehr als ein paar Sekunden die Balance zu behalten war schlicht unmöglich, zudem war das sehr anstrengend (schnauf, schwitz ). Daraufhin durfte ich noch ein paar Übungen machen, die die Bauchmuskeln stärken und meine Problem-Rückenmuskeln entspannen. Erstaunlicherweise wollte diese Übung niemand mitmachen
Für mich war der Kurs ein riesiger Erfolg! Nach all diesen Übungen sass ich endlich mal wieder so auf dem Pferd, wie ich es vor meiner Rückenverspannung getan hatte. *freu*
Am Abend sassen wir dann noch bei meiner Reitlehrerin bei Pizza zusammen und redeten über Pferde, Reiten, Longieren, Doppellonge, aber auch Wirkung von Steinen, Magnetfelder usw. Es war richtig schön und es tut gut, heute wieder mal alle meine Muskeln zu spüren.
Gestern waren wir endlich wieder mal mit unseren lieben und immer lustigen Freunden zusammen Essen. Dieses Mal hatte ich Lust auf Fleisch und deswegen schlugen wir das Restaurant Rössli in Gelterkinden vor. Dort bekommt man ein Stück beinahe rohes Fleisch, das auf einem heissen Stein serviert wird, wo man es dann selbst durch garen kann. Das sieht dann etwa so aus:
Auswählen kann man zwischen Kalb, Rind, Strauss, Pferd, Lamm und Schwein, alles in verschiedenen Grössen. Allerdings wurde auch der Sonderwunsch nach Poulet erfüllt
Wir hatten alle unseren Spass, selbst die Kinder (nicht unsere ) sind am Ende aufgetaut, obwohl sie am Anfang nicht besonders gute Laune hatten.
Solche Abende tun uns einfach sehr gut und es ist schade, dass sie immer so schnell vorbei sind! Aber bald können wir lange Ausritte zu viert machen
Ich kann natürlich momentan an nichts anderes denken, als an “meine” beiden Shagya Stuten und bin nun auf eine Webseite gestossen, wo man sich Literatur zum Thema Shagya Araber bestellen kann. Diese ist nämlich sehr karg gesät.
Das nun endlich mein Traum vom eigenen Pferd in Erfüllung gehen soll, kann ich kaum glauben. Deswegen bin ich die letzten Nächte auch immer aufgewacht, und konnte nicht mehr einschlafen, weil mir plötzlich eingefallen ist, dass ich noch einen Sattel brauche oder gar nicht weiss, wieviel Hufschuhe kosten und wie die aussehen. Also nachts um drei zum Computer gehetzt und Preise von Sätteln oder Hufschuhen oder Halftern oder … verglichen. Nach ein bis zwei Stunden hatte ich mich wieder beruhigt und konnte wieder schlafen.
Ich habe einfach Angst, dass noch irgendwas schief geht und mein Traum doch wie eine Seifenblase zerplatzt. Hoffentlich geht das nicht die ganzen nächsten Wochen / Monate so…
Am liebsten würde ich mich gleich morgen in mit dem nächsten Flieger zu meinem Pferdchen aufmachen… *seufz*
Letzte Woche war ich in Hamburg auf dem Gestüt Klein Wisch, wo sie zwei schwarze Shagya Stuten zum Verkauf haben. Die eine ist sogar eine Tochter von Bahadur. Ich dachte ja zuerst, dass diese mir nicht gefällt, weil sie eine lange Blesse auf der Stirn hat, die bis auf die Nase geht. Aber als sie aus der Box rausschaute, dachte ich mir schon: das ist aber ein gewitztes Pferdchen! Und so war es auch. Die andere Stute ist ein bisschen grösser und sieht mehr wie ein kleines Vollblut aus. Vom Charakter her seien sie sehr unterschiedlich, wurde mir erklärt. Wo Bailyn (die kleine Tochter von Bahadur) schnell, intelligent, aber auch eher nervös ist, bleibt Sarah (das kleine Vollblut) fast immer die Ruhe selbst. Deswegen tendierte ich vom Kopf her eigentlich eher zu Sarah, obwohl sich mein Herz schon längst für Bailyn entschieden hatte, das wollte ich nur nicht wahrhaben.
Als ich dann auf Bailyn sass und im Schritt ritt, dachte ich nur: oje, die zackelt ja wie ein nervöses Vollblut! Aber eigentlich zackelte nicht sie, sondern ich, und zwar innerlich. Eine gewisse Nervösität ist nun mal doch da, wenn man auf ein fremdes Pferd sitzt, das man beurteilen will und dabei noch von allen Seiten beobachtet und selbst beurteilt wird. Sobald ich meine Nervösität abgelegt hatte, lief sie richtig ruhig und ich konnte sie wunderbar an den Zügel reiten. Zum Glück für mich reiten sie dort die Pferde ebenfalls nach klassischer Dressur, zudem ist das Pferdchen so sensibel, dass ich nur ein bisschen dran denken musste, anzutraben und da war sie schon im Trab. Jedoch durfte ich nicht zu fest denken, sonst war sie schon im Galopp
Danach war ich immer noch skeptisch und wollte die andere Stute noch probereiten, um einen Vergleich zu haben. Die Reitlehrerin meinte jedoch nur, das wäre Zeitverschwendung, ich würde so fein reiten, da bräuchte ich ein sensibles Pferd wie Bailyn und mit Sarah würde ich nicht glücklich werden. Das war für mich der Wendepunkt, von da an war mir klar: Bailyn wird mein erstes Pferd!
Allerdings ist die Geschichte damit noch nicht zu Ende, denn irgendwie dachte ich, dass Sarah eigentlich perfekt zu Dominic passen würde. Ihm gefallen sowieso eher “richtige” Pferde (wie er das nennt ), nicht diese Araberchen. Aber natürlich will er auch kein Ungetüm von 180cm Stockmass. Da wäre Sarah mit ihren knapp 160cm doch optimal, ausserdem sieht sie ja auch aus wie ein “richtiges” Pferd. Und sie wäre das perfekte gelassene Anfängerpferd. Das konnte ich auch beurteilen, da ich sie an der Longe unter einem Anfänger beobachten konnte. Eigentlich fast schade, dass Dominic (noch) kein eigenes Pferd will.
Zuhause angekommen zeigte ich ihm dieses Video, wo die beiden Stuten drauf sind. Es dauerte keine fünf Sekunden, da zeigte er auf Sarah und meinte: das ist ja ein schönes Pferd! Die gefällt mir! Das hatte ich ja gewusst Ich schwärmte ihm also von Sarah vor, was sie doch für ein tolles Anfängerpferd sei usw., aber er ging natürlich nicht gross darauf ein. Auf jeden Fall nicht sofort. Irgendwann merkte ich dann, dass er sich doch langsam Gedanken darüber machte (”aber so ein Pferd müsste ich dann ja jeden Tag reiten…” - “ne, wenn ich zu Bailyn gehe, kann ich Sarah auch noch beschäftigen”…). So kam eins zum anderen und mittlerweile sind wir doch soweit, dass wir wohl beide Pferdchen kaufen! :D
Natürlich müssen wir nochmals nach Hamburg fliegen (oder fahren, das müssen wir noch ausdiskutieren…), dazu müssen wir Ferien nehmen usw. So wie es bei Dominic auf der Arbeit und im Kun-Tai-Ko läuft, wird es also November, gedacht wäre Oktober gewesen. Aber für Bailyn habe ich bereits zugesagt und Sarah ist nicht ausgeschrieben, somit wird das hoffentlich trotzdem alles klappen. Und Dominic will Sarah natürlich erstmal sehen, bevor er sich definitiv entscheidet.
Nun müssen wir nur noch das Geld aufbringen, um die Anzahlung für zwei Pferde zu bezahlen. Der Stall ist zum Glück schon geklärt, wir kriegen den kleinen Stall bei unserer guten Freundin Edith, der liegt 10min von unserem neuen Wohnort entfernt und auf meinem Arbeitsweg.
Nur Transport und Zoll konnte ich noch nicht klären, im Internet sind kaum brauchbare Informationen dazu zu finden…
Hier noch die beiden Videos vom Vorreiten von Bailyn:
Ich komme momentan kaum zum bloggen, erstens zeitlich und zweitens technisch, beides durchs Zügeln bedingt. Die Telefonleitung ist schon gezügelt, aber der Router noch nicht. Da ich aber sowieso keine Zeit zum Surfen hätte, stört mich das auch nicht. Und Mails abfragen geht auch mit MacBook per iPhone über Tethering.
Heute hatte ich das erste Mal Reitstunde auf dem Linerhof. Ich hatte ja gewisse Erwartungen und diese wurden auch ziemlich erfüllt. Das Pferd wurde von mir geputzt und gesattelt und ich bekam nicht nur die Zügel in die Hand. Mein Pferd war ein Freiberger, der bisher hauptsächlich vor der Kutsche ging und erst ein halbes Jahr auf dem Linerhof ist. Dafür liess er sich erstaunlich gut reiten, zeigte aber noch Probleme beim Biegen und vor allem im Linksgalopp, den ich heute leider nicht hinbekam. Es war eine abwechslungsreiche, anstrengende halbe Privatstunde, in der wir gar nicht soo viel machten und ich trotzdem profitieren konnte.
Am schönsten war jedoch das Lob am Schluss, die Reitlehrerin meinte, sie wünschte sich, dass alle Reiter so reiten lernen würden und sprach meiner Reitlehrerin Petra ein grosses Lob aus *freu*!
Und seit gestern morgen geht es mir auch endlich wieder gut. Ich kann das halt nicht haben, wenn er solange weg ist. Ich mag dieses “ich vermiss ihn so sehr”-Gefühl einfach nicht. Das ist so einsam und mühsam. Irgendwie komme ich mir ja auch blöd vor, dass meine ganze Ausgeglichenheit von meinem Freund abhängt, aber so ist es halt irgendwie. Mir gehts nicht gut wenn er nicht da ist. Ich bin dann einfach nicht glücklich. Aber jetzt bin ich ja wieder glücklich! :))
Zwar noch kein Pferd, aber einen guten Stall habe ich gefunden, für 195 Euro im Monat, das wäre für so lange, bis ich mir meinen Traumstall bei mir in der Nähe (der doch mehr als das Doppelte kostet) leisten könnte. Der Stall ist ein LAG Stall (vielleicht kann mir das jemand erklären? Hab ich noch nie gehört) und nur ein paar Minuten von meinem Arbeitsort entfernt, da ich ja gleich an der Deutsch-Schweizer-Grenze arbeite. Immerhin kann ich mir somit schonmal ein Pferdle im Unterhalt leisten *freu*
Letztes Wochenende war ich in Deutschland, wieder mal ein Pferd besichtigen. Dieses Mal eine trächtige Shagya Schimmelstute, 11-jährig.
Ich fuhr also am Samstag morgen los (natürlich mit meinem Jeep ) und nach vier Stunden Fahrt kam ich pünktlich im Gestüt an. Dort wurde die Stute gedeckt und deswegen steht sie seitdem auch dort. Die Besitzerin kam zeitgleich mit mir an und wir holten auch gleich die Stute. Sie war auf der Weide und kam von sich aus, als sie uns sah. Im Umgang war sie sehr lieb und ruhig, also schon mal ein Pluspunkt. Beim Freilaufen zeigte sie einen tollen Schritt und einen wahnsinns Trab! Dafür ging der Galopp fast gar nicht, bzw. nur Hasengalopp. Danach aufsatteln und aufsitzen. Sie gab schön nach, lief aber nicht richtig am Zügel, reagierte jedoch gut auf Hilfen, sofern sie denn korrekt gegeben wurden. Leider war sie fast immer abgelenkt, es war eher schwierig, sie konstant konzentriert bei sich zu haben. Im Trab rannte sie dann eher davon, was wahrscheinlich von der fehlenden Balance kommt. Galoppieren wollte ich sie dann nicht, da hatte ich ein schlechtes Bauchgefühl. Also setzte sich die Tochter der Gestütsleiterin drauf. Sie brauchte erstmal ein paar Minuten, um die Stute überhaupt in den Galopp zu bekommen, dabei sperrte Osira immer wieder das Maul auf und riss den Kopf hoch. Als sie dann endlich im Galopp war, dauerte es nur ein paar Sekunden und die Reiterin war unten. Genau das hatte mir mein Bauchgefühl vorhergesagt.
Ich durfte bei der lieben Pferdebesitzerin übernachten und somit konnte ich am nächsten Tag nochmal reiten. Dieses Mal wollte ich ausreiten, da die Stute da anscheinend sehr vorsichtig sei, vor allem, wenn sie alleine ist. Es ging dann eher in die Richtung nervös / unwillig, sie wollte nicht von ihrer Herde weg. Sie lief allerdings auch nicht mit hocherhobenem Kopf herum, Heuballen oder ähnliches sah sie sich aber immer sehr genau an und spielte “Banane”. Das Mühsame war allerdings, dass sie sich immer wieder umdrehte und ich somit dauernd Kreise reiten musste. Irgendwie erschien sie mir nicht nervös, sondern unwillig und auch ein wenig respektlos.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine ganz tolle Stute mit gutem Grundcharakter ist, teilweise einfach mit schlechten Angewohnheiten und wenig Menschenbezogenheit im Sattel. Am Boden ist sie ein Traumpferd. Ausserdem ist sie sehr talentiert, hatte einen tollen Körperbau und eine gute Eigenbalance (beim Hufeauskratzen am Vorderbein blieb sie mit dem Hinterbein angewinkelt in der Ruhestellung), müsste allerdings noch sehr gefördert werden. Für mich ist das doch ein bisschen eine Nummer zu gross und ich würde mich mit ihr überfordert fühlen. Deswegen sagte ich der Besitzerin heute ab.
Heute stand die MFK Vorführung (vergleichbar mit Tüv) für meinen ramponierten Jeep an und er hat bestanden! Das heisst ab morgen kann ich mit einem richtig heissen Gefährt rumkutschieren! Yeah! @Fubuki: wann machen wir unsere Alpenfahrt?
Am Freitag abend komme ich endlich wieder in den Genuss einer Reitstunde bei meiner heiss geliebten Reitlehrerin! Sowas ist doch einen Blogeintrag wert
Da die anderen aus meinem Büro mehrmals pro Woche mittags Joggen gehen und ich das prinzipiell eine gute Idee finde, jedoch selbst nicht joggen will, dachte ich mir: Warum nicht Reiten? Also suchte ich gestern nach einem passendem Reitstall und siehe da, ich würde fündig: der Linerhof ist nur ein paar Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt, also ging ich gestern gleich mal vorbei schauen. Es hat dort Schulpferde (was auf der Webseite nicht ganz klar ist) und man kann auch Einzelstunden nehmen, die sind sogar in einem bezahlbaren Rahmen (45Fr. pro halbe Stunde). Und das Beste daran: es wird so geritten und unterrichtet, wie ich das kenne und mir wünsche! Ich konnte nämlich gleich eine Reitstunde beobachten. Zudem werden die Pferde von den Reitern selbst bereit gemacht und man bekommt nicht einfach Zügel in die Hand gedrückt. Also alles genau nach meiner Philosophie. Ich war echt erstaunt, hier gleich um die Ecke auf so ein Juwel von einem Reitstall zu stossen!
Für nächste Woche habe ich gleich eine Reitstunde abgemacht, werde sie aber leider wieder absagen müssen, da wir eine Sitzung haben, die erst noch in Basel ist. Aber ich werde dann gleich für übernächste Woche etwas abmachen! *freu*
Nun habe ich nach dem Ausritt gestern meine Reitbeteiligung beendet. Ich wurde einfach zu nervös beim Aufzäumen, weil er ja immer den Kopf hoch reisst. Und diese Nervösität nehme ich mit in den Sattel. Am Ende des Ausritts waren wir beide zwar wieder entspannt, aber ich will mir das eigentlich nicht mehr antun. Kein Pferd mehr, bei dem ich nervös werde. Dann lieber gelegentliche Ausritte auf bereits bekannten Pferden, habe da ja genügend Auswahl, und wieder mehr Reitstunden.
Dieses Video hat mich vor einiger Zeit tief beeindruckt und spiegelt meine Grundeinstellung zum Reiten wieder: Dass man nämlich in jeder Reitart gut und schlecht reiten kann und dass ein guter Reiter nicht auf eine bestimmte Reitart festgelegt ist.
Seit zwei Wochen habe ich ein neues Pflegepferd, einen Vollblutaraber, genannt Sadi. Er überzeugte mich von Anfang an mit seiner ruhigen Art im Umgang und seiner Unerschrockenheit im Gelände. Allerdings ist er sehr guckig und weicht, vor allem vor Gebüsch. Vor Autos, Hunden, Luftballons und ähnlichem hat er aber überhaupt keine Angst. Sehr merkwürdig, sowas hab ich noch nie erlebt. Aber ich vermute, dass es am noch fehlenden Vertrauen zu mir liegt. Deswegen will ich in Zukunft entweder mit jemandem zusammen ausreiten oder Bodenarbeit nach Longenkurs machen, damit ich meine Sicherheit, die ich mit ihm noch habe, nicht verliere.
Ich habe schon lange nicht mehr hier geschrieben. Das liegt nicht daran, dass in meinem Leben nichts passiert, ganz im Gegenteil. Es ist nur so, dass ich mir momentan überlege, wie ich mit dem Blog weiter verfahre, was ich hier schreiben soll. Ich möchte mein Blog interessanter gestalten und bin auf der Suche nach Ideen. Ausserdem sollte ich mich wohl für eine Richtung entscheiden: Technik, Studium / Arbeit, Reiten? Eigentlich will ich das nicht. Eigentlich ist es so, dass ich keine grosse Lust habe, hier zu schreiben, weil ich das Gefühl habe, dass mein Blog nicht wirklich interessant ist. Ich denke, das Blog hätte Potential, aber dazu müsste ich mehr Zeit investieren. Und ich weiss noch nicht ob ich das will. Die Alternative dazu wäre allerdings, das Blog einzustellen und das will ich garantiert nicht. Vielleicht sind die beiden nächsten Wochen ohne Dominic eine Entscheidungshilfe. Heute hatte ich zumindest wieder Lust zum Schreiben.
Vorletzte Nacht hatte ich wieder einen MC Schub. Bauchschmerzen, Durchfall und Schwindel. Diesmal war es wirklich schlimm. Dann seit gestern morgen die Übelkeit.
Ich bin es leid. Ich will nicht, dass es wieder anfängt
Nun weiss ich, was dem Jeep alles fehlt und es wird gut 4000.- Franken kosten. Das ist etwas mehr, als ich gehofft hatte, allerdings immer noch ein günstiger Preis, nachdem ich die Liste gehört hatte. Bremsen, Handbremse, Klimaanlage, Stossstange, Scheibenheber, Seitenspiegel, Schubstreben (oder so ähnlich), Ölverlust und vielleicht sonst noch ein paar Dinge. Da ich in drei Wochen nach Deutschland fahren will, werde ich das Geld investieren und heute vorbei gehen und den Auftrag definitiv machen. Ich hoffe, es ist in drei Wochen machbar, vor allem der Termin bei der MFK, da werde ich auch noch anrufen.
und zwar mir ein Auto gekauft. Bei Ricardo. Für 1150 Franken. Diesen Jeep Cherokee.
Zumindest hab ich jetzt ein Zugfahrzeug und in ein paar Monaten vielleicht sogar einen Anhänger. Mein eigenes Pferd muss erstmal warten.
Meine Mutter war nicht sehr erfreut, ihr kann man es irgendwie nicht recht machen. Ich will ihrer Meinung nach immer zuviel. Ich verstehe das nicht, mein Vater hat sich in Thailand ein Haus gekauft. Ein HAUS! Und er wird dahin auswandern. Zudem hat er wahrscheinlich weniger Geld pro Monat zur Verfügung als ich. Aber er wird unterstützt und ich werd immer nur fertig gemacht. Anscheinend stosse ich damit auch meine Brüder vor den Kopf. Anstatt dass sich meine Familie für mich freut, dass ich Geld verdiene und mir jetzt endlich die Dinge leisten kann, von denen ich schon mein Leben lang träume, werfen sie mir vor, unvernünftig viel Geld auszugeben. Tja, meine Brüder haben ja alles, die können bei meiner Mutter in einem Haus leben, sich ihren tollen Sportwagen ausleihen usw. Und ich steh auf eigenen Beinen und kann mir etwas leisten, das passt wohl nicht. Hach, die haben mir die ganze Freude verdorben…
Am Dienstag war ein weiteres Pferd zur Besichtigung “dran”. Eine junge, 5-jährige Stute namens Samira, die ganz schonend nach Pat Parelli ausgebildet und angeritten wurde. Ich durfte als erste auf ihr reiten, seit sie von der Besitzerin angeritten wurde und obwohl der Westernsattel zu lange Steigbügelriemen hatte und ich ja Englisch reiten gelernt hatte, verstanden wir uns recht gut und sahen anscheinend auch harmonisch aus Die Stute ist ein spezieller Arabermix, mit englischem Vollblut und Pony, seeehr hübsch (dunkelbraun) und völlig cool, aber auch arbeitswillig. Sehr nette Besitzerin. Ich werde mich nächste Woche nochmals melden und vielleicht noch ein paarmal vorbei gehen. Mal sehen. Könnte ich mir grundsätzlich schon vorstellen, allerdings ist sie ein wenig sehr auf das Parelli System fixiert.
Gestern konnte ich mich mit der Besitzerin von Elia treffen, eine junge Freiberger Stute, die in “meinem” Stall steht (der Stall, wo mein zukünftiges Pferd hinkommt). Was soll ich sagen? Wir verstanden uns wirklich sehr gut, lagen auf einer Wellenlänge, auch pferdetechnisch. Sie hat wie ich Erfahrung mit Pferden, aber auch noch nicht jahrzehntelang (dazu sind wir beide auch noch zu jung ). Die nächsten drei Monate hat sie nur am Wochenende Zeit für ihr Pferd und deswegen darf ich in dieser Zeit unter der Woche ihr Pferd bespassen. Ich denke, wir passen sehr gut zusammen und mit ihr kann man bestimmt auch konstruktiv über ein Thema diskutieren, sollte das denn mal nötig sein. Denn grundsätzlich haben wir ja die gleichen Vorstellungen, ausserdem sind wir beide Galopp-Junkies
Das wird es wohl sein, was mich heute schlapp macht. Zwar wurde das bei mir noch nie diagnostiziert, aber ich schätze, dass ich das seit Jahren immer mal wieder habe. Nur noch nie so wie heute. Das gelegentliche Zwicken ist zwar nicht sehr tragisch und dass ich immer auf die Toilette muss, auch nicht. Aber meine Stirn fühl sich heiss an und mir ist auch heiss. Und kalt. Gleichzeitig. Nicht schüttelfrostmässig schlimm, aber doch spürbar. Schlapp und müde. Schwindelig? Vielleicht auch. Hätte ich doch nur auf meinen Bauch gehört, der mir heute morgen empfahl, mich krank zu melden. Wegen ein bisschen Durchfall bleib ich aber nicht zuhause. Der ist jetzt übrigens auch weg. Dafür sind die anderen Symptome gekommen. Irgendwie mache ich aber wohl keinen sehr kranken Eindruck und käme mir auch komisch vor, jetzt nach Hause zu gehen. Damit tue ich mich immer sehr schwer. Einzuschätzen, wann ich übertreibe und wann es wohl sinnvoller wäre, nach Hause zu gehen. Oft sind es so zwischendrin-Situationen wie jetzt. Es geht mir nicht richtig schlecht, aber auch nicht richtig gut.
Nun waren wir gestern nochmals probereiten und meine Reitlehrerin gab mir schlussendlich grünes Licht
Heute telefonierten wir nochmal und sie meinte, dass er halt doch noch nicht eine besondere Grundausbildung hätte, vor allem im Galopp sei er nicht ausbalanciert. Deswegen wäre auch der Preis von 11′000 SFR zu hoch und wir waren uns einig, dass er maximal 8′000 SFR wert sei, und auch dann wäre der Preis noch hoch angesetzt. Danach telefonierte ich mit der Besitzerin, leider geht sie nicht unter 10′000 SFR und irgendwie will ich auch nicht fast den doppelten Preis bezahlen, nur weil mein Herz jetzt daran hängt. Dazu kommen einige vergrösserte Talgdrüsen in Sattellage, von denen ich auch nicht genau weiss, wie die sich auswirken. Wenn ich dann am Ende ein Pferd habe, das ich nicht mehr reiten kann und viel zu teuer gekauft hatte, wäre ich schon sehr unglücklich. Denn weggeben könnte ich den Kleinen dann bestimmt nicht mehr, aber ein zweites Pferd kann ich mir auch nicht leisten. Und ein Pferd nur für Bodenarbeit und Spazieren will ich einfach nicht, dazu ist mir das Reiten zu wichtig, das gebe ich gerne zu. Natürlich gehe ich gerne ab und zu spazieren und mag auch Bodenarbeit, aber wenn das dann das Einzige ist…
Irgendwie trenne ich mich innerlich schon von dem Kleinen und das tut richtig weh. Andererseits denke ich, warum soll ich nicht soviel bezahlen, Liebe hat doch keinen Preis? Dazu kommt die Frage: könnte ich mich auch in ein anderes Pferd vergucken?
Das wird hier wohl in nächster Zeit ein grosses Thema sein. Deswegen will ich hier ein wenig ausholen:
Schon seit ich denken kann, wünsche ich mir ein eigenes Pferd. Zu Weihnachten, Geburtstag, Ostern und anderen Gelegenheiten äusserte ich diesen Wunsch. Einmal ging ich am Ostersonntag morgens früh sogar in den Garten und erwartete wirklich, dort ein Pferd stehen zu sehen. Natürlich wurde ich enttäuscht, aber mit 5 funktioniert die Welt halt noch anders als mit 20 Jahren.
Irgendwann wurde ich alt genug, um die Realität zu sehen und zu verstehen, dass ein Pferd wohl die finanziellen Möglichkeiten meiner Familie übersteigen würde. Somit wurde dieser Traum, wie viele andere, ad acta gelegt. Mit 9 Jahren durfte ich einmal pro Woche in einer Reitschule “Unterricht” nehmen, soll heissen, ich durfte auf ein Pferd sitzen und mit 6 anderen im Kreis reiten. Dazumal war dies aber das Grösste für mich. Nach drei Jahren entschieden meine Eltern, mir keine Reitstunden mehr zu bezahlen und ich konnte mir keine leisten, ausser ich hätte zu Geburtstag und co nur noch Reitstunden geschenkt gekriegt, aber man hat ja in dem Alter auch noch andere Wünsche. So dümpelte der Pferdewunsch so vor sich hin und kam nur ab und zu bei Pferdebüchern und -filmen zum Vorschein.
Die Wende kam 2005, als mir eine Freundin von ihren Reitstunden erzählte. Ich erwähnte, dass ich auch wieder gerne reiten würde und sie meinte, ich soll doch einfach mal mitkommen, ihre Reitlehrerin suche sowieso noch jemanden für ihren “Kleinen”. Gesagt, getan, ich war vom ersten Moment an begeistert (obwohl mir fast die Zehen abfroren beim Zusehen) und meine Reitlehrerin wurde bald zu einer guten Freundin. 2008 durfte ich mit ihrem PRE-Wallach sogar an meinem ersten Dressurturnier teilnehmen, ein GA03, das voll in die Hose ging (wunderbarer Mitteltrab - an der Stelle, wo eigentlich der Mittelgalopp sein sollte usw.). Trotzdem habe ich Wettkampffieber geschnuppert und wusste: sowas will ich wieder machen!
Kurz darauf absolvierte ich das Brevet und wurde dort in Sachen Springen auf den Geschmack gebracht. Das ist Aktion, Adrenalin, das macht einfach Spass!
Ebenfalls 2007 kam ich zu meinem ersten Pflegepferd, einem englischen Vollblut. Das Pferd war ganz ok, hatte aber ein paar Macken (Stehenbleiben im Gelände und dann nur noch rückwärts gehen, beim Putzen immer herumtänzeln usw.). Es hielt nicht lange, da ich mich mit der Besitzerin nicht besonders verstand, obwohl sie am Anfang nett wirkte. Trotzdem war es eine tolle Erfahrung, denn ich lernte Edith kennen, die Besitzerin des Stalls und mit ihr verstand ich mich sehr gut. Ich sagte schon damals, wenn ich mir mal ein Pferd kaufe, käme es zu ihr in den Stall
2008 gab es viele verschiedene Pferde zu reiten, die zwei Freiberger von Edith, zwei Ponys bei Freunden, die ich im Japanischkurs kennengelernt hatte und meine zweite Reitbeteiligung, einem schreckhaften Haflinger, der mich ein paar mal wieder auf den Boden der Tatsachen beförderte. Obwohl der kleine Wallach ein ganz lieber war, hatte das doch negative Auswirkungen auf meinen Umgang mit Pferden: ich wurde nervös. Etwas, das ich vorher nicht kannte, ich konnte sogar bei einem Vollblutaraber die Ruhe selbst sein. Zum Glück konnte ich das seither wieder ein wenig abbauen.
Fazit: ich bin viele Pferde geritten, habe viel gelernt, konnte mich aber auf keines wirklich einstellen, weil ich kein Pferd oft genug geritten bin. Somit bin ich gefühlsmässig immer noch auf dem gleichen Stand wie vor zwei Jahren. Und ich konnte nie das verfolgen, was mir Spass macht. Ich möchte an Kursen teilnehmen, ein Vertrauensverhältnis zu (m)einem Pferd aufbauen, reiterlich Fortschritte machen und später an Dressur- und Springprüfungen teilnehmen. Ich möchte gefördert und gefordert werden. Und ich kann mir leider keine Möglichkeit vorstellen, wie das alles ohne ein eigenes Pferd und ohne eigenen Transporter funktionieren soll. Glücklicherweise bietet sich durch meinen Job aber jetzt endlich die finanzielle Möglichkeit, ein eigenes Pferd zu halten. Deswegen will ich diese Gelegenheit natürlich nutzen und mir diesen grossen Traum endlich erfüllen.
Die Suche nach Pferdeanhänger und evt. passendem Zugauto nimmt langsam Formen an. Ich könnte nämlich mein jetziges Auto behalten und würde mit einer Wechselnummer auch keine Versicherung und kaum Steuern dafür zahlen, hätte aber immer noch die Treibstoffersparnis (Ein Geländewagen braucht ja sehr viel Sprit). Klar, Steuer und Versicherung wäre mehr als jetzt, aber wenn ich bei der Grundhaftpflicht bleibe, zahle ich nicht viel mehr als mit Vollkasko jetzt (die sich mit 1000 SFR Selbstbehalt sowieso nicht lohnt). Und auch die Steuer kostet nur 200-300 SFR mehr, wenn dann noch 200 SFR für den Anhänger dazu kommen sind wir bei etwa 600-1000 SFR mehr pro Jahr als jetzt. Das wäre doch eigentlich verkraftbar. Nur der Kaufpreis ist da natürlich nicht mit dabei, aber vielleicht sollte ich einfach warten, bis sich die Krise weiter zuspitzt und im Unterhalt teuere Geländewagen nachgeschmissen werden.
Bei Ricardo ist mir jedenfalls ein interessantes Angebot untergekommen, ein Jeep Cherokee für ca. 1000 SFR, jedoch mit einigen Mängeln. Mal abwarten, bisher hat niemand geboten, in den Fragen wurde jedoch 600 SFR geboten, wenn ich das dann überbiete (falls die Auktion nicht erfolgreich ist), könnte das schon etwas für mich sein. Aber auch sonst ist der Fahrzeugmarkt momentan voll, ebenso wie der Pferdemarkt
Cinema: Ich komme voran mit meiner Pferdesuche oder zumindest setze ich mich damit auseinander. Am Freitag konnte ich das erste Pferd besichtigen, ein dunkelbrauner Araberwallach. Lieb, nicht schlecht ausgebildet, 12 Jahre alt und wir verstanden uns gut. Nur im Gelände hatte er die Tendenz zum Durchbrennen. Ich merkte schon vor der Steigung, wie er immer nervöser wurde und dann auch anfing, herumzutänzeln. Als ich ihn dann gehen liess - ja, mein Fehler, ich weiss - konnte ich ihn erst nach paar hundert Metern wieder in den Griff kriegen, davor reagierte er auf überhaupt nichts und wollte nur noch rennen. Und das nach einem zweistündigen Ausritt und meinem Proberitt auf dem Platz. Wenn er mir gefallen hätte, wäre er trotzdem in Frage gekommen, aber bei mir hat es einfach nicht klick gemacht. Das Kribbeln im Bauch fehlte. Als erste Erfahrung im Pferde besichtigen war es aber ganz toll. Die nette Besitzerin wirkte ehrlich und offen und gab mir auch Tipps, worauf ich achten müsste und wie sie es beim Pferdekauf machte.
Goldie: Danach hatte ich noch ein langes Gespräch mit einer Pferdebesitzerin aus Deutschland, die ihren Araberhengst verkauft. Eigentlich tönt das alles sehr gut, nur wohnt sie leider sechs Autostunden von mir entfernt, sodass ich das Pferd nicht einfach so besichtigen kann. Und eine Hengsthaltung ist auch nicht so einfach. Dazu kommt der hohe Preis, der aber halt für den guten Ausbildungsstand (fast L-Dressur und kennt Springen, dazu erfolgreiches Renn- und Endurance-Pferd) angemessen ist.
Morgen abend steht wieder eine Besichtigung an von einem Araberwallach, der mir auf den Videos ausgesprochen gut gefallen hat. Darauf freue ich mich und ich kann mir auch sehr gut vorstellen, dass der etwas für mich wäre.
Moon: Aber da ist ja noch Moon, der schwarze Araber, der mir mein Herz gestohlen hat, als ich ein Bild von ihm sah. Er ist sechs Jahre alt, bereits geritten und wird weiter nach NHS ausgebildet und ist “dank” dem angeborenen Senkrücken auch enorm günstig. Aber so einfach kann es natürlich nicht sein, er steht zwar nicht ganz soweit weg wie Goldie, sondern nur etwa vier Autostunden entfernt, ABER: im Moment ist er verpachtet mit einer Kaufoption bis Ende Juli. Die Besitzerin vermutet jedoch, dass Moon nicht verkauft wird, kann aber trotzdem nicht mit Kaufinteressenten im Stall auftauchen. Trotzdem werde ich sehen, dass ich in den nächsten Wochen dort vorbei kann, denn bei derselben Besitzerin ist auch noch:
Toffee Man: Ein dreijähriger Araber mit einer ganz speziellen Fellzeichnung, hellbraun Richtung Falbe mit dunkelbraunem Aalstrich. Auch dieser würde mich interessieren, weswegen sich ein Besuch sicher lohnen würde.
Zudem sind noch einige Antworten offen von Inseraten, die ich angeschrieben hatte. Auch auf meine Such-Inserate melden sich immer wieder mal Leute, es bleibt also spannend!
Ich suche gerade nach einem Zugfahrzeug für Pferdeanhänger zum Mieten und mein Ranking wird dort verbessert, je öfter auf diesen Link geklickt wird: Miet4You.at
Also bitte draufklicken!
Und falls irgendwer Tipps hat, wo ich evt. ein Zugfahrzeug oder Pferdeanhänger mieten kann, immer her damit!
Ich habe keine Ahnung, wie es dazu gekommen ist, wahrscheinlich hatte ich einfach wieder zuviel in Inseraten gestöbert, auf jeden Fall gehe ich nächsten Dienstag das erste Mal ein Verkaufspferd anschauen. Ich denke, ich kann mir mit dem Job ein Pferd leisten. Eigentlich wollte ich ja diesen Teil des Lohns sparen und das letzte Studienjahr in einem Rutsch durchmachen, aber irgendwie finde ich eine Lösung für das letzte Studienjahr. Und wenn ich dieses Geld nicht spare, steht es mir für ein Pferd zur Verfügung. Soweit meine Überlegung. Dann muss ich natürlich noch an die benötigte Zeit denken. Da ich ausser Reiten momentan kaum Hobbys betreibe, ganz im Gegensatz zu Dominic, steht mir fast meine ganze Freizeit zur Verfügung. Ausserdem würde ich mich nach einer Reitbeteiligung umsehen. Soweit war für mich alles klar. Das Einzige, was mir noch im Weg stand, war Dominics Segen. Ich stellte mich eigentlich auf einen harten Kampf ein. Aber es kam, wie sollte es auch anders sein, ganz anders. Ich fing das Thema gestern Abend geschickt an, indem ich auf seine nicht vorhandene Zeit anspielte und dass ich auch ein zeitintensives Hobby brauche, damit ich nicht immer nur zuhause sitze, wenn er trainiert. Nach einigen Vorschlägen seinerseits (Ich kann doch dein Hobby sein - das geht doch nicht, wenn du nie da bist… usw.) fand ich dann, ein eigenes Pferd wäre doch was. Irgendwie ging er nicht darauf ein, aber als ich nach ein paar Minuten dann meinte, dass mir das ernst sei, fand er nur: mach doch. Er schränkte das natürlich noch ein, er zahlt mir nichts und die abgemachte Mietbeteiligung bleibt. Ansonsten hat er nichts dagegen. Da war ich baff!
Jetzt bleibt die Frage übrig, wo finde ich ein passendes Pferd? Und ich habe Bammel vor der Meinung meiner Eltern, meine Mutter kriegt ja schon immer die Krise, wenn ich von einem eigenen Hund rede.
Aber hey, was solls, einem eigenen Pferd steht nichts mehr im Weg!
Eine stressige Woche, aber besonders der Freitag, mein Geburtstag war toll. Wir waren Kutschenfahren und grilierten bei Edith. Traumhaft! Und Manuel war erstaunlicherweise sehr beeindruckt von den Pferden und meinen Reitkünsten
Am Samstag dann Feiern bei meiner Mutter, leider musste sich mein Vater völlig in den Mittelpunkt drängen und seine Thailand Fotos zeigen. Schade, ich wäre doch wenigstens an meinem Geburtstag gerne ein wenig im Mittelpunkt gestanden. Und von seinem “Geschenk” war ich auch recht enttäuscht. Nicht, dass ich scharf auf Geschenke wäre, darum geht es nicht, aber er erzählte begeistert von den Kindern, die diese Karte herstellten und ich bin von Kinderarbeit nicht wirklich begeistert. Und eigentlich war es eher ein kleines Souvenir und kein Geschenk, bei dem er sich wirklich überlegt hat, was mir gefällt. Eher eine weitere Möglichkeit, um von Thailand zu erzählen. Aber warum er mir ein kleines Notizbuch geschenkt hat und was ich damit soll, hat er sich nicht überlegt. Und nach dem Essen sassen alle vor dem Laptop und sahen sich den Rest des Abends die Thailand Fotos an. Ich sass irgendwo in der Ecke des Sofas.
Gestern konnten wir den Mietvertrag unterschreiben, spätestens ab 1. Juli dürfen wir rein. Gleich darauf brachten wir unserem jetzigen Mieter die Kündigung.
Das ist ja mal etwas interessantes. Vielleicht wäre das sogar etwas für mich. Ein Lauf, bei dem es darum geht, welche Firma die meisten Finisher hat. Früher war ich ja sehr gut im Langstreckenlauf und das wäre eine tolle Motivation. Ausserdem wird Dominic in nächster Zeit sehr viel trainieren, da sollte ich mir wohl auch ein Hobby suchen. Ich werde mir das auf jeden Fall mal überlegen.
Ha, endlich habe ich es geschafft, und zwar denn Dell Drucker hier auf dem MacBook als Netzwerkdrucker zu registrieren. War eigentlich ganz einfach. Musste nur die IP Adresse eingeben und die Duplexeinheit anklicken, jetzt kann ich sogar Duplex übers Netz drucken, was ich beim Windoof PC noch nicht hingekriegt hab. Aber der steht ja neben dem Drucker und über USB klappts. Toll, ich werde gleich mal ins Wohnzimmer gehen und ausprobieren, ob es von da aus auch klappt. Sollte ja eigentlich, aber man weiss nie
Heute hatten wir ein Gespräch mit dem Vermieter unseres Traumhauses. Leider hat sich ein anderer, sehr interessierter eventueller Mieter gemeldet und jetzt fällt die Entscheidung zwischen ihm und und uns. Irgendwann morgen bekommen wir einen Telefonanruf. Oh man, und alles nur, weil die Post den Brief mit dem Betreibungsauszug verschlampt hat und er erst heute angekommen ist. Wäre er nur einen Tag früher angekommen, hätte der Vermieter dem anderen Interessenten gleich abgesagt.
Tja, das war dann wohl Schicksal - egal was morgen rauskommt.
Trotzdem wäre ich echt enttäuscht, wenn es jetzt doch nicht klappen würde, in Gedanken bin ich nämlich bereits eingezogen.
Und wieder einmal ist es Montag. Heute war ich fleissig und gefordert, verbrachte Stunden vor der Kommandozeile und im Internet. Zeitsynchronisation will nicht funktionieren. Aber ich habe immerhin einiges gelernt, was ich schon immer mal wissen wollte. Obwohl es ein wenig peinlich war, als ich dann nach meiner Ausbildung gefragt wurde, anscheinend hatten die erwartet, dass ich sowas kann -.- . Aber bald ist Feierabend, wird auch Zeit, meine Augen brennen und ich bin müde. Leider kann ich mich heute abend nicht einfach hinflätzen, zum Viva Training will ich noch (hilft bestimmt gegen die müden Beine) und Manuel will Mathe erklärt kriegen, gestern war er krank, sodass er nach einer halben Stunde Lernen aufgeben musste.
Müde bin ich, weil es gestern spät wurde, aber den Beitrag vertage ich auf später *gähn*
Soeben hat jemand bei mir angerufen, sie hat wohl (hier?) etwas über Ouasalla gelesen. Leider wurde die Verbindung kurz darauf unterbrochen, schade. Obwohl ich nicht weiss, ob sie aufgelegt hat, oder der Empfang (der hier sehr schlecht ist), abgebrochen ist. Ich war zwar erst etwas irritiert, aber es hätte mich schon interessiert, warum sie angerufen hat. Ich würde mich über einen weiteren Anruf freuen
Termin gestern beim Arzt und endlich eine Diagnose, bei mir haben sich wohl diese kleinen Tierchen eingenistet. Nun bekomme ich zwei hochdosierte Antibiotika und einen “selektiven Protonenblocker”, wie es auf der Verpackung heisst.
Als Dank dafür schenkte mir mein Körper schöne Bauch- und Kopfschmerzen, zudem bin ich sowas von müde. Uni aus diesem Grund geschwänzt, ich hoffe, morgen gehts mir gut genug, um arbeiten zu können. Ich will doch nicht schon in der zweiten Woche krank sein *heul* !
Und zwar richtig schnell, gestern war der Brief bereits im Briefkasten. Der Inhalt stimmte, alles neu verpackt und jetzt ist mein iPhone metallic blau mit spiegelnder Oberfläche. Die kann man übrigens wirklich als Spiegel brauchen und benutzen kann man das iPhone ohne Einschränkung. Auch ablösen geht ohne Rückstände. Das Case ist einfach zum Montieren, hält aber.
So, ich muss endlich wieder regelmässiger hier schreiben.
Das Weekend wurde von der Hausbesichtigung bestimmt, aber wir waren davor noch in Basel. Dominic wollte wegen seinem Schwert-Garantiefall nachfragen und ich holte währenddessen meine neue Brille. Die Alte ist zwar ein Topmodel und war auch teuer, aber sie sah mittlerweile abgenutzt aus und die Korrektur stimmte nicht mehr ganz. Dieses Mal gab es ein “zwanzig Franken”-Gestell, die Gläser kosteten zusätzlich 150.- . Dafür bestellte ich auch eine korrigierte Sonnenbrille, von der ich mir vor allem beim Autofahren eine Verbesserung erhoffe.
Über Mittag assen wir beim Italiener (Latini) in Basel, wie gewohnt sehr lecker.
Den Sonntag verbrachte ich mit Haushalt und arbeiten. Morgens Wäsche, nachmittags Nachhilfe bei Manuel und abends Text tippen, allerdings mit Fernsehen nebendran. Um elf war ich müde genug fürs Bett, Dominic erschien jedoch erst um halb vier, was mich sehr verwirrte, ich wachte nämlich auf und dachte, es sei bereits Morgen. Danach konnte ich nicht mehr richtig schlafen, einerseits war ich durch das “es ist bereits Morgen”-Gefühl wach und andererseits machte sich Dominic im Schlaf doch recht bemerkbar, sodass ich immer wieder geweckt wurde. Nicht sehr erholend.
Tja, und heute arbeite ich, danach Fitness, danach Nachhilfe und abends Tippen. Bügeln wäre auch wieder ein Thema, mal sehen, wann ich dafür noch Zeit finde *seufz*.
Aber diese Zeitknappheit stört mich gar nicht, im Gegenteil. Erstens kann ich die wenige freie Zeit viel besser geniessen und zweitens auch viel effizienter nutzen. Und ich fühle mich besser, nicht mehr so schlapp und gelangweilt, sondern aufgestellt und energiegeladen, dafür abends dann auch richtig müde. Genau so soll es sein!
Gestern waren wir ein Haus besichtigen, von dem wir eigentlich nicht viel erwarteten, da das Inserat eher dürftig war. Aber - grosse Überraschung! - wir fanden unser Traumhaus! Es hat die kleinen Details und das ganze Gesamtpaket!
Aber von Anfang an: Am Samstag stand eine Hausbesichtigung an und Dominic beschwerte sich den ganzen Tag, weil er da nicht hinwollte. Eigentlich wäre es nicht so tragisch gewesen, alleine hinzugehen, aber irgendwie hatte er sich schon damit abgefunden und wollte sich einfach ein wenig beklagen. Wir kamen an und fanden ein älteres Haus mit einem netten Vermieter, der immer noch sehr an dem Haus hängt, da er über zehn Jahre selbst darin gewohnt und sehr viel eigenhändig renoviert hatte. Das Haus ist freistehend und liegt an einem steilen Hang. Von der Strasse kommt man direkt in die Waschküche mit der Heizung, daneben liegt ein kleiner Hobbyraum und dahinter der grosse Keller. Inklusive bereits vorhandenen Löchern in den Wänden für Weinflaschen und viele schöne Holzregale.
Über die Treppe kommt man ins Erdgeschoss. Rechts neben dem Eingang ist ein kleines Bad mit Badewanne und WC. Links ist das erste kleinere Zimmer. Nach dem Bad geht es die Treppe hinauf, geht man allerdings weiter den Flur entlang, ist links nochmals ein kleines Zimmer und geradeaus die Küche. Nach der Küche kommt man durch einen Durchgang ins Wohnzimmer mit Schwedenofen.
Geht man die Treppe hinauf, findet man zwei grosse Zimmer, davon eines mit einer winzigen, kuschligen Galerie, sowie den Estrich. In den Garten kommt man aber nur durch die Haustüre aussenrum. Dieser ist aber genau wie das Haus, einfach ein Traum! 200m2, mit Pizzaofen, Platz für einen Grill, einem Marmortisch und ein Gartenhäuschen. Dazu ein wenig verwinkelt, sodass es richtig verwunschen aussieht.
Das ist aber noch nicht alles, nehein! Auf der anderen Strassenseite steht eine Art Garage, allerdings kann man nicht mit dem Auto hineinfahren, dieser Schopf gehört dazu, genauso wie das Zimmer darüber, das in der Mitte einige Meter hoch ist. Dominic hat ihn schon als Fitnessraum verplant, unten kommen Velos, Reifen und solches Zeug rein.
Dieses Mal hatte ich einfach das richtige Gefühl, mir kamen vor lauter Freude fast die Tränen, ich war total überwältigt.
Wir meldeten uns am Sonntag auch gleich und so wie es aussieht, können wir das Haus auch bekommen, trotzdem habe ich noch Zweifel und Angst, ich wäre am Boden zerstört, wenn das nun doch nicht klappen würde!
Dieses Hardcase wollte ich schon lange, erst sah ich es in einem Shop in Basel, allerdings auf deren Webseite, die leider keinen Onlineshop beinhaltete. Ich kam nur nie dazu, während den Öffnungszeiten vorbei zu schauen. Dann entdeckte ich das Case in einem amerikanischen Onlineshop, aber natürlich ausverkauft in blau. Vorhin stolperte ich dann auf Ricardo über dieses Angebot, der Preis war zwar schon ein paar Franken teurer als im amerikanischen Onlineshop (45Fr. anstatt 22$), dafür fällt das Porto weg und da der Artikel nur noch innerhalb der Schweiz verschickt wird, kann ich nächste Woche damit rechnen *freu*
Nun krieg ich richtig hier zu tun, und zwar Arbeiten, die ich liebe! Einen Laptop aufsetzen und eine Präsentation anpassen, das ist leicht verdientes Geld *freu*. Und es wurde auch bereits angedeutet, dass sie mich für zukünftige Projekte auch dabei haben wollen, wenn mein halbes Jahr hier vorüber ist *strahl*!
Die depressive Verstimmung Anfangs Woche konnte ja nicht von nichts kommen, heute morgen stellte sich überraschend heraus, dass es wohl PMS war. Da jetzt das M von PMS begonnen hat, ist die PMS vorbei *freu*. Ich hoffe, dieses Mal wird es weniger intensiv als letztes Mal.
Die Arbeit hier macht mir echt Spass, auch wenn bisher noch keine richtig Informatik-Arbeit dabei war. Bisher vertiefte ich mich in Polices und Guides. Heute konnte ich jedoch bereits an der ersten Sitzung teilnehmen und so wie es tönte, wollen die mich auch nach meinen sechs Monaten hier behalten! Auch wegen meinem Bio-Background *freu*. Das wär echt toll, etwas mit Informatik und Bio *träum*. Deswegen muss ich mich jetzt echt anstrengen
Gestern war ich ein fleissiges Bienchen und brachte die Wohnung auf Vordermann, das Büro heute früh noch vor der Arbeit. Jetzt ist alles in Dominic-gerechtem Zustand, nicht unbedingt perfekt, aber doch zufriedenstellend. Heute Nachmittag kam er nämlich zuhause an und ich freu mich riesig darauf, ihn wiederzusehen - schön sowas! Und ich hoffe, er ist mir der (Un-)Ordnung zuhause zufrieden. Nur die Wäsche steht noch rum und will gefaltet werden.
Heute Abend sehen wir uns allerdings erst spät, ich geh noch ins Viva trainieren, danach Essen bei Mami und Dominic hat einen Auftritt. Und früh ins Bett sollte ich auch wieder mal, gestern wurde es nach Mitternacht und auch die Nächte davor waren nicht sehr schlafreich. Bisher konnte ich von meinen Oster-Schlaf-Reserven zehren, aber die werden wohl nicht mehr lange halten. Den Augenarzttermin Samstag früh muss ich unbedingt verschieben - ich will ausschlafen! Ich behaupte dann ganz frech, mir sei was dazwischengekommen. Dass das Schlafen ist, kann ich ja für mich behalten
Nun habe ich ihn hinter mir. Und er war anstrengend und langweilig, ich war unterfordert und überfordert. Aber er war schön! Ich kann es mir wirklich vorstellen, dort zu arbeiten. Ich verbrachte den Tag damit, Polices, Guides und ähnliches zu lesen. Natürlich war ich damit unterfordert, aber versucht mal acht Stunden am Stück zu lesen, die Hälfte davon am Bildschirm, da wäre jeder überfordert!
Die Leute sind aber alle sehr nett, die Kantine kocht gut (wobei das für mich auch eine negative Seite hat :/ ) und der Arbeitsplatz ist angenehm.
Es tut so gut, endlich wieder etwas Vernünftiges machen zu können! Ostern war ich grösstenteils allein zuhause und hab nichts gemacht ausser Lesen und Fernsehen. Das ist zwar ein zwei Tage lang schön, aber irgendwann gehts mir auf den Keks. Gestern Abend schaffte ich es endlich wieder ins Viva und war noch Einkaufen. Dominic schaffte es, über eine Stunde mit mir zu telefonieren und ich fiel viel zu spät ins Bett. Trotzdem, oder eher gerade deswegen, fiel mir das Aufstehen heute sehr leicht und ich schaffte es zum ersten Mal seit Wochen wieder mal am Mittwoch an die Uni. Obwohl ich heute noch viel zu tun habe (-> meine Ausrede letzte Woche).
Nun sitze ich hier und langweile mich, aber wenigstens bin ich da
Morgen fange ich mit meinem Job an. Irgendwie habe ich Bammel davor, aber ich freue mich auch. Ich freue mich auf ein geregeltes Leben mit einem geregeltem Tagesablauf und einem geregeltem Einkommen, von dem ich jeden Monat meine Rechnungen bezahlen kann. Jedoch schwingt die Angst vor dem ganzen Stress mit. Wie schaffte ich das früher immer? Während meiner Lehre arbeitete ich 100%, musste daneben lernen und besuchte bis neun Trainings pro Woche. Gestresst fühlte ich mich jedoch nicht wirklich.
Ich freue mich auf die Herausforderung, habe jedoch Angst vor Überforderung. Und Unterforderung.
Dienstag fängt die Arbeit bei der Firma an. Bis dahin geniesse ich meine freien Tage. So wie heute, Lesen auf der Terrasse, ein bisschen Wäsche, Internet, Fernsehen, Gamen. Es war schön, aber jetzt gerade fühle ich mich einsam. Für heute abend habe ich mir ein Kinoticket reserviert. Eigentlich gehe ich gerne alleine ins Kino, aber seine Gefühle kann man sich halt nicht aussuchen. Und jetzt gerade vermisse ich Dominic und fühl mich einsam.
Dominic war ja am Montag im Militär, Mittwoch Abend durfte er aber schon wieder nach Hause kommen und muss erst morgen früh wieder los. Drei Tage Ferien für uns *freu*! Am Dienstag konnte man mich gar nicht brauchen, nach der Uni sass ich bis spät in die Nacht vor dem Fernseher, war wohl besser so, denn PMS schlug voll zu und ich gönnte mir zwei Flaschen Eve, um das Scheiss-Gefühl zu vertreiben. Am Mittwoch wachte ich dann entsprechend erst um zwölf Uhr mittags auf, Uni natürlich wieder mal verpasst *scheizze*. Dafür packte ich zuhause erst richtig an, Aufräumen, Staubsaugen, Wäsche, Putzen usw. Dazwischen kam Manuel kurz vorbei, zusammen mit unserer Mutter, die hatten bei einigen Matheaufgaben Problemen und ich half ihnen zwischen Wäsche aufhängen und Küche putzen. Manuels Mathelehrer ist aber auch ein A…, am Mittwoch gibt er bekannt, dass es am Donnerstag eine Prüfung gibt, über ein Thema, das die meisten noch nicht kapiert hatten. Deswegen auch die notfallmässige Nachhilfe. Meine Mutter bot mir sogar an, in der Zeit staubzusaugen, weil ich ja die Zeit zum Putzen durch die Nachhilfe verliere, echt lieb!
PMS war aber auch am Mittwoch immer noch aktuell, zusammen mit den Schuldgefühlen für die verpasste Uni nicht gerade erheiternd. Zumindest schaffte ich es am Abend in meinen Venture Challenge Kurs, wenn auch eine Stunde zu spät. Immerhin bin ich schon richtig gut im spontan kurze Referate halten über ein Thema, das wir gerade besprochen hatten (in der Gruppe). In letzter Zeit war ich bei fast jeder Präsentation dabei oder machte sie sogar alleine, wie am Mittwoch. Das Thema war Marketing und wir mussten Gerilla Methoden für unsere Ideen entwickeln. Von den Ideen selbst kann ich leider nichts erzählen, da wir einen Schweigevertrag unterzeichnen mussten und ich natürlich niemandem schaden will, indem ich seine Idee ausplaudere. Aber die Ideen sind echt genial!
Am Donnerstag war wie erwähnt Ikea dran, das Aufbauen klappte auch reibungslos und das Büro ist mittlerweile wieder aufgeräumt, nur der Karton muss weg und Staubwischen und -saugen sollte ich noch.
Freitags war eher ein gemütlicher Tag, diverse Kleinigkeiten wurden erledigt und am Nachmittag entspannten wir uns im Sole Uno. Der neue Teil mit verschiedenen Erlebnisduschen und -saunen (saunas?), sowie Solbad und Eis- / Feuerbad ist echt toll, vor allem das Solbad hat es mir angetan, ich könnte mich stundenlang in dem extrem salzigen Wasser treiben lassen! Dominic gönnte ich eine Massage, er opferte schliesslich seine beiden Gutscheine, die er auf Geburtstag bekam. Im Aussenbad war alles auch ganz herrlich und ich hatte ein richtiges Hormonhoch, den ganzen Abend lang.
In der Nacht auf Samstag, ich hätte es eigentlich erwarten sollen, nach der Vorgeschichte, bekam ich Bauchschmerzen, konnte aber trotzdem relativ gut schlafen. Ich träumte dann von einem gewalttätigen Freund, einer kleinen Wohnung und vielen hässlichen Kleidern, die mir gehörten. Die packte ich zusammen, weil ich vor meinem Freund flüchten wollte, solange der weg ist. Dann kam er doch früher nach Hause und ich sagte ihm entschlossen, dass ich ihn verlasse. Anstatt mich wie erwartet zu verprügeln, fing er an zu betteln, dass ich bleiben soll. Ich ging dann trotzdem. Rückblickend stellte der gewalttätige Freund wohl meine Bauchschmerzen dar, vor denen ich flüchten wollte. Dominic ist natürlich weder gewalttätig, noch denke ich daran, ihn zu verlassen, nein, da ist alles in bester Ordnung
Nach dem Aufwachen gings dann ziemlich bald los mit den heftigsten Bauchschmerzen, die ich jemals hatte. Das war echt schlimm, ich wusste nicht mehr, ob ich lieber im Bett liege oder auf dem Klo sitze, denn von Menstruations-Bauchschmerzen bekomme ich immer Durchfall. Natürlich warf ich gleich eine Schmerztablette ein, leider wirkt die erst nach einer halben Stunde. Ich kroch auf allen vieren zwischen Bett und Klo hin und her und am Ende blieb ich auf dem Klo und wartete auf die Wirkung. Dominic war auch ziemlich verzweifelt, weil ich nur noch stöhnte und heulte und wimmerte. Er musste dann noch zum Physiotherapeut, ich hatte nicht mal mehr die Kraft, den Kopf zu heben für einen Abschiedskuss. Irgendwann, als das Schlimmste überstanden war, kroch ich doch noch ins Bett und konnte fast dösen. Leider mussten wir bald darauf los zu der Wohnungsbesichtigung. Dominic wollte sowieso noch kurz in die Apotheke und ich fragte da gleich nach, ob sie noch stärkere Schmerzmittel hätten. Mir wurde dann erklärt, dass ich höchstens noch eine andere Sorte nehmen könnte, also morgens und abends zwei Algifor forte (vier davon sind die Tageshöchstdosis, was mir schon ein bisschen Sorgen bereitete, da nach vier Stunden die Wirkung langsam abflaut…) und dazwischen noch Dafalgan zB. Immerhin hab ich den Tag überstanden und bin jetzt bei 3,5 Algifor forte, bzw 3 Algifor forte und 1 Algifor (ist das gleiche, nur die halbe Dosierung). Vor dem Schlafengehen kann ich mir also noch ein Algifor gönnen, um nachts Ruhe zu haben und morgen früh sehen wir weiter. Schmerzen hatte ich heute nach dem Morgen zwar kaum mehr, aber ich war echt kaputt. Nach der Wohnungsbesichtigung (Bericht dazu folgt später) wollte ich nur noch schlafen und das tat ich dann auch - im Auto im Parkhaus in Basel, denn Dominic musste sein Schwert zurückbringen und ich später bei Ouassala den Stall machen. Wenigstens hatte ich dazu gerade noch genug Energie, nur das Reiten fiel leider aus, aufs Pferd wäre ich wohl gar nicht gekommen, meine Beine fühlten sich an wie Gummi. Danach war ich völlig erschöpft und verschwitzt. Aber ich wollte nicht schon wieder absagen, nachdem ich letzte Woche schon mal nicht reiten kommen konnte, weils mir nicht gut ging (Magenschmerzen-Woche…).
Das ist bei mir ein typischer Zyklus, PMS, dann ein relaxter, entspannter Tag oder Abend, der das PMS Muster durchbricht und danach folgt die Periode. Je entpannter und wohliger der Relax-Tag, desto extremer die Menstruation. Naja, wenigstens muss ich das dank Implanon-Stäbchen nur alle paar Monate durchmachen. PMS tritt zwar öfter auf, aber nicht immer folgt eine Periode darauf.
So, und jetzt bin ich völlig erschlagen und geh ins Bett. Morgen brauch ich hoffentlich nicht nochmals eine Höchstdosis Algifor, denn es steht viel Hausarbeit an, die ich morgen erledigen will.
Mein Bruder hat bald Geburtstag, am 10. April, um genau zu sein. Also muss ein Geburtstagsgeschenk her. Einen Wunsch hatte er bereits, ein neuer Wäschekorb sollte es sein. Da meine Mutter den aber zweimal pro Woche vom ersten Stock in den Keller schleppen muss, wollte sie bei der Auswahl dabei sein. Also trafen wir uns heute morgen in der Ikea. Erst fanden wir nichts gescheites, aber dann entdeckten wir dieses schmucke Teil.
Lange diskutierten wir darüber, ob er eine freie Ecke für den Korb hätte, oder ob wir sonst lieber das rechteckige Modell nehmen sollten. Schliesslich fanden wir, das der dreieckige Korb auch an einer Wand gut aussieht.
Daneben tätigte ich noch eine paar kleine Einkäufe und einen Fehlkauf, wie sich herausstellte. Unser schwarzes Ledersofa sollte einen Stoffüberzug bekommen, die Frage war, ob knallrot oder weiss. Meine Mutter überredete mich zum Rot, was allerdings nicht in unsere Wohnung passt, obwohl das Wohnzimmer von rot und schwarz dominiert wird. Allerdings handelt es sich dabei um dunkles, dezentes Rot, das Knallige passte da gar nicht. Ob ich das so wohl zurückgeben kann?
Naja, ein Versuch ist es wert
Und ein kleines Regal mit fünf Fächern seitlich nebeneinander will noch im Büro oben aufgebaut werden. Wir haben ja den Estrich als Büro und somit Dachschräge, da will der Platz darunter ausgenutzt werden. Dominic hatte bisher noch keine Freude an meinen Einkäufen, aber vielleicht kommt das noch
Ende letzte Woche wurde es richtig stressig, am Donnerstag Nachmittag ging ich mit Conny einkaufen. Gemüse im Coop, Bier im Denner, der Rest in der Migros und am Ende noch Orangensaft im Spar. Ich fand das ein wenig mühsam, denn schliesslich hätten wir auch alles in der Migros oder im Coop kaufen können, aber so konnten wir sparen. Ich denke ja nicht, dass das so viel ausgemacht hätte, nicht bei 300Fr. Trotzdem hat es Spass gemacht mit ihr und Ava
Danach fuhr ich noch in den Coop in Bubendorf, Einkaufen für uns und noch schnell zu meiner Mutter. Als ich um neun zuhause war, fing ich mit den Kuchen und dem Tiramisu an.
Am Freitag konnten wir um elf den Schlüssel abholen, davor war ich aber weiter mit Kuchen und Tiramisu beschäftigt. Bis um zwei bereiteten wir den Raum vor und ich eilte danach doch wirklich noch nach Basel, um mir ein Outfit zu besorgen. In der Seidenstrasse wurde ich fündig und konnte mir einen wunderschönen Seidenkimono kaufen.
Die Party selbst wurde ein Erfolg, wenn auch nicht alle kamen, die ich erwartete. Aber etwa die Hälfte der Gäste war ganz toll verkleidet, das Essen war grossartig und die Stimmung ebenfalls. Nur hatte ich den ganzen Abend das Gefühl, dass Conny mir vorwarf, dass ich Dominic die Augenbinde zu früh abnahm und damit die Überraschung verdarb. Etwa fünfmal musste sie und ihr Mann mich nach dem Warum fragen *grumml*. Die können ganz schön vorwurfsvoll sein und ich kann verstehen, warum Dominics Vater einmal ausrastete, als er bei ihnen eine Tasse fallen liess, die kaputt ging und die beiden ihm deswegen immer wieder Vorwürfe machten. Tja, die zwei sind Perfektionisten, aber das zieht leider auch mit sich, dass wegen jeder Kleinigkeit ein Aufstand gemacht wird.
Wie auch immer, irgendwann nach zwölf fingen wir mit einigen Verbliebenen an, aufzuräumen. Das war eine tolle Idee, denn am Samstag blieb nicht mehr viel Arbeit übrig und die Abnahme um zwei lief auch problemlos.
Am Abend waren wir dann beim Familienfest meines älteren Halbbruders eingeladen. Dabei war auch die Familie seiner Frau, welche ich sehr sympatisch fand. Am Sonntag hatten meine Nichte und die beiden Geschwister meiner Schwägerin Geburtstag. Mit Dominic hatten an dieser Party also vier Personen Geburtstag
Sonntags war ich erledigt.
Diese Woche fing dann mit viel Reiten an, ab Donnerstag hing ich jedoch hauptsächlich zuhause rum und morgen geht Dominic in den WK
Heute Nacht soll es stürmen und so wie es von draussen tönt, glaube ich das auch. Diesmal lass ich die Katzen draussen, in der Hoffnung, dass es sie nicht davon bläst. Irgendwie mach ich mir halt schon immer Sorgen. Doch sie können ja jederzeit hereinkommen.
Schreiben will ich dann noch vom letzten Wochenende, von Dominics Geburtstagsparty und vom vielen Reiten heute, aber da es schon spät / früh ist und ich mit dem iPhone im Bett liege (neben mir liegt Dominic, muss nachher gleich mal sen Schnarchen aufnehmen, damit er mir das glaubt *harrharr*), lass ich es bei einem kurzen Beitrag bleiben. Ihr werdet aber bestimmt noch von mir lesen, es sind verschiedene Beiträge in Planung, unter anderem auch wieder iPhone Apps, und fototechnisch bereits umgesetzt, ich komme nur nie dazu, sie zu “Papier” (Bildschirm,Tastatur oder wie heisst das heute?) zu bringen. Ihr dürft also gespannt sein!
Am Montag bekam ich ziemlich kurzfristig das Angebot für ein Vorstellungsgespräch bei der Roche in Kaiseraugst. Eigentlich hatte mich die Bechtle IT dort für eine andere Stelle vorgeschlagen, sie sahen mich dann aber mehr für eben jene Stelle, für die ich dann das Vorstellungsgespräch hatte. Was soll ich sagen, das Vorstellungsgespräch lief super, die Arbeit tönt interessant und vielfältig, ich muss mich da wohl einarbeiten, werde aber (hoffentlich) nicht überfordert sein und das Beste: 60%! Das bedeutet, ich kann mein Studium daneben weiter führen und trotzdem genug Geld verdienen! Zusammen mit Dominic’s neuem Job verdienen wir dann im fünfstelligen Bereich ! Das wird ein ganz anderes Leben für mich, da liegen Ferien drin oder mal ein kleines technisches Gadget, auch mal CDs und Bücher ohne jede Münze innerlich umdrehen zu müssen! Und sparen! Ich kann sparen und mir ein Auffangkissen schnüren! Hach, einfach herrlich, die Vorstellung, studieren zu können, aber nicht in extrema, arbeiten zu können, aber auch nicht die ganze Woche und Geld zu verdienen und ausgeben zu können! Auch mal Shoppen gehen, Einkaufen ohne vorher den Kontostand zu überprüfen! Kino ohne Dominic anzubetteln! Es sind vor allem diese kleinen Dinge, die mich belasteten.
Ach ja, den Job habe ich so gut wie sicher, sonst würde ich mich hier natürlich nicht so euphorisch geben! Der Teamleader von Bechtle hat mir das so zugesichert und auch gemeint, ich könne allenfalls andere Angebote ruhigen Gewissens ablehnen
Endlich läuft mein Leben langsam wieder in die Bahnen, die ich mir vorgestellt hatte.
Nach diesem Erfolg wollte ich natürlich erstmal feiern, somit kaufte ich Mövenpick Eis und schaute bei Damaris vorbei, wo wir uns damit vollstopften. Gleich darauf war ich mit Sandra zum Reiten verabredet und es war wie immer ein wundervoller Ausritt, diesmal mit einer langen Galoppstrecke! Einfach herrlich!
Der Montag ging für Dominic “drauf”. Eigentlich ist das die falsche Bezeichnung, denn es war ein sehr schöner Tag, aber wir erledigten halt alles Dinge für Dominic. Erstmal gingen wir im Comino in Basel lecker Sushi essen (war seine Idee gewesen… ), danach seine Sonnenbrille bei Fielmann flicken lassen (die machen das gratis und in wenigen Minuten auch für Nicht-Kunden mit Brillen, die nicht von ihnen sind *daumenhoch*) und dann stand ein langer Besuch bei einem neu entdeckten Schwert- (und Gitarren-) Geschäft an: Jaws Brothers GmbH. Die haben eine riesige Auswahl zu echt günstigen Preisen und dazu noch eine super Beratung! Wahrscheinlich eins der besten Geschäfte für Schwerter in der Schweiz oder sogar Europa, denn die Schwerter werden vom Onkel des Shop-Besitzers in China hergestellt, kommen somit also direkt vom Händler, haben eine top-Qualität und durch den direkten Kanal auch die besten Preise. Dominic hat schon ein Auge auf ein geschmiedetes Schwert geworfen und möchte zudem noch ein leichtes Show-Schwert. Ich dagegen fand die Jadefiguren und Handy-Taschen traumhaft Meine Digicam hat jetzt ein hellblaues Geisha-Kleidchen
Ein Besuch bei Schild stand auch noch auf dem Programm. Wir hatten Dominic’s Hemdsammlung kürzlich mal ausgemistet und jetzt fehlen dem Armen natürlich Hemden. Wir fanden ein richtig schönes grünes Hemd (und das, obwohl ich nicht auf grün stehe - liegt das am Frühling? ) samt passender Kravatte und heller Hose. Ein dunkelgraues Hemd lief uns dann auch noch über den Weg und eine neue Jacke in dunkelblau gabs auch noch für den Herrn ^^. Um ein paar Scheinchen leichter, aber glücklich, machten wir uns auf den Weg zu Dominics Schwester, wo wir die kürzlich endlich mal gebrannte DVD mit Szenen aus der Hochzeitsvorbereitung draufpappten, abgaben (die Hochzeit war vor knapp zwei Jahren ) Oder war das nach dem KungFu-Training? Kann auch sein… Ja genau, ich war endlich wieder mal im KunTaiKo! Und ich traff viele Leute, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte und die ganz erstaunt waren, mich mal wieder zu sehen. Das war schon toll! Das Training von Dominic war auch super, allerdings bemerkte ich meine fehlende Ausdauer und kaum mehr vorhandene Muskeln. Liegestützen? Geht kaum. Sit Ups? So zwei drei Mal. Dafür kapierte ich Lippi ziemlich schnell (oder war das was anderes? Diese Namen tönen alle gleich!)
Die Freude am Kampfsport ist wieder da, ebenso wie der Muskelkater
Am Sonntag machte ich es mir dann so richtig gemütlich. Ein bisschen Hausarbeit, ein bisschen surfen, ein bisschen Fernsehen, einfach relaxen. Dominic war am XMA Seminar, somit hatte ich freie Hand. Am Abend war zwar nicht viel geschafft, aber ich war wenigstens ausnahmsweise mal auch nicht geschafft
Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr die Dressurprüfungen von unserem Reitverein in Laufen statt. Ich war als Helfer dabei und wurde zum Richtersekretariat eingeteilt. Das heisst, ich sass in der Halle neben der Richterin und schreibe die Noten und Bemerkungen auf, die sie mir sagt. Denn sie kann ja nicht ständig zusehen und gleichzeitig schreiben. Somit konnte ich also alle GA05 Prüfungen hautnah mitverfolgen und gleichzeitig bekam ich die Bewertung mit. Das war sehr interessant und schulte mein Auge. Da gab es Reiter, die wahrscheinlich kaum ein GA03 hingebracht hätten und bei denen man sich fragte, warum sie ein GA05 reiten. Oder es gab den Reiter, bei dem das Pferd vom Ausbildungsstand viel weiter zu sein schien, die Lektionen aber nicht zu 100% vom Reiter abgerufen werden konnten. Und dann gab es noch ein zwei wenige, bei denen man richtig staunte. Sich die Füsse abzufrieren hatte sich also gelohnt
Ich blieb dann noch ein paar Stunden, weil ich meine Reitlehrerin Petra auf Manolito sehen wollte, sie ritten das GA05, aber barock. Das Programm war irgendwie dasselbe, ich glaube, da machten die Pferderassen den Unterschied, im normalen Programm sah man Araber, Freiberger, Hannoveraner usw., beim Barock dann Andalusier, PRE, Friesen u.ä.
Manolito schlug sich sehr gut, nur einmal passierte ein kleiner Schnitzer, als er falsch angaloppierte. Mal sehen, ob ich ende Jahr nochmal das GA03 mit ihm probieren darf. Falls ich überhaupt noch Zeit habe, wenn ich doch so viele andere Pferde reite
Der letzte Freitag war körperlich richtig anstrengend. Um halb elf traf ich bei Sandra ein, wo wir zusammen zig Heuballen vom Heuboden zum kleinen Wagen bei der Weide verschoben. Das war Workout pur! Danach sattelten wir die Pferde, die seit zwei Monaten nicht mehr geritten wurden. Dementsprechend gings auch rund auf dem Ausritt
Danach war Ouasala dran, es lief wunderbar, zuerst ablongieren, dann Reiten im Schritt. Da sie die zwei Tage davor nicht bewegt wurde, hatte sie mehr Energie als anfangs der Woche und war auch weniger konzentriert. Trotzdem war ich zufrieden. Danach hätte ich eigentlich noch den Stall machen sollen, aber die Familie, die noch kurz was machen wollte, was sie am Morgen nicht erledigt hatten, misteten doch wirklich den ganzen Stall aus! Man, was war ich froh, dass mir diese Arbeit abgenommen wurde
Am Abend wäre noch KungFu endlich wieder mal angesagt gewesen, dazu war ich dann aber zu kaputt…
Stimmt, das passt jetzt irgendwie nicht mehr, aber eigentlich ist der Zeitpunkt jetzt gekommen, Revue passieren zu lassen. Ich hatte mir nichts vorgenommen und trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen, etwas umgesetzt. Ich wollte mehr auf mein Äusseres achten, mich morgens immer Schminken oder wenigstens Gesichtscreme zu benutzen, einfach allgemein ein wenig mehr gestylt sein. Mit der Umsetzung begann ich schon Ende letztes Jahr, ich kaufte mir ein richtig teures MakeUp, das viel Feuchtigkeit spendet, in den Ferien kamen noch ein Lippenstift und Lidschatten dazu. Zu Weihnachten bekam ich von meiner Mutter eine tolle Tagescreme und von Manuel noch ein paar Schminkuntensilien. Zudem konnte ich ja bei Dagmar immer meine Nägel machen lassen. Kleider und Schuhe waren auch kein Problem, den Kleiderschrank musste ich einfach mal ausmisten, sodass gar keine unpassenden Klamotten da sind. Das Einzige, was dann noch fehlte, war ein eleganter Mantel oder etwas in der Art. Meine einzige Winterjacke ist ja die rote Wolfskin Jacke, die doch eher sportlich aussieht und meistens nach Pferd riecht und aussieht. Bei TallyWeijl entdeckte ich tolle Mäntel, zwar weiss (ich hätte grau, blau, violett oder ähnliches bevorzugt), aber dafür 70% Rabatt! Das hatte auch seinen Grund, denn der Grossteil der Knöpfe war nicht mehr vorhanden und die Restlichen sahen auch nicht aus, als würden sie noch einen Winter überleben. Trotzdem griff ich zu und ging gleich darauf Knöpfe kaufen. Bei Manor fand ich super schöne, musste aber noch ein paar nachbestellen. Die Knöpfe kosteten schlussendlich mehr als der Mantel, aber das ist mir sowas von schnurz, denn die geben dem Ganzen einen richtig tollen Schliff und halten dank meiner Nähkunst auch. Auf Komplimente musste ich dann auch nicht lange warten, alle sind von dem Mantel begeistert . Bisher konnte ich meinen Vorsatz ziemlich gut umsetzen. In Zukunft sollte ich mir wohl öfters keine Vorsätze machen
Letzte Woche bestellte ich mir verschiedene Artikel, um endlich meine Nägel selbst mit Gel verzieren zu können. Heute konnte ich das dann ausprobieren, was auch bitter nötig war, denn leider hielten die letzten Nägel nicht sehr lange und mich packte wieder das Nägel Klauben (oder wie nennt man das? Auf Schweizerdeutsch sagen wir “chnüble” - ich kaue die Nägel nicht, sondern “klaube” eben mit den Nägeln daran herum…) und jetzt sahen sie schon seit Tagen unansehnlich aus. Sehr schade, denn das letzte “Design” fand ich echt toll, nur hielt sich der Gel nicht auf dem Nagellack und splitterte bei jeder Kleinigkeit ab.
Um mich beim ersten Mal nicht gleich zu überfordern, bemalte ich meine Nägel blau, was echt gut aussieht, weil sie ja so kurz sind. Jetzt hoffe ich natürlich auf schnelles Wachstum, damit ich mein neues Gel-Set auch bald mal an “richtigen” Nägeln ausprobieren kann und nicht nur an diesen Stummeln
Aber froh bin ich schon, wieder mit anständigen Nägeln herumzulaufen, das ist mir in den letzten Jahren doch immer wichtiger geworden, weil ich mich mein Leben lang für meine “abgeklaubten” Nägel geschämt hatte.
Puh, endlich kann ich mal ein paar Minuten hier schreiben. OK, richtig stressig wars ja heute nicht, aber trotzdem. Am Dienstag war ich das erste Mal alleine mit Ouasala unterwegs. Und sie war richtig brav. Nur bei dem blöden Sportwagenarsch, der in vollem Tempo genau durch eine Pfütze neben uns fahren musste, hat sie sich leicht erschrocken und ist auf meinen Fuss getrampt. Ist aber natürlich kein Vergleich zu Mistral, der wäre mir wahrscheinlich durchgebrannt oder so. Auf dem Platz longierte ich sie, erst im Schritt, dann im Trab, ob Galopp auch, weiss ich jetzt nicht mal mehr. Auf jeden Fall war sie brav. Das Reiten danach war ganz genial. Da ich im Montag im Trab runterfiel (sie hat ausgeschlagen gegen die Peitsche und der Sattel bietet nicht viel Halt), blieb ich einfach im Schritt und brachte sie in die Biegung, wobei ich ganz oft die Hand wechselte. Und ich fand, dass es eine enorme Verbesserung war im Vergleich zu der Reitstunde am Montag, die Kleine lernt so schnell! Sie lief mir teilweise ganze Volten richtig schön am Zügel und ich liebe ja diesen gebogenen Hals, den ich bisher bis auf einige Ausnahmen nie richtig hinbekam, auch bei anderen Pferden nicht . Natürlich verlor ich die Anlehnung auch immer wieder, aber es war doch ein Fortschritt bemerkbar, bei jedem Mal. Das war jetzt nämlich erst das vierte Mal, dass ich bei ihr im Sattel sass und beim ersten Mal konnten wir uns noch nicht mal immer auf den Weg einigen
Am Mittwoch hatte ich dann zuwenig Zeit und heute ging Petra sie longieren. Morgen wird dann wieder ein richtig reit-intensiver Tag, am Morgen treffe ich mich mit Sandra, wir unternehmen dann was mit ihren Pferden und am Nachmittag steht Ouasala auf dem Programm. Das Wochenende wird ebenso von Pferden bestimmt, im Laufen findet die Vereinsdressur statt, wo ich leider noch nicht starten kann, dafür aber mithelfe. Das wird bestimmt spannend, ich bin Richter-Sekretärin
Sich um ein Pflegepferd kümmern, wenn die Besitzerin in den Ferien ist, frisst ganz schön viel Zeit. Vor allem, wenn es sich um einen jungen Araber-Berber-Mix handelt, den man jeden Tag bewegen muss. Was sonst passiert, konnte ich am Sonntag erleben. Am Donnerstag springt Petra ein und morgen werde ich wahrscheinlich nicht vorbei gehen. Ein Tag im Stall sollte drinliegen. Am Freitag muss ich ja sowieso den Stall machen, dann gehe ich auch reiten.
Das stressige Wochenende steckt mir immer noch in den Gliedern. Deswegen wollte mir mein Körper wohl eine kleine Ruhepause gönnen und schickte mich solange immer aufs Klo, wenn ich grad gehen wollte, bis die eine Vorlesung heute fast vorbei war. Also nutze ich die Zeit und erledige alles mögliche. Zeitschriften durchblättern, die ich mir am Samstag gekauft hatte, Mails beantworten, Rechnungen, Dominic helfen (er will jetzt auch ein iPhone *grins*, will es aber an der neuen Stelle geschäftlich nutzen und muss somit einiges abklären…) und jetzt ist der Morgen auch schon wieder vorbei. Kurz vor eins muss ich dann los, heute Nachmittag kann ich wieder zu meinem neuen Pflegepferd Ouasalla und bei Petra eine Reitstunde nehmen. Ich bin ja mal gespannt, wie sie heute drauf war. Gestern war sie nämlich total overpowered. Ich war mit ihr auf dem Reitplatz, als gerade eine Kutsche ankam. Also führte ich sie noch ein bisschen herum (inklusive Autoritätsarbeit), bis die Kutsche samt Pferden im Stall versorgt war. Allerdings erschrak sie irgendwann höllisch, riss sich von mir los und galoppierte quer über den Platz ans andere Ende, sogar unter der Mittelabsperrung durch (ist ein einfaches Elektrozaunkabel auf etwa 1.50m Höhe)! Ich schwitzte Blut und Wasser und betete, dass sie nicht auf die Zügel tritt! Gottseidank ist nichts passiert, aber auf ein solches Pferdchen wollte ich mich dann doch nicht draufsetzen. Also lieh ich mir eine Longierpeitsche, sattelte sie ab und nahm die Zügel weg. Erstmal wollten wir sie wieder auf die andere Seite des Platzes bringen, damit sie sich nicht immer von den Pferden nebenan ablenken lässt. Dominic sollte dabei die Mitteltrennung schnell schliessen, sobald ich sie auf die andere Seite bringen konnte, was nicht so ein einfaches Unterfangen war, da ein Pferd in vollem Galopp halt einfach schneller ist als Dominic :). Irgendwann klappte das doch und ich konnte sie noch herumjagen. Am Ende klappten auch die Übergänge einigermassen und sie hatte dann auch mal genug. Am Montag in der Reitstunde mit Petra war sie dann auch from wie ein Lamm
Am Samstag morgen erledigte ich den ganzen Haushaltkram (Aufräumen, Staubsaugen, nass Wischen, Wäsche…), am Nachmittag waren wir bis spät unterwegs um unsere Geschenke zusammenzubringen. Dominic hatte die glorreiche Idee, seinem Freund eine Pflanze mit 30 Geschenkchen dran zu basteln (sein Freund wurde 30…) und ich stahl die Idee und machte dasselbe für Gabi, die letzte Woche 20 wurde. Es war auf jeden Fall mühsam, interessanten, günstigen Kleinkram zu finden. Irgendwann nach sechs waren wir zuhause und mussten unsere Geschenkbäumchen natürlich erst noch zusammenbasteln. Um halb neun traffen wir dann bei Gabi ein, um elf verabschiedeten wir uns und gingen zur Party von Dominics Freund im Noohn. Am Sonntag morgen wie schon erzählt das Desaster mit Ouasala, danach feierte derselbe Freund noch mit Familie und co., wozu auch Dominics Familie gehört. Am Abend war ich dann einfach nur noch k.o.
Alles ist im Wandel und in der Schwebe. Mein Studium will ich unterbrechen, um Geld zu verdienen, einen Job fand ich bisher aber nicht. Dominic hat einen neuen Job, den er in drei Monaten antritt. Wir spielen mit dem Gedanken, uns eine neue Wohnung zu suchen. Und am Freitag telefonierte ich mit der Besitzerin von Mistral, ihr ist es zu gefährlich, mich weiter auf ihm reiten zu lassen, einfach weil er manchmal einen Knacks hat. Einerseits stimme ich ihr zu und bin erleichtert, denn auch wenn es schön ist, ein Pflegepferd zu haben, so ist es doch auch eine Belastung. Andererseits bin ich sehr traurig, weil ich sehr viel Energie und Zeit investiert hatte und hoffte, eine gute Beziehung zu ihm aufzubauen. Kopf und Bauch sozusagen. Der Kopf findet es gut und der Bauch ist tieftraurig. Zudem bin ich ein Mensch, der Veränderungen nicht besonders mag oder zumindest viel Zeit zum Aklimatisieren braucht. Denn eigentlich ist der Zeitpunkt perfekt, seit Freitag habe ich ein weiteres Pflegepferd, das erst vier Jahre alt ist und noch ausgebildet wird. Am Freitag hatte ich die erste Reitstunde mit Petra und Vasalla, so heisst die junge Stute. Mit ihrer Besitzerin Nathalie verstehe ich mich auch sehr gut, ich muss nichts bezahlen, höchstens ab und zu im Stall mithelfen. Und sie ist froh, wenn ihr jemand das Reiten abnimmt und sie somit mehr Zeit für ihre junge Familie hat. Mit Vasalla kann ich viel mehr profitieren als mit Mistral, denn sie steht in der Nähe meiner Reitlehrerin im Stall und ist in der Halle eingemietet. Allerdings müsste ich mal lernen, mit Anhänger zu fahren. Bis dahin kann ich aber auch Reitstunden auf einem Reitplatz in der Nähe nehmen. Also alles vorhanden, was ich mir wünsche. Und ich freue mich auch darauf, denn Vasalla ist toll zum Reiten, sie gibt sich Mühe und reagiert auf kleinste Hilfen. Galopp geht noch nicht, weder an der Longe noch unter dem Reiter, nur ab und zu im Gelände. Aber das macht nichts, ich bin nicht mehr so scharf auf Galopp wie früher Irgendwie verstehe ich deswegen auch meine grosse Traurigkeit nicht. Allerdings gehts mir schon seit Montag nicht besonders und ich habe Angst, dass dies die ersten Anzeichen einer Depression sind. Im Moment schiebe ich es noch auf PMS, dagegen kann ich einfache Mönchspfeffer-Tabletten nehmen. Vielleicht hilft das schonmal. Aber diese beständige Erschöpfung und Traurigkeit, sowie fehlende Motivation für alles macht mich schon fertig.
Am Sonntag hatte ich wieder mal mit Leah, der Besitzerin meines Pflegepferdes Mistral, abgemacht. Dominic gesellte sich auch dazu, somit waren wir inklusive Pferd zu viert. Ich zu Pferd und die beiden anderen zu Fuss. Im Stall erfuhr ich, dass es Mistrals Geburtstag ist, wenn ich das nur gewusst hätte Naja, laut Leah ist er sowieso eher zu gut als schlecht genährt Wir ritten / liefen durch eine wunderschön verschneite Landschaft, ich konnte zweimal galoppieren und der Herr benahm sich richtig vorbildlich, ruhiger Galopp ohne davonpreschen. Dominic traute sich nicht in den Sattel, obwohl er sich ja das Knie verletzt hatte und zudem sommerlich anmutende Turnschuhe trug, warum auch immer. Trotzdem kämpfte er sich tapfer durch den manchmal 20-30cm hohen Schnee, was mir natürlich gar nichts ausmachte *gg*. Mit Leah verstehe ich mich immer besser, wir lagen zwar schon von Anfang an auf derselben Wellenlänge, fanden aber manchmal einfach kein Gesprächsthema oder ich hatte das Gefühl, dass sie mir noch nicht so sehr vertraute. Aber vielleicht braucht das ja einfach Zeit
Im Moment läuft aber auch alles schief. Für nen Unfall, der über ein Jahr her ist, muss ich nochmal 1000 Franken blechen, ansonsten nehmen die mir mein Nummernschild weg. Dabei dachte ich, das wäre schon bezahlt. Ist irgendwie auf beiden Seiten schief gelaufen, bei der Versicherung und bei mir. Und das mit dem Job hat auch nicht geklappt. Zudem hatte ich am Donnerstag wieder mal Flugstunde mit meinem Pflegepferd, der Doofe erschreckt sich selbst mit einem Stollen aus seinem Hinterhuf, der davonspickte und machte gleich ein paar seitliche Galoppsprünge und dann Flucht im Galopp. Irgendwann zwischen zweitem Bocksprung und davon galoppieren fiel ich dann herunter. Pferd nicht verletzt, ich nur ein paar Prellungen und Zerrungen, alles halb so schlimm. Schön wars natürlich trotzdem nicht. Ich bin dementsprechend momentan wieder ziemlich am Boden, ich hoffe, dass ich eine richtige Krise wie vor ein paar Wochen noch abwenden kann. Bitte bitte bitte, ich will endlich wieder mal etwas Positives erleben :-(
Das geht mir alles fast ein wenig zu schnell, denn am Donnerstag ist schon das Vorstellungsgespräch, beworben hatte ich mich dort am Wochenende per Mail. Und die suchen jemanden für den 1. März. Das ist ja schon bald! Irgendwie wäre es toll, wiedermal Arbeit und richtig viel Geld (im Vergleich zu jetzt) zu haben, anderseits fänd ich es auch schade, das Studium zu unterbrechen oder sogar abzubrechen. Eine Teilzeitstelle wäre mir da lieber, aber wenn ich da bis 1. März nichts höre… Naja, vielleicht bekomme ich den Job auch gar nicht und mache mir unnötig Gedanken. Dominic plagen dieselben Gedanken, da er momentan auch in einem Auswahlverfahren bei einer anderen Firma ist. Er und noch ein anderer Kandidat und die können sich trotzdem seit Wochen nicht entscheiden. Und Dominic auch nicht. Jeden Tag diskutieren wir wieder über das Thema. Und jetzt kann ich sogar mitdiskutieren Hm, aber ist schon seltsam, alles irgendwie im Umbruch…
Ich habe mich also für Bewerbungen schreiben entschieden. Immerhin sechs Bewerbungen auf tolle Jobs konnte ich losschicken. Wäre toll, wenn davon etwas klappen würde. Aber jetzt muss ich ins Bett, sonst komm ich morgen nicht daraus.
Ich bin die Unorganisation in Person, nur dank eines sms wurde mir heute abend klar, dass morgen die Uni wieder beginnt! Gottseidank noch rechtzeitig! In einem Ansturm von Panik räumte ich mein gesamtes Büro auf, etwas, wozu mich Dominic schon seit Monaten bewegen will. Dann druckte ich meinen Stundenplan aus und einige interessante Vorlesungen, die ich ja vielleicht besuchen könnte. Und die ewig fälligen Einzahlungen kamen auch mal dran. Danach wurde mir bewusst, argh, ich hab kaum mehr Geld! Ich brauche einen Job! Nur blöd, dass die Infomails von dem Catering Unternehmen, bei dem ich manchmal arbeite, seit Januar nicht mehr ankommen und ich bin natürlich zu unorganisiert, um das zu klären. Wenigstens ist beim Aufräumen alles Wichtige wieder aufgetaucht, was ich schon lange suchte: das Praktikumsheft, das ich zum Lernen für die Prüfung am Mittwoch brauche, meine Autovignette (bis wann ist die alte noch gültig?) und viele andere Kleinigkeiten, sowie leider auch viele Rechnungen, von denen ich leider nicht alle bezahlen kann. Womit wir wieder bei der Sache wären: ich brauche einen Job! Ob es wohl schlau ist, in meinem jetzigen Panikzustand das Internet nach Jobs zu durchstöbern? Oder sollte ich lieber ins Bett, um morgen fit zu sein? Kann ich jetzt überhaupt schon schlafen? Waaah!
Der Valentinstag war dieses Jahr nicht besonders. Nach dem Ausritt ging ich ins Sole Uno, konnte mich aber nicht besonders entspannen, da es in der Sauna richtig eng war und ein Kommen und Gehen. Weil ich den ganzen Tag nichts gegessen hatte, freute ich mich natürlich auf ein schönes Abendessen, das Dominic mir versprochen hatte, wenn ich aufgeräumt hatte. Leider war noch gar nichts gekocht, als ich zuhause ankam, da wurde ich ziemlich stinkig. Nach zwei Bruschettas (wie schreibt man denn das?) und einem Bier war ich wieder besänftigt und es wurde ein schöner Abend mit leckerem Essen.
In letzter Zeit lief es mit Mistral immer besser. Ich war nicht mehr gleich auf 180, wenn er mal zusammenzuckte und er wurde ruhiger. Gestern war dann aber alles wieder beim Alten, ich brauchte schon alleine zum Aufzäumen zehn Minuten. Unterwegs trafen wir viele gefährliche Dinge wie Traktoren, Kinder mit Stöcken, Holzzerkleinerer (oder wie nennt man das?), Brunnen usw., was auch nicht gerade positiv auf unsere Stimmung wirkte.
Irgendwie fing das schon vorher an, ich war nicht alleine bei den Pferden und fühle mich immer beobachtet und unwohl. Zudem wird auf dem Hof ein Fasnachtswagen gebaut, somit sind da viele Leute und Lärm. Ich fühle mich halt einfach wohler, wenn ich alleine bin. Wenn ich mich beobachtet fühle, habe ich Angst, Fehler zu machen und werde nervös, was kontraproduktiv ist bei einem hypernervösen Pferd. Deswegen gehe ich heute auch nicht reiten.
Ich musste soeben feststellen, dass ich ja schon seit einigen Tagen nichts mehr hier geschrieben hatte. Dabei gäbe es vieles zu berichten, ich stelle mir auch oft unterwegs Einträge im Kopf zusammen, die ich dann doch nicht schreibe. Dann berichte ich mal:
Am Mittwoch war ich bei der Psychologin und es hat wieder mal gut getan. Nur beim Rausgehen lief ich mitten in eine Szene, die mich noch einige Zeit beschäftigt hat. Da standen zwei Polizisten, drei Sanitäter, ein Krankenwagen und ein Paar, wobei der Mann auf die Frau einredete und die Frau weinte und schrie immer wieder, dass sie nach Hause will. Irgendwann versuchte sie zu flüchten und rannte genau vor mir durch. Mit hohen Schuhen ist das allerdings nicht sehr erfolgversprechend und da ich die Polizisten auch schon losrennen sah, blieb ich vorsichtshalber erstmal stehen. Nachdem sie die Frau wieder in die Nähe des Krankenwagens geführt hatten, ging ich zu meinem Auto. Ich hätte der Frau ja gerne geholfen, sie tat mir sehr leid. Aber natürlich ist mir klar, dass ich gar nichts machen kann und man sich ja auch schon um sie kümmert. Trotzdem nahm mich das mit, so wie mich auch jeder Autounfall, an dem ich vorbeifahre mitnimmt.
Am Dienstag (nicht sehr chronologisch, ich weiss) war die Geburtstagsparty meiner Mutter und es wurde ein sehr schöner Abend.
Am Donnerstag begann ich, alle meine Kleider zu waschen, denn anscheinend haben wir Motten und als diese sich an meine Lieblingskleider ranwangten, musste ich etwas unternehmen. Unsere neue Waschmaschine hat nämlich einen Milbenschutz, den man einschalten kann, und was bei Milben hilft, kann bei Motten nicht schaden - oder gerade eben schaden - wie auch immer. Leider muss man dazu mindestens 60 Grad waschen, was ich dann doch dem Grossteil meiner Kleidung zutraute, mit erstaunlich wenig Verlust. Gestern dann den Schrank geputzt, was laut Wikipedia helfen soll und jetzt ist jeder cm Wäscheleine von mir belegt. Dummerweise musste jemand gestern den Lufttrockner ausgeschaltet haben, sodass die Wäsche noch nicht trocken ist. Tja, selberschuld, jetzt lass ich sie halt hängen bis morgen. Vom Freitag dem 13. bemerkte ich übrigens nichts, ich war mir dessen nämlich nicht mal bewusst Im Gegenteil, ich war sehr effizient.
Gestern Abend war die Vereinsversammlung meines Reitvereins, ein interessanter Abend. Und so wie es aussieht, habe ich wohl ein Pflegepferd mehr, eine junge Berberstute, die momentan ausgebildet wird, mit ihr darf ich Reitstunden bei meiner Reitlehrerin Petra nehmen. Da bin ich ja gespannt
Als Dominic gestern nach Hause kam, merkte er wohl, dass es mir nicht so gut ging und obwohl ich zuerst nicht wollte, schaffte er es, dass wir doch darüber redeten. Das tat gut, aber besser gehts mir immer noch nicht, bin auch schon wieder seit zwei Stunden wach und Dominic meinte, ich solle heute zum Arzt gehen. Eigentlich wollte ich mich zuerst absichern in einem Forum zu diesem Thema, dort erstellte ich gestern einen Beitrag mit der Frage, ob meine Beschwerden wirklich ernst genug sind, um zum Arzt zu gehen. Als ich heute morgen mal reinschauen wollte, klappte das nicht, weil ich gebannt wurde 8O, keine Ahnung, wieso. Naja, dann werd ich mal dem Onlinedienst meiner Krankenkasse schreiben *seufz* Ach, ich wäre so gerne mal wieder längere Zeit gesund
Seit gestern Abend ist mir schlecht. Nicht wirklich schlimm, aber schlafen konnte ich kaum. Heute Nachmittag wurde es dank einem Spaziergang und viel Cola besser, ich kinnte sogar etwas kleines essen. Aber jetzt fängt es langsam wieder an. Und ich fühle mich, als hätte ich ne Riesenportion gegessen. Kein Durchfall, also kein Virus. Langsam mache ich mir Sorgen, es macht mir Angst, dass es mein MC sein könnte. Als ich mit Dominic darüber reden wollte, wurde er wütend. Weil ich anscheinend immer bis zum letzten Moment warte. Dabei war ich heute den ganzen Tag davon überzeugt, nur etwas Schlechtes gegessen, oder schlimmstenfalls eine Magen-Darm-Grippe eingefangen zu haben. Erst am Abend kam mir der Gedanke an MC. Jetzt würde ich gern mit jemandem reden. Aber es ist niemand da. Niemand, den ich um diese Zeit mit meinen Problemen belästigen könnte ider möchte. Dominic ist im Training, aber mit ihm kann ich darüber sowieso nicht vernünftig reden.
Zum ersten Mal konnte ich mich auf Misty richtig entspannen. Schon kurz nach dem Start hatte ich endlich wieder einmal dieses Pony-reit-Gefühl, das uch als Kind immer hatte. Während dem Heimweg drifteten dann meine Gedanken für ein paar Minuten völlig ab, bis mir wieder bewusst wurde, hey, du reitest ein schreckhaftes Pferd! Danach hatte ich einen richtig guten Sitz und meine Muskeln entspannten sich, anstatt wie bisher zu verkrampfen. Und wir fanden endlich den Weg um den Hügel herum, den wir letztes Mal schon suchten.
Dominic ist seit 20:00h im Bett, ich komme gegen 24:00h und les noch ein bisschen:
Dominic: Ah, du bist wach?
Ich: Du ja auch
D: Ich muss noch dieses Mail schreiben
I: Ja, aber doch nicht jetzt!
D: Wann denn dann?
I: Egal, einfach nicht jetzt!!
D: Aber ich kanns doch nicht erst am Freitag schreiben!
I: Es ist aber zwölf Uhr nachts!
D: Na dann nicht.
Spike hat mich diese Nacht elend genervt. Immer musste er mich anpföteln, miauen, herumrennen, Lärm machen, rein, raus *argh*. Dann musste ich feststellen, dass meine tolle Badezimmerkonstruktion wieder mal heruntergefallen ist. Auf jeden Fall bin ich jetzt wach.
Gestern abend waren wir wieder im Fuya. Diesmal mit Dominics Kun-Tai-Ko Freund Michi. Tja, und wir beide, Michi und ich, lernten die negative Seite von all you can eat kennen, wir assen beide zuviel und deswegen war uns danach schlecht :/ Bei mir gings noch einigermassen, nach ein paar Minuten hatte ich nur noch Bauchschmerzen, aber Michi war echt bleich Wir wanderten deswegen danach noch etwa eine Stunde vor dem Restaurant herum, bis wir uns ins Auto setzen konnten. Geschlafen habe ich dementsprechend schlecht, ich glaube, mein Körper ist immer noch am Verdauen Naja, vielleicht hälts ja an bis heute abend
Am Essen gab’s natürlich nichts auszusetzen, das war wie immer erste Sahne! Und ich trug endlich wieder einmal Kontaktlinsen, Brille steht mir meiner Meinung nach nämlich nicht besonders, ist aber bei Vorlesungen praktischer, weil man da ständig zwischen weit und nah wechseln muss, das ist mit Kontaktlinsen mühsamer. Ausprobieren werd ich’s aber trotzdem, zumal die Vorlesungen erst wieder Ende Februar beginnen
Mein Apple Mailprogramm wollte einfach keine Mails über GMX versenden. Da ich jetzt Bewerbungen verschicke und ich nicht eine Absenderadresse mit no0815girl drin haben will, ging ich dem Ganzen heute auf den Grund. Die Lösung war ganz einfach und auf den FAQ Seiten von GMX zu finden: Outlook unterstützte das Login am SMTP-Server, Mail nicht. Dies musste ich also beim GMX Account umstellen. Und siehe da, schon wird meine Bewerbung gesendet
Kleine Ergänzung: ich habe einen GMX Account mit meinem vollständigen Namen vor @gmx.ch, eine no0815girl Adresse bei Gmail und die Uni Email. Verständlicherweise eignen sich die letzten beiden nicht für eine Bewerbung
Heute war wieder ein Mistral-Ausritt geplant. Die letzten paar Male nahm ich immer die gleiche Route, mit der ich jedoch nur eine halbe Stunde unterwegs war. Heute wählte ich einen anderen Weg und mangels Kenntnisse der Wege ritt ich einige Male an denselben Stellen vorbei. Dafür nahm ich Misty richtig in die Mangel, viel Trab und ab und zu einen Galopp. Nach ein paar hundert Metern Galopp schnauft er wie eine Dampflok . Trab geht ein wenig länger, aber auch das nicht locker flockig. Ausreiten ist somit eine gute Alternative zum Platz, was Ausdauertraining betrifft, da ich auf dem Platz immer noch kaum traben, geschweige denn galoppieren will.
Ich kriege langsam einen Draht zu dem Kleinen, vielleicht dauert das bei mir ja immer ein bisschen. Das Vertrauen ist auf jeden Fall grösser geworden, auch wenn er noch bei vielen Dingen Panik bekommt (vom Wind aufgewirbelte Blätter, gehacktes Holz am Wegrand, Eisentore, die komisch quietschen, Plachen, die wehen - ja heute war es sehr windig, und, man glaubt es kaum, am schlimmsten war der Hund mit Herrchen, der uns entgegen kam!). Auch beim Stall ist ihm irgendwas nicht geheuer, zehn Meter neben dem Anbindeplatz müssen wir zwischen einer Eisfläche und einem Briefkasten durch, die drei Meter Abstand sind ihm wohl einfach zu wenig. Allerdings bekomme ich ihn nach ein paar Sekunden immer durch. Das Einzige, was ich im Nachhinein wirklich schlimm finde, ist sein plötzlicher Ausraster und das Angaloppieren aus dem Schritt (!) heraus, natürlich Renngalopp. Die Ursache ist mir jetzt noch schleierhaft. Es ging zwar bergauf und es waren bei der Kälte natürlich keine Menschen unterwegs, auch fühlte ich mich nicht unsicher im Sattel, während der Situation hat mir das also nichts ausgemacht. Aber genau diese Situation führte auf dem Platz zu meinen Stürzen, weil er da nicht einfach ein paar hundert Meter rennen kann. Vielleicht fand er ja auch einfach, dass dies jetzt eine Galoppstrecke wäre, schliesslich geht’s bergauf und heimwärts. Diese Erklärung wäre mir am liebsten.
Für’s Brevet (= Reiterabzeichen) sind wir jetzt auch schon gemeldet. Ich habe das Brevet zwar schon, aber trotzdem wär’s toll, den Kurs nochmal zu wiederholen, dieses Mal mit meinem Pflegepferd. Falls ich in ein paar Monaten schon soweit bin. Ansonsten käme wahrscheinlich noch Bingo in Frage, mit dem würde ichs mir auf jeden Fall zutrauen. Mal sehen, ich arbeite jetzt hauptsächlich an der Beziehung zu Mistral und nach den Monaten ohne guten Draht und durch ihn verlorenes Vertrauen sehe ich jetzt doch einen Lichtblick am Horizont. Eigentlich war es nur eine Kleinigkeit, die diesen Draht aufbaute. Als ich letztes Mal mit Mistral und seiner Besitzerin unterwegs war, wollte er immer nach ihrem Hut schnappen. Das fand ich total süss! Diese Woche versuchte er bei mir doch tatsächlich, die Schleife von meinem Reithelm zu schnappen. Das war’s, damit war der Draht da und ich habe wirklich das Gefühl, dass er dicker wird
Eigentlich wollte ich ja noch Fotos machen, zum Beispiel vom Schnee, der dort immer noch liegt, oder von der tollen Aussicht vom Hügel herunter (weil ich zum Traben und Galoppieren immer weiter bergauf ritt ), aber es war so kalt, dass ich weder Handschuhe ausziehen noch absteigen wollte. Lieber weiter traben, das hält warm Fotos gibts das nächste Mal, falls ich dann wärmende Schuhsohlen und drei Pullis trage, oder die Temperaturen auf ein erträgliches Mass steigen.
Das letzte Wochenende war wirklich schön. Am Samstag waren wir ja mit Freunden zur Reitstunde verabredet. Ich fuhr zu ihnen, wir machten die Pferde bereit und ritten zur Reithalle. Dominic war früh dran, deswegen fuhr er auch zum Haus und lief mit uns mit. Wir waren also zu viert mit drei Pferden, zwei davon reitbar. Während unsere Freunde ihre Reitstunde bei Petra genossen, machten Dominic und ich Blödsinn mit dem dritten Pferd:
Danach war Dominic mit der Reitstunde auf Bingo dran. Und ich hatte meine erste Reitstunde auf Karino:
Und am Ende musste ich natürlich noch einen kleinen Sprung mit Bingo nehmen:
Am Abend gingen wir Tennis spielen, zum ersten Mal! Dementsprechend schlecht spielten wir auch Aber danach konnten wir uns beim Sushi-Essen stärken, wir waren im Fuya Restaurant und assen “All you can” für nur 17,90 € ! Am Mittwoch gibt’s da Ladys Night, All you can eat für nur 13,80 € ! Ich muss mal irgend eine Freundin dazu überreden
Am Sonntag führten Dominic und ich dann Bolt zu Gemüte. Ich war überrascht, der Film ist wirklich gut. Typisch Walt Disney halt, aber ich liebe ja Happy Ends
Am Dienstag sass ich wieder mal auf Mistral. Ich führte ihn zum Reitplatz, da ich noch Longe und lange Peitsche mitschleppte. Dank den zwei Abwürfen auf dem Reitplatz ist mir nämlich immer noch mulmig, sobald wir was schnelleres als Schritt machen. Damit bekomme ich den Kleinen aber nicht müde, deswegen will ich ihn öfter mal longieren. Leider ist der Reitplatz immer noch pickelhart, sodass ich nur kurze Galopp-Sequenzen machte. Ausserdem dreht bei Galopp an der Longe völlig durch, aber anscheinend nicht nur bei mir. Angefangen habe ich trotzdem zu Pferd, kleine und grosse Volten im Schritt und nachher noch im Trab (oho! ^^), Schulterherein. Ich bin ganz zufrieden mit der Stunde und wenn der Platz aufgetaut ist, werde ich ihn noch mehr im Galopp herumhetzen *harrharr*. Das Führen zum Platz war spassig, der kleine Frechdachs wollte nämlich immer die Schleife hinten an meinem Reithelm packen Nur müde war er irgendwie trotz allem nicht.
Gestern waren wir Ausreiten, da es auf dem harten Platz momentan nicht wirklich Spass macht. Ging alles wunderbar, nur als wir zu der Galoppstrecke kamen, stürzte er ohne Kommando im Renngalopp davon. Ich liess ihn rennen, denn er kommt nach wenigen hundert Metern sowieso immer aus der Puste und am Ende musste ich ihn noch treiben, damit er im Galopp blieb Umgekehrte Psychologie Und weil er danach so aufgeheizt war, führte ich ihn, damit er keine Mätzchen machen konnte. Ging sowieso bergab.
Für heute bin ich noch ein wenig unschlüssig, ich will eigentlich mal einen längeren Ausritt machen, andererseits ist es auch so wahnsinnig kalt. Und ich will die Galoppstrecke mal im Schritt machen, damit er lernt, dort nicht einfach loszustürmen. Später dann die Strecke im Trab, sodass er nie weiss, obs jetzt heute eine Galoppstrecke ist oder nicht
So, heute der erste “fast nicht mehr krank”-Tag. Herrlich! Auch ansonsten klappte heute endlich alles, iTunes will mich wieder gratis Apps downloaden lassen (ich hatte anscheinend die Rechnung von meinem letzten gratis-Download nicht bezahlt oder so ), meine Kreditkarte ist wieder aufgeladen (WoW lag die letzten Tage flach), aber da ich jetzt grad keine Lust habe und am Weekend eher keine Zeit, werde ich den Account erst später wieder initialisieren. Jetzt höre ich gerade ein paar Dirty Dancing Songs, ich sollte den Film wirklich mal anschauen. Ausserdem will ich mir unbedingt die erste Staffel von Wildfire kaufen! Naja, die zweite am besten auch gleich. Das ist das erste Mal, dass ich mir eine Serie auf DVD kaufe. Aber ist auch recht günstig. So, jetzt geh ich noch ein bisschen Wäsche machen und Staubsaugen, ich will endlich unseren Wohnzimmerteppich ausrollen!
Ich hab wohl im Moment Grippe, Erkältung und dann wieder Grippe. Oder so ähnlich. Letzten Donnerstag fing es mit Halsschmerzen an, am Freitag tat mir dann der Rest des Körpers auch weh. Samstags ging es wieder bergauf und am Montag dachte ich, es sei überstanden. Dienstag war ich dann aber wieder elend kaputt und wollte nur noch schlafen. Letzte Nacht war mir dann noch übel und heute morgen wachte ich mit Nebenhöhlenentzündung oder sowas auf. Lymphdrüsen am Hals schmerzen bei jeder Bewegung, Nase läuft nonstop und Gesicht tut weh. Der Rest fühlt sich einfach nur elend an. Irgendwann muss das doch auch mal aufhören…
Obwohl ich gestern spät, oder besser gesagt, erst heute früh ins Bett ging, bin ich jetzt wach. Es schwirren mir im Moment soviele Ideen im Kopf rum. Erstens wäre da die Katzenhütte, die ich bauen will, allerdings will ich erst noch die andere Konstruktion fertig stellen. Dann Ideen für WoW, ich muss Leder farmen, um Lederverarbeitung zu skillen, sonst wächst mir mein Ledervorrat, den ich nicht verarbeiten kann, über den Kopf. Gestern hatte ich eine Idee für ein Englisch-Lernvideo für meinen Vater, so könnte ich mal die Videosoftware auf meinem Macbook testen. Ausserdem möchte ich zu verschiedenen Themen iPhone Apps testen und hier veröffentlichen. Aber für all das habe ich keine Zeit, da ich ja für Freitag lernen muss. Trotzdem mach mich diese vielen Ideen ganz kirre. Vielleicht kann ich mich jetzt ein bisschen beruhigen, wenn ich alles aufgeschrieben habe. Zum Glück kann ich ja nachher immer noch schlafen gehen, und vielleicht gesellt sich dann Spike auch noch zu mir ins Bett
Am Montag Abend diskutierte ich mit Dominic über meine zukünftige Laufbahn. Ich war mir nicht mehr sicher, ob ich mit dem Studium weitermachen soll, lieber arbeiten oder doch an der Fachhochschule beginnen. Das mit dem Lernen bekam ich einfach nicht in den Griff, keinerlei Selbstdisziplin. Auf die Prüfung am Dienstag war ich kaum vorbereitet.
Am Dienstag fuhr ich dann nervös Richtung Basel. Unterwegs betete ich zu Gott (ja, ich glaube an Gott und bete auch… ich hoffe, dass jetzt niemand geschockt ist ) und bat ihn um einen Hinweis für meine Zukunft. An der Uni angekommen fand ich jedoch keine Biologen, weder im OC Saal, noch im Physikraum und im Biozentrum fand eine andere Prüfung statt. Völlig panisch stürzte ich mich auf den nächstbesten Computer um herauszufinden, dass die Prüfung gar nicht am Dienstag stattfand, sondern erst am Freitag. Noch über zwei Tage Zeit um den Stoff richtig zu lernen! Das kann ich schaffen, sagte ich mir und begann am Dienstag Nachmittag dann auch gleich, den Stoff durchzuackern. Weil ich jedoch bei vielen der Übungsaufgaben keinen Plan hatte, verabredete ich mich für heute mit Ronny. Den ganzen Nachmittag lernten wir zusammen und ich weiss jetzt endlich, wie ich mein weiteres Lernen gestalte. Ausserdem war er so nett, mir seine Zusammenfassung einzuscannen und zu schicken, danke! Jetzt muss ich alle diese Reaktionsmechanismen nur noch in meinen Kopf kriegen und dann geht das hoffentlich! Drückt mir die Daumen!
Eigentlich bin ich ja schon seit Samstag Nacht wieder zurück, allerdings wollte ich doch meinen Ungarnbericht erst fertig machen, was sich allerdings verzögerte, da ich für mein Macbook erst einen Kartenleser kaufen musste, um die Fotos von der Digicam runter zu kriegen. Jetzt sind sie gerade dabei, auf Flickr hochgeladen zu werden. Danach folgt dann auch der Ferienbericht.
Ist zwar schon eine Woche her, aber ich komme erst jetzt zum Bloggen. Hinter all den Taiwan Bilden von Dominic fand ich die Shop-Bilder auf Flickr schon kaum mehr
Also hier erstmal die Nägel Bilder:
Dann gab’s dort auch günstigen Nagellack für nur 1.50, da musste ich natürlich gleich zuschlagen:
Als meine Jacke den Geist aufgab, leistete ich mir eine echte Jack Wolfskin Jacke:
Und jetzt das Highlight, etwas, das ich schon lange gesucht hatte: ein echtes Silbermedaillon!
Witzig daran ist, dass man es zweimal öffnen und somit bis zu sechs kleine Fotos darin versenken kann:
Ich hätte einiges zu berichten und auch Fotos warten noch auf den Upload. Leider ist meine Zeit knapp bemessen, da ich noch drei Prüfungen habe diese Woche. Heute abend Biologie der Spinnen und am Freitag dann Entomologie und Geobotanik. Mal sehen. Die letzten Prüfungen waren ja nicht so der Hit Praktikumsprüfung nicht bestanden wegen einem halben Punkt, jetzt muss ich die im Februar mündlich nachholen. Dann Biodiversität nicht bestanden, Note 3. Immerhin das Literaturseminar dazu bestand ich mit 5.5. Nächstes Semester werde ich wohl mehr Literaturseminare belegen . Jetzt steht noch Pflanzliche Symbiosen aus, da war ich auch nicht besonders gut, ich hoffe, dass es wenigstens mal auf eine vier reicht. Immerhin sind das mit Ausnahme der Praktikumsprüfung wiederholbare Vorlesungen, die nicht Pflicht sind, deren Punkte ich aber für das Bio5 Modul brauche. Die wirklich wichtigen Prüfungen finden im Januar statt.
Jetzt kommt endlich der Beitrag zum meinem Geschenk vom Chitime Wichteln. Leider weiss ich die Blogadresse von meinem Wichtel nicht, ich würde mich freuen, wenn sie sich melden würde, damit ich mich bedanken kann und mal in ihrem Blog stöbern. Ich verstehe es aber auch, wenn sie sich nicht outen will .
Leider musste der arme Wichtel ein hohes Porto zahlen, so wie ich auch. Dafür waren auch ganz viele tolle Sachen drin, wie man oben auf dem Bild sieht, und zwar Weihnachtssterne, Kekse, Milka Schoggi, eine Duftkerze, ein Badeöl mit Mohn und Hanf, zwei Teesorten und ein kleiner Brief. Die Kekse waren natürlich schnell weg Das Badeöl konnte ich letztens bei meinen Eltern ausprobieren, denn hier haben wir leider keine Badewanne. Duftkerzen und Schokolade liebe ich ja sowieso, es ist wundersamerweise jedoch noch eine Schoggi übrig Die Sterne kommen mit nach Ungarn, dort werden sie unseren Weihnachtsbaum zieren.
Ich hatte auf jeden Fall sehr viel Freude an dem vielseitigen Geschenk, vielen Dank an meinen Wichtel!
Ich war heute mit vier Todesrittern im Bollwerk und da habe ich natürlich alle Ledersachen abgekriegt und ausserdem ein Levelup. Ich rödel jetzt mit Level 61 durch die Scherbenwelt, allerdings auf Heilen geskillt, sodass ich hauptsächlich Inis machen werde.
Mein Wichtelgeschenk vom Chitime Wichteln ist angekommen! Gerade noch rechtzeitig. Darin befinden sich laut Zoll Aufkleber Tee, Plätzchen und eine Kerze. Schade, dass durch den Zoll alles schon verraten wird, aber ich bin trotzdem gespannt, auch darauf, wer mein Wichtel ist
Seit Jahren klicke ich immer wieder mal auf diese Webseite. Nabeer wäre genau das Pferd, das ich mir wünsche. Araber, schwarz, jung, umgänglich, hübsch. Immer wieder spiele ich mit dem Gedanken, wie das wohl wäre und überlege mir Finanzierungsmöglichkeiten. Leider fällt mir keine Lösung ein und so hoffe ich, dass er nicht verkauft wird, bis ich mir ein eigenes Pferd leisten kann. Trotzdem würde es mich reizen, einfach mal anzurufen und ihn mir ansehen zu gehen, zumal es hier in der Nähe ist (etwa 20min Fahrt). Hm…
Die Woche hat begonnen und es war schon viel los. Neben Uni und Prüfung, die trotz guter, wenn auch kurzer Vorbereitung, nicht so besonders lief, hatte ich noch einen Termin bei der Psychologin, gab Manuel Nachhilfe (Mathe - Kreisgeometrie) und bügelte am Abend zu Dr. House (Amber ist tot…). Dann wurde heute mein Account bei hosttech gesperrt wegen unbezahlter Rechnung. Zum Glück kam gestern die kleine monatliche Unterstützung von meiner Mutter, sodass ich die Rechnung noch heute begleichen konnte und hoffentlich bald wieder online sein kann. Ansonsten ist die Woche mäßig verplant. Am Donnerstag arbeiten und endlich endlich wieder Reitstunde bei Petra! Mit Misty kann ich auch reiten gehen, Zeit hätte ich heute und morgen. Heute liegt aber auch wieder mal Wäsche an. Wir werden sehen… :-)
Viel zu spät natürlich, aber besser spät als nie, kommt mein Hinweis auf das Chitime Wichteln. Ich habe ein echt tolles Geschenk gefunden, das super passt, zu meinem Bewichtelten und zu mir. Das Geschenk selbst ist vielleicht nicht gerade der Hammer, aber die Geschichte, die dahinter steckt. Aber es wird natürlich nichts verraten.
Boah, noch vor zwei Tagen sah ich das Wochenende vor mir: ein bisschen Reiten, ein bisschen lernen, bei Gelegenheit arbeiten gehen und relaxen. Jetzt sieht das Wochenende so aus: Ausschlafen vom Arbeiten in Zürich gestern, keine Zeit für Haushalt, Arbeiten in Laufen, Ausgang mit Damaris, schlafen - schnell reiten gehen oder lernen (muss ich noch abchecken, wann Ronny Zeit hat zum Lernen und dann das Reiten delegieren), Arbeiten in Zürich, schlafen - wieder reiten oder lernen, Nachhilfe, Essen mit der Familie - und bums, Wochenende vorbei!
Am Mittwoch ging ich meinem Bruder Nachhilfe geben. Ich erzählte mal wieder von meinen Notebook Träumen Wünschen und meinte, ich müsse ihnen dann leider den Flatscreen wegnehmen, weil das ja eigentlich meiner sei. Darauf meinte Manuel: Cool, dann muss Mami einen neuen kaufen!
Und ich dachte ja, sie hätten was dagegen. Tja, so kann man sich irren
Gestern konnte ich mich spontan noch zum Arbeiten anmelden. Heute von 17:00h bis 1:00h werde ich Essen und dreckiges Geschirr herumtragen. Zusätzlich zu meinem normalen Tag also nochmal ein voller Arbeitstag. Gut, dass morgen Dias Academicus (oder wie man das auch immer schreibt) ist, dann kann ich ausschlafen und danach gleich nochmal arbeiten gehen - Prospekte zusammenstellen und verschicken. Das mache ich im Gegensatz zum Service sehr gern. Ok, Service macht auch meistens Spass, ist aber für mich Faulpelz einfach zu anstrengend. Obwohl, Albisgüetli ist ja meist nicht so streng und heute ist sowieso nur Buffet - oder? - ah ja, Stehdinner ohne Inkasso.
Gestern morgen war mir schlecht. Einfach so. Dazu kamen Kopfschmerzen und leichter Schwindel. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich meinen, das sei ein waschechter Kater gewesen. Allerdings hatte ich in den letzten Tagen keinen Tropfen Alkohol. Dominic meinte dann, ob ich schwanger sei, dazu hätten die Symptome auch gepasst. Das kann ich allerdings dank meiner Verhütungsmethode, dem Implanon-Stäbchen auch ausschliessen. Also doch krank? Oder was schlechtes gegessen? Ich habe keine Ahnung, aber jedenfalls gehts mir heute besser. Noch nicht ganz gut, aber immerhin gut genug, um in den Hörsaal zu sitzen.
Leise rieselt der Schnee… draussen an meinem Fenster vorbei. Hier drinnen im Büro unter dem Dach ist es ziemlich kalt, obwohl ich die Heizung auf full power gestellt hab. Allerdings sollte die wieder mal entlüftet werden…
Naja, ich hab sowieso unten noch viel Hausarbeit zu erledigen. Hier oben hält mir eigentlich nur WoW und ein paar administrative Dinge.
Über exsilia konnte ich meine erste DVD “verkaufen”. Exsilia ist wirklich toll, da stellt man eigene DVDs, Bücher oder Games rein, die man nicht mehr will und kann sie gegen Punkte verkaufen. Mit diesen Punkten kann man dann wieder von anderen Benutzern etwas kaufen. Echt schlau, so muss man kein Geld in die Hand nehmen. Und bei der ersten Anmeldung werden einem 10 Punkte geschenkt, wobei ein Punkt etwa einem Franken entspricht. Jetzt muss ich das Packet nur noch zur Post bringen. Das hat allerdings noch Zeit bis Montag.
Und wieder ist eine strenge Woche angesagt. Ich arbeite an der Prodex Messe in Basel bis Samstag. Jeden Tag mindestens acht Stunden stehen, das ist anstrengend, vor allem, wenn man sich das nicht gewohnt ist, so wie ich. Dafür ist die Arbeit nicht zu stressig und die anderen Mitarbeiter sind nett. Die Arbeit selbst macht auch Spaß. Und von dem Geld leisten wir uns dann wahrscheinlich einen neuen Laptop *freu*
Gestern wurde ich von meiner Mutter zu Blueman Group eingeladen. Es war wirklich eine ganz spezielle Show, die den Nerv der Zeit voll getroffen hat. Die Show war kritisch, informativ, humorvoll, mit guter Musik, mit Farbe und sie integrierte das ganze Publikum in die Show. Dabei gab es keinen Moment, in dem man hätte abdriften können. Sobald man das Gefühl hatte, dass man jetzt weiss, was kommt, passierte schon wieder die nächste Überraschung. Sie thematisierten die Einsamkeit und Anonymität in der heutigen Zeit mit dem Internet (kommen Sie in unser Cybercafe, hier können Sie neben Leuten sitzen, mit denen Sie nicht reden wollen und mit Leuten kommunizieren, die nicht da sind… :-D ), aber auch andere Dinge wie Gruppenzwang oder was passiert, wenn einer aus der Gruppenchoreographie herausfällt.
Eigentlich ist die ganze Show schwer zu beschreiben, es ist soviel passiert. Auf jeden Fall war sie verdammt gut gemacht, jedes Detail der Show sitzte. Einzig gesprochen hatten die drei blauen Männer nie. War aber auch nicht nötig, sie konnten alles mit Körpersprache rüberbringen, wahrscheinlich noch viel unverfälschter und direkter, als es mit Worten möglich gewesen wäre.
Als ich am Mittwoch noch das kleiner Eisbär Buch für unseren Laborleiter Lars besorgte, kaufte ich mir gleich noch den neuen Eragon Band:
Eragon findet sich nach der für ihn verloreren Schlacht auf den Burning Plains gegen Murtagh, seinem Bruder, hilfslos und stellt fest, dass er keine Chance hatte. Zudem hat er auch noch das Versprechen an Roran gegeben, seine Geliebte Katrin aus den Händen der RaZac zu befreien. Doch die Varden und Elfen ziehen weiter voran, und erobern eine Stadt nach der anderen. Zu dem gastiert Eragon bei den Zwergen, um dort mit Orik den neuen König zu berufen. Doch auch Eragon hat Pläne; er muss nochmal zu seinem Meister, um seine Ausbildung endgültig zu beenden und herauszufinden, wie es möglich ist, die Kräfte von Murtagh und Galbatorix zu toppen. Sein Meiter untersützt ihn so gut es geht, doch etwas unerwartetes geschieht…
Roran hingegen strebt eine Kariere als Soldat an, doch auch er findet sich in unüberwindbaren Situationen wieder, die ihn auf eine harte Probe stellen, denn auch er hat sich in den Dienst der Varden und somit zu Diensten der Königen gestellt.
Jetzt werde ich aber wohl die ersten zwei Bücher nochmal lesen müssen, denn ich habe keine Ahnung mehr, was da passiert ist. Vielleicht wird das ja meine Ferienlektüre :-D
Das Praktikum neigt sich dem Ende zu. Jetzt in der letzten Woche schwänze ich wiedermal die Vorlesungen, weil ich sonst einfach nicht dazu komme, die Protokolle zu schreiben, den Haushalt in Ordnung zu halten und den Prospektversand beim Arbeiten durchzuziehen. Naja, es ginge auch ohne Vorlesungen schwänzen, dann halt einfach ohne Schlaf, nur wäre ich so nicht mehr brauchbar
Und heute abend steht der Onyxia Event mit unserer WoW Gilde an, ich freu mich drauf, das erste Mal in eine grosse Raid-Instanz :-)
Die Protokolle sind alle fast fertig, auf jedenfall jene, die ich mache. Mischanalyse ist abgegeben und Synthesen habe ich eine tolle Vorlage von Ronny gekriegt, die hatten denselben Versuch. Kann also fast abschreiben *puh*
Dann steht nur noch der Vortrag an, aber das schaff ich im Nu, in sowas bin ich ja gut :-) Den kann ich zur Not auch noch morgen früh machen. Ab Freitag wird dann wieder ernstaft studiert, inklusive Vorlesungen besuchen. Naja, nächste Woche gibts nochmal ne Ausnahme, da arbeite ich dann an der Prodex-Messe. Wird bestimmt auch anstrengend, aber eine ganze Woche 100% arbeiten konnte ich aus finanziellen Gründen einfach nicht ausschlagen, auch wenn dann die Uni drunter leiden muss. Im Moment kämpfe ich mich mit dem wenigen Geld eher schlecht als recht durch, die unbezahlten Rechnungen häufen sich. Allerdings noch nicht in einem Ausmass, dass ich es nicht mehr bewältigen könnte. Sobald das Stipendien-Darlehen da ist, kann ich alles bezahlen. Dann fällt mir bestimmt wieder ein Stein vom Herzen. Und heute lag auch der Brief dazu im Briefkasten, es liegt jetzt also nur noch an der Bank, das Geld zu überweisen.
Für den Februar bin ich allerdings noch auf Jobsuche, da ich den ganzen Monat keine Vorlesungen und Prüfungen habe. Bis jetzt entdeckte ich noch nichts brauchbares. Entweder nicht im Februar oder nicht nur für einen Monat oder nichts, wo ich dahinter stehe (Leuten Mitgliedschaften aufzuschwatzen liegt mir einfach nicht). Bei ProNatura hätte ich den Traum-Ferienjob gefunden: Webseite betreuen, sie suchen entweder Biologie- oder Informatikstudenten, da könnte ich beides mit einbringen. Nur leider suchen sie jemanden von Januar bis März :-(
Naja, ich werde später nochmal schauen. Und jetzt gibts erstmal Frühstück!
So sind meine Nägel geworden:
Das Foto ist leider nicht so toll, die iPhone Kamera ist nicht gerade der Hit.
Sieht doch recht schön aus, oder? Vor allem, weil sie es das erste Mal gemacht hat. Und ich hab auch gerade die ganze Schulung mitbekommen, ausser den praktischen Teil. Dafür bin ich jetzt auch die mit den schönen Nägeln :-)
Es gibt es tatsächlich, Programme zum gratis herunterladen, mit denen man Chemie-Reaktionen zeichnen kann. Da ich die Protokolle für das OC (Organische Chemie) Praktikum auf dem Computer machen will, bin ich natürlich auf so etwas angewiesen. Und hier meine Ausbeute nach wenigen Minuten Suchen:
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Struktur-Formeleditor:
Kleines feines Programm (wenige 100KB), muss man nicht installieren, sondern nur das .exe starten. Einfach und intuitiv, mit verschiedenen Farben. Durch eine 5Euro Spende kann man noch weitere Funktionen freischalten, mit der man Aromaten einfach einfügen kann. Ansonsten muss man sie halt von Hand zeichnen, was auch sehr gut geht. Für ganz einfache Darstellungen, wie ich sie momentan brauche, ist das Programm perfekt geeignet!
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ChemSketch:
Ein bisschen ein grösseres Download-Paket (27MB), das dann auch installiert werden muss. Bietet sehr viel mehr Funktionen als der Editor, ist aber auf den ersten Blick auch nicht ganz so übersichtlich. Dabei ist auch noch ein 3D Viewer, was sicher auch interessant ist. Mach auf jeden Fall einen guten Eindruck und ich werde es bestimmt noch genauer unter die Lupe nehmen
Ganz vergessen zu erzählen habe ich von den tollen vielen Geschenken, die ich von Freunden bekommen habe, weil ich kurz zu ihren Pferden schaute, während sie in Houston waren. Die Houston Tasse hat leider ihren ersten Geschirrspühlgang nicht sehr gut überstanden, deswegen wurde sie zum Teelichthalter umfunktioniert. Das rote Shirt mit silbrigem Houston Aufdruck hatte auch schon Premiere, natürlich als wir mit eben jenen Freunden essen waren (Sushi natürlich :-) ). Die schwarzen Fererro sind erst zur Hälfte weg, den heutigen Tag überleben sie aber kaum :-D. Die zwei Flaschen Wein warten im Keller auf ihren Einsatz, ebenso wie der Balsamico in der Küche. Ganz genial war aber die Idee mit dem PedEgg, leider hatte ich aber noch keine Zeit für eine Pediküre, es hat allerdings einen Platz bei meinen anderen Mani-Pediküre Sachen im Nachttisch gefunden. Bestimmt habe ich etwas vergessen, aber es waren auf jeden Fall alles ganz tolle Geschenke und ihr habt genau meinen Geschmack getroffen!
Seit wenigen Tagen bin ich sowas von müde, als hätte ich die ganze Nacht durchgemacht. Dabei habe ich eigentlich weder besonders wenig, noch schlecht geschlafen. Heute bin ich sogar während einer Vorlesung eingenickt und am Nachmittag war mir immer leicht schwindlig. Dazu kamen kalte Füsse und kalte Hände. Eigentlich tönt das so, als würde ich krank werden, aber irgendetwas sagt mir, dass es das nicht ist. Ich fühle mich nicht krank, keine Kopfschmerzen, keine Halsschmerzen, nichts. Nur Bauchschmerzen hatte ich heute, aber das kann ja von MC kommen. Irgendwie macht mir diese ungewöhnliche Müdigkeit Angst. Angst davor, was sie bedeuten könnte. Verschlimmert sich mein MC? Hab ich vielleicht noch eine andere Krankheit? Diabetes ist mir kurz durch den Kopf geschossen, auch weil mir manchmal ein wenig übel ist. Aber das fehlende Hungergefühl heute liess meine Gedanken wieder in Richtung MC kreisen. Damit könnte ich leben, auch wenn es nicht schon wieder sein müsste. Eine weitere Krankheit würde mich allerdings hart treffen, weswegen ich auch höllische Angst davor habe. Noch so etwas und ich würde mich wohl aufgeben. Es reicht ja wohl, dass ich mit 24 Jahren schon Rückenprobleme habe, keine Liegestütze mehr machen kann wegen ehemals gebrochenem Daumen, PMS vom Implanon bekomme und eine unheilbare Darmkrankheit habe. Klar, es gibt Menschen, denen geht es viel schlechter als mir. Das gibt es immer. Aber im Moment ist mir das egal, denn ich finde das von mir eigentlich schlimm genug. Ich komme mit allem klar und kann damit leben, aber noch mehr müsste es wirklich nicht sein.
Meine Hoffnung ist, dass ich mir einen Virus eingefangen hab, gegen den mein Immunsystem gerade noch so ankämpfen kann, ohne dass die Grippe ausbricht und das die Müdigkeit daher kommt. Bitte bitte, lass es einfach irgend soetwas sein und bald wieder vorbei gehen.
Ja, ich bin gerade selbstmitleidisch und weinerlich, kein Wunder, ich bin ja auch hundemüde. Deswegen gehe ich jetzt schlafen.
Weil ich nicht wusste, ob er hier mitliest (hab ihm dummerweise meine Visitenkarte gegeben), wird dieser Bericht erst jetzt veröffentlicht. Ich hatte wirklich Pech mit meinem Laborpartner. Erst dachte ich, man könnte ihn wenigstens theoretisch gebrauchen, aber nachdem er die Ansatzberechnung nichtmal innerhalb einer Stunde hingekriegt hat und ich sie danach in 10min noch schnell hingeklotzen musste, ist auch diese Einschätzung im Eimer. Ich kann gar nicht alles aufzählen, was er schon angestellt hat. Nur ein paar Anekdoten: Per Scheidetrichter wollte er die untere Phase ablassen, hat dann auch ganz sorgfältig im rechten Moment zugemacht, allerdings danach weitergedreht und schwups, war die obere Phase auch teilweise raus. Dazu muss ich erwähnen, dass beim Scheidetrichter bei senkrechtem Hebel geöffnet und bei waagrechtem geschlossen ist. Er drehte also bis waagrecht und dann noch weiter, bis der Hebel wieder senkrecht war. Oder ich sagte, er solle kurz das Vakuum aufdrehen, was bedeutet, den Drehhebel etwa 10-20 mal zu drehen, bis zum Anschlag halt. Nachdem er für die ersten drei Drehungen gefühlte 5min brauchte, musste ich mich einmischen und selbst aufdrehen. Leider ist er auch nicht lernfähig und dreht jedesmal beim Vakuum wieder so sorgfältig auf, als könnte es explodieren. Naja, ich explodiere manchmal wirklich fast. Und sonst ist er im grossen und ganzen (schreibt man das gross?) einfach seeehr langsam und trotzdem tolpatschig. Aber all das wäre eigentlich verzeihbar, wenn er denn wenigstens Willen und Interesse zeigen würde. Aber nein, pro Nachmittag fehlt er mindestens eine Stunde, natürlich nicht am Stück, die er angeblich auf dem Klo verbringt. Jedoch fand ich heraus, dass er dazu in ein anderes Stockwerk geht, warum ist mir jetzt noch ein Rätsel (er meinte dazu nur: Privatsphäre… Nur sind ja alle Klos öffentlich…?). Zudem höre ich immer wieder mal Dinge wie “ich hab ihn gerade ein Sandwich essen sehen” oder “er war am Telefon” und und und. Wenns jeweils nur 5min wäre, könnte ich das verstehen, denn auch ich musste mal telefonieren. Allerdings bin ich dann immer vor dem Labor oder innert kürzester Zeit zurück. Er fehlt immer mindestens eine Viertelstunde, hab sogar extra auf die Uhr geschaut, weil mir das immer so komisch lang vor kam. Und man weiss auch selten, wo er gerade ist. Ganz toll ist dann, wenn er den Schlüssel mitnimmt und ich mit dem Experiment nicht weitermachen kann, weil ich gerade etwas aus dem verschlossenen Schrank brauche. Oder Notizen, bei ihm Fehlanzeige, ich bin einfach für alles verantwortlich.
Allerdings konnte ich mir eine grosse Last abnehmen, das Chromatografie Protokoll übernimmt er, sowie auch den Grignard Versuch von heute. Ich schlage mich ja immer noch mit dem Protokoll der Mischanalyse herum, wobei mir noch einige Daten fehlen, die mein Partner hat… *wart*. Naja, und am Ende bin ich es dann wieder, die sich beeilen muss… *seufz*
Der letzte Blogeintrag liegt nun doch schon länger zurück als geplant. Dabei gäbe es viel zu erzählen. Aber das Praktikum frisst mich zeitlich momentan total auf. Über zwei Wochen läuft das jetzt schon. Am Morgen Uni und von eins bis sechs Uhr Chemie-Praktikum. Wobei ich zuerst nicht gerade erfreut war darüber, schon wieder so ein Praktikum zu machen, aber immerhin ist es Partnerarbeit und mittlerweile macht mir die Arbeit sogar Spass.
Heute sass ich jedoch einige Stunden am Protokoll, dabei hätte ich eigentlich nach Laufen arbeiten gehen wollen. Jetzt muss ich das wohl am Montag Abend einbauen. Denn dort ist im Moment auch einiges los, es läuft gerade ein Prospektversand, für den ich hauptsächlich zuständig bin. Eine tolle Sache, ich mache es auch gerne, vor allem bei dem Lohn, aber auch das braucht wieder unheimlich viel Zeit *seufz*. Und abends bin ich oft zu kaputt, um noch viel zu machen, dabei steht natürlich der Haushalt auch immer noch an. Da gibts bei uns jetzt seit einer Woche einen Haushaltsplan. Dominic hält sich natürlich fröhlich penibel dran, ich konnts gerade noch so aufarbeiten.
Auch beim Reiten gibts Neuigkeiten, ich bin schon wieder von Mistral herunterbugsiert worden und arbeite jetzt mit meiner Reitlehrerin daran, mein Vertrauen in ihn wiederzubekommen und auch sein Vertrauen zu erlangen. Mit Petra an meiner Seite läuft das immer recht gut, jetzt bin ich natürlich gespannt, wie es dann ohne sie läuft. Allerdings kann ich während der Woche nicht mehr reiten, weil es schon stockfinster ist, wenn ich nach Hause komme. Zum Glück hat Mistrals Besitzerin Leah gerade jetzt ausnahmsweise unter der Woche Zeit und am Weekend nicht ^^.
Naja, noch zwei Wochen durchkämpfen, dann kann ich wieder eine Weile relaxen, allerdings nicht lange, denn eine Woche an der Messe arbeiten steht noch an und danach kommen auch schon die ersten Prüfungen Mitte Dezember. Dafür sind wir über Weihnachten und Silvester einfach mal weg. Nur Dominic und ich in Ungarn. Darauf freue ich mich riesig. Reiten, Wellness, gutes Essen, günstige Beauty-Sachen (die ich mir nur noch in den Ferien leiste…) und einfach mal kein Familienstress. Mit meiner Psychologin habe ich herausgefunden, dass ich an Weihnachten mich nämlich immer dafür verantwortlich fühle, dass kein Streit entsteht. Deswegen war Weihnachten für mich auch immer irgendwie eine Belastung, die ich nicht definieren konnte. Zudem bin ich wegen der ganzen Scheidungssache an Weihnachten auch immer ziemlich traurig. Und Silvester wird auch jedes Jahr seltsamer und unwichtiger. Deswegen packen wir die Chance, dass Dominic dann zwei Wochen Betriebsferien aufgezwungen bekommt (zusätzlich zu den restlichen 4 ^^) und setzen uns ab nach Ungarn .
Gestern hatte ich endlich wieder eine Reitstunde bei Petra. Mit Manolito auf dem Platz. Und es lief richtig gut, Schulterherein funktionierte und ich lernte neues wie die Kurzkehrtwende. Ich hatte ein gutes Gefühl für das Pferd, was mir auch Petra bestätigte. Schritt-Trab-Übergänge gingen mit ein bisschen Übung auch reibungslos und mit sehr wenig Hilfen. Am Schluss beim Galopp mussten wir uns erst finden, aber der Galopp klappte super und auch die Übergänge gingen ein paar Mal.
Am Samstag war ich zum ersten Mal seit meinem Unfall wieder reiten und zwar auf Mistral, meinem Pflegepferd, mit dem der Unfall ja auch passiert ist. Diesmal war aber die Besitzerin dabei und alles lief wunderbar. Ich bekomme ihn zwar immer noch nicht an den Zügel, auch gestern nicht, als ich alleine mit ihm auf dem Platz war, trotzdem habe ich das Gefühl, dass es jedes Mal besser geht.
Am Sonntag waren wir mit einem befreundeten Pärchen und deren zwei Pferde auf dem örtlichen Reitplatz. Wir hatten richtig viel Spass, alle nahmen ein kleines Hindernis, obwohl ausser mir noch niemand zuvor gesprungen ist. Also ein Erfolgserlebnis für alle.
Und heute endlich wieder Reitstunde bei Petra! Leider nur auf dem Platz und nicht in der Halle, aber das stört mich heute gar nicht
Seit Freitag Abend habe ich ihn wieder. Wir hatten ein richtig schönes Wochenende zusammen. Am Samstag waren wir beim Chinesen essen und danach im Kino. Wall e ist wirklich empfehlenswert! Am Sonntag waren wir bei der Apfelhauet in Wintersingen, danach bei Dominics Eltern, wo wir spontan zum Nachtessen eingeladen wurden. Gestern blieb ich den ganzen Tag zuhause, meine Montagsvorlesung fiel aus. Am Abend machten wir uns ein leckeres Fondue.
Jetzt sitze ich in der Biosiversität-Vorlesung und langweile mich ein bisschen.
Eigentlich haben mir alle Biere gleich geschmeckt, nicht wirklich gut, aber auch nicht ganz so schlecht. Ich steh wohl einfach mehr auf solche Pseude Biere wie Eve.
Am Dienstag hatte ich mit meinem Pflegepferd einen Unfall. Ich ging mit ihm auf den Reitplatz und wollte ein wenig Dressur mit ihm machen. Schritt klappte wunderbar, auch Schulterherein funktionierte. Im Trab kamen wir auch zurecht. Der Galopp war ebenso machbar, allerdings erschreckte ihn dann plötzlich irgenwas, er machte einen Sprung zur Seite und fiel gleich darauf in einen immer schnelleren Galopp. Bevor ich ihn zurücknehmen konnte, machte er einen Buckler und schleuderte mich damit in hohen Bogen davon. Ich landete auf dem Rücken und schlug mit dem Hinterkopf auf. Heute durfte ich röntgen gehen, aber zum Glück ist die Wirbelsäule heil geblieben. Nun habe ich also nur eine leichte Gehirnerschütterung, gezerrte Halsmuskeln, eine schmerzhafte Prellung am Rücken und ein paar blaue Flecken. Den Schock habe ich mittlerweile auch überwunden. Gestern war mir doch recht elend zumute, ich konnte ja nicht mal Dominic anrufen. Da ich seinen Anruf gestern verpasste, weiß er bis jetzt nichts davon.
Das Studium geht weiter und jetzt sitze ich hier wie ein paar Mitstudenten, die wir alle nicht richtig lesen können. Auf der Seite der Vorlesung steht beim Beginndatum: 17.9.1008. Und was haben wir heute? Genau, noch nicht den 17. Tja, trotzdem sassen heute sicher 20 Leute im Vorlesungssaal und wunderten sich über den fehlenden Dozenten…
Ansonsten bin ich noch recht planlos, durch das Praktikum auch recht eingeschränkt.
Das Bier war wohl doch zu stark. iTunes spielt “no air” und mir kommen die Tränen. Dominic, du fehlst mir, auch wenn du erst seit ein paar Tagen weg bist!
But how do you expect me
to live alone with just me
‘Cause my world revolves around you
It’s so hard for me to breathe!
Schmeckt auch wie ein typisches Bier, hat aber einen leckeren süssen Nachgeschmack. Es ist ein bisschen besser als das Biobier, zudem ist es mit 5.2 Promille sehr stark…
ging völlig daneben. Der Galopp klappte überhaupt nicht, der Mitteltrab war kaum stärker als der Arbeitstrab und das Pferd fiel ständig auseinander. Die einzig positiven Punkte waren der starke Schritt und dass ich mein Programm trotz allem durchziehen konnte und nichts vergass. Alles in Allem war es eine grosse Enttäuschung, da konnte mich auch die nachfolgenden Prüfungen wie das Kutschenfahren nicht mehr aufheitern… :-(
Da ich seit neuestem Bier trinke, aber keine Ahnung habe, welche mir schmecken und welche nicht, entschied ich mich spontan zu einem Test. Acht Büchsen verschiedener Marken werden getestet und zu jedem Bier gibts hier dann einen Eintrag. Danach küre ich meinen Favoriten, den ich in Zukunft trinken werde
Benotet wird nach dem schweizerischen Schulnotensystem: 1-6, wobei 6 die beste Note ist.
Am Samstag Abend traf ich mich endlich wieder mit Damaris! Sie war ja drei Monate in Amerika als Au-Pair. Und dieses gelbe T-Shirt brachte sie mir mit, zusammen mit vielen Süssigkeiten und Lippenpomade Eigentlich mag ich gelb ja gar nicht, aber in letzter Zeit war mir eigentlich oft danach, neue Farben in meinen Kleiderschrank zu bringen und nach einem Artikel in irgendeiner Frauenzeitschrift, wo gelbe Kleidung als der Trend beschrieben wurde, konnte ich mich sogar mit gelb anfreunden. Da T-Shirts jedoch bei mir im Überfluss vorhanden sind, im Gegensatz zum Geld, ist mein Kleiderschrank immer noch voll mit blau, weiss und schwarz. Das T-Shirt kam also gerade zur rechten Zeit! Und endlich hab ich was, das zu meinen knalligen orangen Trainer-Hosen von Puma passt *freu* !
Ich trinke ja sehr gerne Kaffee, am liebsten mit ganz viel Milchschaum! Allerdings reagiere ich sehr stark auf das Koffein (oder etwas anderes, das weiss ich nicht so genau) und kann das Gebräu nur zu mir nehmen, wenn ich richtig müde bin. Wie es heute der Fall war. Allerdings muss ich dann den Kaffeepegel bis zum Abend halten, sonst fall ich vor Müdigkeit gleich in mich zusammen Jetzt ist natürlich der Kaffeepegel wieder auf Null und meine Augen brennen, als wäre ich den ganzen Tag im Meer herumgetaucht. Da mein kleiner Workaholic allerdings noch im Büro herumwuselt, sitze ich also auch hier und surfe so vor mich hin. Zuerst war ich auf der Mac und der Unibas Seite, um mich nach einem günstigen Laptop umzusehen. Da ich mir allerdings keinen leisten kann, landete ich schlussendlich auf der Marktplatz Seite von Unibas, wo ich nach einem weiteren Nebenjob suchte. Wie das halt so ist, habe ich jetzt die Telefonnummer von einer Hundebesitzerin, die SFr. 15.- pro Spaziergang mit ihrem Hund bezahlt, die einer Frau, welche Nail Art üben will und mir gratis Nägel machen würde und ein Mail ging soeben raus an eine Haflingerbesitzerin, welche eine Reitbeteiligung oder sowas sucht. Naja, zumindest das mit dem Hund ist sowas wie ein Nebenjob. Jedenfalls rechne ich mir jetzt schonmal aus, wieviele Kilometer ich mit dem Hund laufen muss, bis ich mein Notebook zusammen habe…
Das Foto ist einfach der Hammer! Es sieht so aus, als würde Spike mich segnen und ich hab auch noch einen völlig abwesenden Gesichtsausdruck drauf *lol*.
Heute war ich den ganzen Nachmittag in Basel. Die Ausbeute findet ihr hier. Die Festplatte brauche ich für ein Backup, da ich den PC meiner Mutter neu aufsetzen muss. Die Schuhe links kaufte ich, weil ich in den Turnschuhen elend heiss hatte, sie passten perfekt zu meinen Hosen (auch grün), sind super bequem und das Beste: sie waren runtergeschrieben auf vier Franken! Der blaue Jupe wurde auch nur gekauft, weil er so günstig war: fünf Franken. Die Ohrringe gefielen mir gut und mussten auch mit. Die Bücher waren ebenfalls ein Schnäppchen und nach den ersten Seiten zu urteilen, auch kein Fehlkauf. Dann bleiben noch die Stifte und das Heft mit den Kätzchen. Die Kätzchen erinnerten mich an Spike und ich kauf mir immer wieder mal solche Hefte, die mir gefallen und dann als Tagebücher gebraucht werden. Die Stifte sind speziell klein und ich liebe Stabilo Stifte! Tja, und den BH probierte ich bereits letzte Woche, kaufte ihn dann aber des stolzen Preises wegen nicht (SFr. 80.- !), doch er ging mir nicht aus dem Kopf *haben musste*. Auf jeden Fall bin ich mit meiner Ausbeute sehr zufrieden und Dominic brachte ich schliesslich auch etwas mit (Boxershorts und Socken *lol*).
Anfangs Woche wars noch easy, da hatte ich nur ein bisschen im Haushalt zu tun, aber am Mittwoch fings dann an mit Arzttermin, Reitstunde, am Abend war auch irgendwas, am Donnerstag arbeiten und am Nachmittag Reiten in Diegten, am Abend noch bis 20:00h bei meiner Mutter am PC, Freitag mein Catering Tag mit 14 Stunden Arbeit, ich musste um 6:00h aufstehen und war erst lange nach Mitternacht wieder zuhause. Am Samstag gings weiter mit einer Geburtstagsparty von Dominics Cousin, leider fand die fast zwei Autostunden von unserem zuhause entfernt statt. Danach gings direkt nach Rothenfluh. Nächste Woche gehen die beiden drei Tage nach Prag und wir machen das House-Sitting inklusive Anhang (Kinder, Katzen, Hunde, Pferde). Deswegen waren wir gestern da und liessen uns alles zeigen. Heute ist zwar Sonntag, aber von Ausruhen bis jetzt keine Spur, nach dem Frühstück eine Stunde intensiv Aufräumen, danach wieder zu meiner Mutter und nochmal PC Arbeit. Wieder zuhause gings mit Putzen weiter, danach mit Kochen für die Gäste. Zwischen sieben und acht hatte ich dann doch eine Runde Pause, wo ich kurz bei Howrse vorbei schaute und ein paar Dinge erledigte. Jetzt könnte ich mit Dominic noch ein bisschen vor den Fernseher sitzen, aber irgendwie ist mir doch mehr nach Bett. Morgen stehen wieder zwei drei Termine auf dem Plan, aber da kann ich es wenigstens gemütlich nehmen. Trotz Stress ist mein Bauch relativ ruhig geblieben, was mich natürlich sehr beruhigt. Ich hoffe doch, dass der Entzündungsschub jetzt dann endgültig vorbei ist. Dafür musste ich letzte Nacht wegen Periodenschmerzen eine Schmerztablette nehmen, aber damit kann ich leben. Beine hochlagern, Bettflasche füllen, wieder ins Bett kriechen und auf die Wirkung der Tablette warten, und schon konnte ich wieder einschlafen. Ich glaube, die nächsten Tage muss ich mich wirklich ein wenig erholen, was sind denn das sonst für Ferien
Am Samstag war ich mit Sarah ausreiten, sie war lange mit Michi zusammen, einem guten Freund von Dominic. Ich versteh mich echt gut mit ihr und freu mich, endlich jemanden gefunden zu haben, der gerne mal mit mir Ausreitet. Damaris und Mirelle sind da eher nicht so begeistert, wobei ich Damaris ja schonmal mitgenommen habe, für Mirella wär das aber wohl nichts. Nach dem Ausritt ging ich mit der Stute (Lischa) noch auf den hofeigenen Reitplatz und stellte mir ein paar kleine Hindernisse auf, drei Cavaletti und ein X Hindernis, also eines, das in der Mitte tiefer ist. Das klappte nach einigen Versuchen ganz gut und Edith, die Besitzerin der Pferde und des Hofs und mittlerweile auch eine gute Freundin von mir, stellte das Hindernis immer höher ein. Wir sprangen und sprangen und es machte uns beiden richtig Spass! Erst als sie bei der höchsten Stufe angekommen war, verweigerte Lischa, wahrscheinlich weil ich mich nicht traute und auch nicht so gut an den Sprung heranritt. Das wäre dann aber schon über ein Meter gewesen und ich bin ja vorher noch gar nicht soviel gesprungen. Deswegen: ein voller Erfolg! Diesen Donnerstag kann ich bereits wieder gehen und ich hoffe, dass ich vor allem jetzt in den Ferien, aber auch später noch mit Lischa üben kann und *traummodus an* vielleicht mal an einer kleinen Springkonkurrenz mitmachen *traummodus aus*.
Wir verabredeten uns dann spontan für den Sonntag für eine Kutschenfahrt. Ich lernte endlich mal, wie man die Pferde einspannt und nach einer Weile tauschten Edith und ich die Plätze und ich hatte die Zügel in der Hand. War nicht einmal eine so grosse Sache, die zwei Freiberger sind ja ganz liebe. Auch Traben ging ganz gut. Ich konnte am Wochenende also das erste Mal selber Springen und Kutschenfahren! Einfach nur schön *smile*
Nach dem Tief vor ein zwei Wochen geht es nun kontinuierlich aufwärts. Meine Krankheit macht mir zwar ab und zu noch Beschwerden, aber es ist doch deutlich besser geworden, kein Durchfall mehr, Bauchschmerzen sind auch erträglich und werden immer weniger. Jetzt nur nicht vergessen, viel zu trinken! Da ich momentan sogar eine leichte Verstopfung habe (mal was anderes…), darf ich mit dem Trinken auf keinen Fall nachlassen. Montags gehe ich seit einigen Wochen auch zu einer Psychologin, wo wir an verschiedenen Themen arbeiten (Scheidung, Mobbing früher in der Schule, meine Brech-Phobie, mein durch die letzte Zeit bedingtes Versagergefühl usw.). Das ist zwar ziemlich aufreibend, aber es tut gut, mal über alle diese Sachen zu reden. Nächste Woche beginnen wir dann richtig mit der Therapie gegen die Phobie. Und danach möchte ich wahrscheinlich die Scheidung meiner Eltern endlich verarbeiten.
Gestern abend waren wir a la discretion im Restaurant Han in Riehen essen. Das macht richtig Spass, man kann sich den Teller mit allem belegen, was man will, dann wird das Ganze auf eine riesige Kochplatte geworfen und gebraten. Dazu gibts Reis und viele verschieden leckere Saucen, die man vor dem Braten drüber geben kann, oder nach dem Braten dazu nimmt. Einfach immer wieder ein Genuss! Sonntags und montags ist es zudem noch günstiger ^^. Das Buffet bietet eine grosse Auswahl, sowohl an Gemüse (man kann sich auch einen Salat machen), wie auch an Fleisch und Fisch, dabei sind auch immer einige ausgefallene Sachen, wie Springbock oder Hai. Nur schade, dass kein Dessert dabei ist :D. Kostenpunkt SFr. 37.50 oder 42.- (ca 25-30 Euro). Das ist für Schweizer Verhältnisse akzeptabel. Es gäbe alternativ auch noch ein Menü, wo man sich nur einen Teller füllen kann, der kostet dann SFr 25.- oder so. Allerdings bin ich mir gar nicht sicher, ob man das nehmen kann, wenn a la discretion ist.
Am Samstag abend hatte ich dafür mein obligatorisches Tief wieder einmal. Kopfschmerzen, einsam zu Hause, Dominic hat sich den ganzen Tag nicht gemeldet ergibt Heulboje. Dafür waren meine Katzen ganz lieb zu mir, zuerst war Spike total kuschlig auf dem Sofa und danach kuschelte sich Neral sogar an meine Hand, was er ja sonst nie tut! Ich bin ja echt froh, dass ich die beiden habe, Haustiere sind etwas wunderbares und ich verstehe meine Eltern immer noch nicht, dass sie mir nie eines erlaubten! Meine Kinder sollen auf jeden Fall mit Tieren aufwachsen.
Heute zum Mittagessen kaufte ich mir Thunfisch und Lachs zum Rohessen. Zusammen mit Reis und Sojasauce einfach immer wieder ein Genuss! Zum Dessert gabs dann noch ganz günstige Caramelcreme. Erst wollte ich ja in Basel im Comino Sushi essen gehen, aber das war mir dann doch zu teuer. So gabs für den halben Preis dreimal soviel Fisch
Dazu kam, dass ich keine grosse Lust hatte, hier zu schreiben. Soll ja kein Zwang sein. Dann mal eine Grobfassung der letzten Zeit: Ich arbeitete drei Wochen in einer Bäckerei, wurde dann aber gekündigt, weil man mich nicht brauchen konnte. Das Studium hätte ich fast abgebrochen, weil ich eine Prüfung zum zweiten Mal nicht geschafft hatte, kann jetzt aber vielleicht Rekurs einlegen und die Prüfung nochmal versuchen. Auf jeden Fall werde ich noch ein weiteres Jahr studieren. Letzte Woche bekam ich mein Stipendium, das jedoch schon für die Rechnungen der letzten Monate draufgegangen ist, Arzt, Autounfall usw. Zum Glück bekomme ich aber noch ein Darlehen, damit kann ich mich über Wasser halten. Immerhin hat es gut getan, endlich mal den riesigen Stapel Rechnungen abzuarbeiten. In zwei Tagen steht die letzte Prüfung an, wo ich nochmal alles gebe, nicht wie bei den letzten Prüfungen, bei denen ich dachte, dass ich sowieso nicht weiter studiere. Diese habe ich dementsprechend auch nicht bestanden. Das Tief der letzten Monate scheint jedoch langsam überwunden, ich habe wieder Kontakt mit Mirella, die ja jahrelang meine beste Freundin war, nur leider flaute der Kontakt in letzter Zeit ein wenig ab. Am Samstag waren wir zusammen in Basel was trinken und hatten richtig Spass. Diese Woche werd ich mal bei ihr vorbei schauen. Damaris ist immer noch in Amerika und ich freue mich darauf, sie wiederzusehen. Da haben wir uns bestimmt sehr viel zu erzählen. Heute Nachmittag ist mein erster Termin bei einem Psychologen, das wurde auch endlich Zeit. Letztes Wochenende war in im Park im Grünen in Rüschlikon arbeiten und wir hatten eine richtig gute Zeit. So würde ich mein Geld ja am liebstem immer verdienen.
Jetzt steht noch Wäsche an, Büro aufräumen und natürlich Lernen! Dabei ist der Morgen schon wieder fast um. Über die Zeit in der Bäckerei wirds wohl noch einen extra Eintra geben, es war einfach nur die Hölle!
Einst standen die Cheysuli an der Seite des Königs von Homana. In Gestalt von Wölfen oder Falken dienten sie ihm mit ihrer Magie. Doch dann beging einer der Ihren einen schrecklichen Fehler und sie wurden zu Gejagten im eigenen Land. Bis eine junge Frau auftaucht und mit ihr die Hoffnung auf Rückkehr und Frieden: Alix, die Tochter aus einer schicksalhaften Verbindung zwischen Cheysuli und Mensch.
Ich bin bisher durch das erste Kapitel. Bis jetzt ist die Story nicht schlecht, allerdings ist manches nicht ganz nachvollziehbar. Kein Vergleich also zu der letzten Zauberin. Aber vielleicht wirds doch noch ganz spannend.
Vor einem Jahr stolperte ich in einer Bibliothek über das Buch und fand es kürzlich ganz günstig in einem Buchladen wieder. Innert einer Woche war ich durch und es avancierte zu einem meiner Lieblingsbücher:
Nur durch Zufall überlebt die junge Gabria die Vernichtung ihres Klans. Die Häuptlingstochter schwört Rache an Lord Medb, der die Macht über die Steppe an sich reißen will. Gabria weiß, dass ihre Chancen gering sind. Denn als Frau hat sie in den Kriegergemeinschaften nichts zu sagen.
Aber dann stößt Gabria auf ein Hunnuli — eines der magischen Pferde der Steppe, die ihre Reiter selbst erwählen und über Gedankenkraft mit ihnen sprechen können. Sie rettet der Stute Nara das Leben und wird von ihr als Begleiterin akzeptiert. Nun hat sie einen mächtigen Verbündeten, denn Hunnuli-Reiter besitzen bei den Klans höchstes Ansehen. In der Identität ihres toten Zwillingsbruders Gabran erbittet sie bei dem Khulinin-Klan um Asyl und Hilfe bei ihrer Rache — obwohl ihr klar ist, dass man sie auf der Stelle töten wird, wenn man ihre wahre Identität entdeckt.
Weitere Bücher über diese Geschichte sind bereits bestellt
Seit Wochen Tagen lag Wäsche herum, heute fand ich endlich die Zeit, sie zu falten. Innert zwei Stunden schaffte ich drei volle Ikea Säcke. Nur den Kleinkram, Socken, Unterhosen usw. verschiebe ich auf später. Bügeln muss ich heute oder morgen unbedingt auch noch, weil ich am Freitag ja arbeite, sowie auch am Samstag. Der Geldfluss in meine Richtung soll angeregt werden, auf meinem Konto herrscht nämlich gähnende Leere. Im Moment wasche ich auch grad wieder, blöde Sisyphus-Arbeit ist das. Trotzdem bin ich stolz auf mich, dass ich jetzt den grössten Teil in einem Schwung erledigen konnte. Küche aufräumen und Staubsaugen steht auch noch auf dem Programm, allerdings muss ich noch nach Basel und Diverses erledigen, also mal sehen, ob ich mein Programm schaffe.
Gestern abend war ich sicher eine Stunde mit meiner Mutter am Telefon. Mittlerweile verstehen wir uns richtig gut, wir konnten ein bisschen über meinen Vater lästern und von unseren Freunden schwärmen *g*. Mein Vater war in letzter Zeit ziemlich egozentrisch, für ihn gab es nur noch Thailand und das Auswandern mitsamt all den Vorbereitungen. Für meine Probleme oder die von anderen gab es bei ihm gar keinen Platz. Nichtmal, als ich kurz zuhause vorbei schaute und er zufällig kam und ich gerade mit meiner Mutter über den bevorstehenden Ultraschall wegen meinen Magenproblemen redete. Das kriegte er irgendwie gar nicht mit und zeigte auch keinerlei Interesse. Sowas enttäuscht mich schon, denn ich hatte für ihn immer ein offenes Ohr und war in letzter Zeit oft für ihn da. Schon alleine, weil er mich immer bat, mich mit Sa (seiner thailändischen Freundin) zu unterhalten, weil er kaum Englisch kann und sie sich somit auch nicht gut verständigen können. Ich meine, ich habe ja nichts gegen Sa, ganz im Gegenteil, aber alleine schon immer diese Aufforderung ist mit der Zeit nervig. Dass ich einfach dazu abkommandiert werde, anstatt dass er mich einfach lässt, denn ich wandte mich ihr immer wieder mal zu.
Das Neueste, was ich gestern von meiner Mutter erfahren hatte, ist ja, dass er wieder zurück kommt und doch nicht nach Thailand auswandert. Irgendwie schön, aber doch ein wenig unerwartet, nach den monatelangen Vorbereitungen.
Gestern kam Dominic nach Hause, Kurzurlaub vom WK. Heute abend muss er schon wieder los. Und er kam nach Hause mit einem riesigen Kater, das ganze Programm mit Erbrechen. Wo ich das doch so wahnsinnig liebe. Zum Mittagessen waren wir bei seinen Eltern, wo er sich ziemlich bald aufs Sofa verzog. Am Nachmittag war er dann natürlich im Bett. Als es ihm dann besser ging, verzog er sich hinter den PC und abends war er im Training. Ich hatte also nicht sehr viel von ihm. Heute ist bei mir eine Prüfung auf dem Programm und zum Mittagessen sind wir nochmal bei seinen Eltern. Vielleicht können wir ja heute Nachmittag noch etwas zusammen machen, aber ansonsten war der Urlaub für die Katz gewesen. Echt ärgerlich, wo ich mich doch so gefreut habe!
Heute kommt Dominic für ein zwei Tage nach Hause aus dem WK. Mir kommt es vor, als wäre er schon ewig weg gewesen. Zum Glück bin ich so früh wach, in der Wohnung herrscht nämlich noch Chaos. WK bedeutet übrigens Wiederholungskurs und alle Schweizer müssen diesen einmal im Jahr für drei Wochen besuchen, bis sie ihre Tage zusammen haben oder ein gewisses Alter erreicht haben. Ich hoffe, das war jetzt für Dominic das letzte Mal.
Dieses Wochenende war ich so viel Reiten, dass ich gestern abend im Bett immer noch das Gefühl hatte, im Sattel zu sitzen und Hufschläge zu hören. Am Samstag waren wir an einer Hochzeit von jemandem aus unserem Reitverein. Dabei holte ich mir einen Sonnenbrand auf den Schultern. Die Arme habens knapp überlebt und sind jetzt dafür schön braun Gestern war ich am Plauschritt der Reiterfreunde Lausen. Ich wollte danach alleine nach Hause reiten, verirrte mich aber völlig und landete dann im Dorf meiner Familie, wo ich dann hinritt und einen Anhänger organisierte. Jetzt will ich mich noch irgendwie bedanken bei der Fahrerin, vielleicht hat jemand von euch eine Idee für ein kleines Geschenk?
Heute war ich wieder einmal arbeiten in Zürich. Vom Reiten gestern hatte ich einen ziemlich verspannten Rücken, was durch das Arbeiten noch verschlimmert wurde. Leider hatte ich das kaum bemerkt, da ich ja eine ziemliche Dosis Schmerztabletten intus hatte. Das war nötig, weil ich solche Magenkrämpfe hatte. Am Montag kann ich deswegen zum Arzt. Im Moment sind ja auch Prüfungen, an eine konnte ich nicht gehen, weil es mir so schlecht ging (Übelkeit, Bauchschmerzen, Fieber) und ich hoffe, dass mein Hausarzt mir ein ärztliches Zeugnis dafür gibt. Im Moment gehts, aber der eine Rückenmuskel ist so verkrampft, dass ich einfach nicht schlafen kann. Morgen ist ein Sauna-Tag für mich vorgesehen, zumal Dominic sowieso an einem Tai Chi Seminar ist. Dafür gehen wir am Abend ins Kino, endlich wieder mal *freu*. Ironman steht auf unserer Liste. Danach ist er ja auch wieder weg und bisher hatte er nie Zeit für mich. An Wochentagen arbeiten und abends Training. An den Wochenenden standen Training, Wettkampf, Seminar oder sonst was an bei ihm. Ich werde also ziemlich vernachlässigt. Aber das ist schon ok, denn ich finde das alles toll, was er macht und möchte ihn unterstützen. Auch wenn ich dabei etwas zu kurz komme. Dafür kann ich meine Zeit dem Reiten, Lernen oder meinen zwei Suchten Howrse und World of Warcraft frönen.
Irgendwie hat mich das ganz schön runtergezogen, seit zwei Wochen gehts mir psychisch mehr schlecht als recht. Ich krieg den Bogen einfach nicht mehr. Und auch körperlich ist der Wurm drin. Zwar kann ich nicht genau sagen, ob es Grippe oder was ganz anderes ist, denn es ist recht diffus, mal ist mir übel, mal ein kleines bisschen schwindlig, mal Bauchschmerzen (ok, das ist wahrscheinlich vom MC, oder alternativ Mens) und meistens Kopfschmerzen, aber irgendetwas ist einfach immer. Ich hoffe, das ist alles nur vorübergehend, sonst lass ich mir mal eine Sitzung bei einem Psychiater verschreiben, denn so macht das Leben kaum mehr Spass.
Meine geliebte timbuk2 Tasche ist endlich angekommen! Eigentlich habe ich sie schon ein paar Tage, ich kam nur nie zum Schreiben hier. Und: ich bin begeistert! Jetzt warte ich auf meinen Geburtstag und wünsche mir dann noch eine grosse Schwester dazu, die ich da als Badetasche nutzen kann. Ausgesucht habe ich sie schon auf Bild Your Own Bag. Eine grosse Messenger in Navy-Blau. Da ich mir gerade einen Epilierer von Braun bestellt hab, liegt wohl nicht noch eine Tasche für 200$ drin *sniff*. Bis dahin werd ich mir eine Tasche mit Dominic teilen, eine, die er nur selten braucht, denn morgen nach dem Reiten lockt das Schwimmbad…
Mein Vater kam letzten Freitag aus Thailand zurück. Er erzählte uns dann eine süsse und lustige Geschichte: An einem der ersten Abende war er mit einem Freund in der Disco. Dort lernte er eine Thailänderin kennen, mit der er sich richtig gut verstand. Und sie sah auch noch gut aus! Sein Herz war schon halb verschenkt, da wurde sein Freund doch mistrauisch und fragte beim Barkeeper mal nach. Sein Verdacht bestätigte sich: die hübsche Dame war in Wirklichkeit ein Kerl!
Ok, ich bin ja nicht die einzige, aber letzte Woche fragte ich mich doch, ob ich nicht lieber wieder den Weihnachtsschmuck auspacken soll. Aber irgendwie war der weisse Puder doch schön. Auch wenns kalt war. Ich hab mich zuhause eingemümmelt und schaute manchmal verträumt den Schneeflocken zu. Trotzdem freue ich mich jetzt auf den Sommer. Oder zumindest den Frühling (^_^)
Seit Tagen plagen mich dauernd Kopfschmerzen. Nicht mal Schmerzmittel bewirken etwas. Dann, heute morgen hatte ich dauernd das Gefühl, als hätte ich irgend einen Kern unter der Zunge. Bis ich bemerkte, dass es kein Kern, sondern eine kleine Spitze vom Weisheitszahn ist *g*. Endlich kommen auch die letzten! Und die Kopfschmerzen sind seither fast verschwunden *puh*. Ich hoffe nur, dass meine Zunge da nicht aufgeripst (gibts das Wort überhaupt?) wird.
Gestern war ich an der Badminton Swiss Open arbeiten. Am Mittwoch war ich auch schon dort. Die Leute sind nett, andere Mitarbeiter sowie Gäste, und die Arbeit ist abwechslungsreich und nur zeitweise stressig. Danach war ich so verspannt im Rücken, dass ich mir am Stand vis-a-vis eine 15-minütige Massage gönnte ^_^. Vielleicht heute nochmals *g*. Denn heute und morgen arbeite ich auch nochmals dort, morgen jedoch nur noch vier Stunden. Heute weiss ich noch nicht wie lange, kann ich dann bestimmt spontan entscheiden.
Bestimmt kennt jeder diese Taschen mit den drei verschiedenfarbigen (oder auch nicht) Panels. Ich hab mir gerade eine online bestellt, und zwar hier. Build Your Own Bag. Eigentlich wollte ich nur so eine Standard-Minitasche als sportliche Handtasche, wo aber auch meine Agenda und eine Wasserflasche Platz findet. Wünsche ich mir schon seit zwei Jahren. Aber mit weissem Logo und innen grau? Bäh! Also stellte ich mir meine eigene Tasche zusammen, schwarz in schwarz. Neutral und unauffällig und praktisch und …
Genial finde ich ja, dass der Dollarpreis so niedrig ist, denn so bezahle ich etwa gleichviel in CHF, 140Fr. inkl. Versand ist für so eine Tasche wirklich nicht viel. Und dann noch eine individuelle. Hier bezahlt man ja auch einiges über 100Fr. für so eine Tasche, also hat sich das wirklich gelohnt. Trotz den ! 50$ ! für den Versand. Ich hoffe nur, da kommen nicht noch riesige Zollgebühren dazu.
Heute morgen zeigte die Waage 63kg an. Vor einigen Jahren war ich etwas über 50 und da würde ich gerne wieder hin. Mit 55 wäre ich auch zufrieden. Seltsamerweise nehme ich ab, seit ich mich nicht mehr um das Thema Ernährung kümmere. Oder zumindest anders. Ob da MC seine Hände im Spiel hat? Irgendwie wäre das wenigstens ein positiver Effekt, andererseits wäre das auch nicht gerade ein gutes Zeichen für den Verlauf der Krankheit. Nun ja, wir werden sehen…
Gestern und heute hatte ich am Morgen einen Krankheitsschub. Ok, gestern hatte ich noch ein wenig Kater, am Montag wars wohl ein kleines Weinglas zu viel gewesen. Der wäre jedoch nicht so schlimm gewesen, mich zuhause zu behalten. Wenn dann aber noch die Bauchschmerzen und der Durchfall dazukommen, ist mir nur noch nach Bett. Heute morgen hatte ich schon die Schuhe an, als mir plötzlich so übel wurde, dass ich Angst hatte, mich gleich übergeben zu müssen. Natürlich kamen gleichzeitig auch die Bauchkrämpfe. Schlussendlich gabs nur Durchfall, aber ich war danach fertig genug, um doch lieber im Bett zu bleiben. Blöderweise gehts mir jetzt wieder gut und natürlich quält mich jetzt das schlechte Gewissen. Um vier muss ich dann noch Arbeiten gehen, bis um elf. Wenn ich das wenigstens schaffe, kann ich doch zumindest ein bisschen zufrieden sein.
Das ist das Medikament, das ich zurzeit gegen Morbus Crohn nehme. Von den Nebenwirkungen spüre ich vor allem Kopfschmerzen und Schwindel.
Wirkungsweise von Mesalazin
Patienten mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen leiden vor allem unter starken Bauchschmerzen und Durchfällen. Typischerweise verlaufen die Erkrankungen nicht gleichförmig. Es wechseln sich Phasen starker Entzündungstätigkeit und starken Beschwerden ab mit Zwischenzeiten, in denen die Patienten fast beschwerdefrei sind. Bei den Betroffenen sind stark erhöhte Konzentrationen von körpereigenen entzündungsvermittelnden Stoffen wie Prostaglandinen, Leukotrienen und Interleukinen in den Darmschleimhäuten zu finden.
Wie alle Wirkstoffe aus der Gruppe der Aminosalicylate blockiert Mesalazin die Produktion dieser Entzündungsvermittler und wirkt so entzündungshemmend. Mit dem Wirkstoff können die Beschwerden in einer akuten Phase der Erkrankung bekämpft werden, sie kann aber auch in der anfallsfreien Zeit Rückfälle verhindern.
Da Mesalazin nicht in den übrigen Körper aufgenommen wird, wirkt es ausschließlich örtlich im Darm und hat nur wenige Nebenwirkungen.
Seltene Nebenwirkungen:
Durchfall, Bauchschmerzen, Blähungen, Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel
ehr seltene oder vereinzelte Nebenwirkungen:
Fieber, Überempfindlichkeitsreaktionen, Atemnot, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Herzentzündung, Herzbeutelentzündung, Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Veränderungen des Blutbildes, Leberfunktionsstörungen, Leberentzündung, Nierenfunktionsstörungen, Juckreiz, Haarausfall
Wirkstoff: Mesalazin
Folgende arzneilich nicht wirksame Bestandteile sind in dem Medikament enthalten:
* Farbstoff E 172
* hochdisperses Siliciumdioxid
* Hypromellose
* mikrokristalline Cellulose
* basisches Butylmethacrylat-Copolymer
* Calciumstearat
* Croscarmellose-Natrium
* Dibutylphthalat
* Farbstoff E 171
* Glycin
* Macrogol 6000
* Methacrylsäure-Methylmethacrylat-Copolymer (1:1)
* Natriumcarbonat
* Povidon K 25
* Talkum
Endlich hatte ich wieder Motivation, um etwas zu verändern. Das Favicon ist neu, ebenso wie die Willkommenszeilen oben. Man merkt wohl, dass ich nicht mehr so oft vor dem Computer sitze wie zu meiner Arbeitszeit. Oft schreibe ich auch Einträge mit dem Handy während den langweiligen Vorlesungen. Schliesslich muss ich meine 50MB (10Fr./Monat) auf dem Handy ausnutzen :-D
Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Darms und kann den gesamten Verdauungstrakt - von der Mundhöhle bis zum Anus - betreffen. Meistens ist die Übergangsregion vom Dünndarm zum Dickdarm betroffen. Es können gesunde mit kranken Abschnitten abwechseln.
Die Entzündung reicht durch die Darmwand hindurch, so dass neben den oberflächlichen Schleimhautzellen auch die darunter liegenden Schichten betroffen sind. Dadurch können weite Teile der Darmwand entzündet sein, was zu Verwachsungen, Verengungen und Fistelbildungen (Bildung von Verbindungsgängen zwischen Darm und anderen Organen) mit vielerlei Komplikationen führen kann.
Ursachen
Die Ursachen sind nach wie vor unbekannt. Man nimmt an, dass mehrere der folgenden Faktoren zusammen wirken.
* Erbliche Veranlagung
* Ernährungsfaktoren und Nahrungsbestandteile
* Störung des Immunsystems
* psychosomatische Ursachen (Konfliktsituationen, Stress)
* Der Einfluss von Bakterien wie z.B. Mycobacterium paratuberculosis oder von Viren wird zur Zeit diskutiert
Beschwerden (Symptome)
* Immer wiederkehrende Fieber- und Durchfallschübe, begleitet von Bauchschmerzen
* Krämpfe
* Appetitlosigkeit und damit verbundene Gewichtsschwankungen
* Schmerzen und Infektionszeichen durch Abszesse und Fisteln im Darm (kann der Arzt feststellen)
* Reduziertes Allgemeinbefinden
Untersuchungen (Diagnose)
* Krankengeschichte unter Einbezug der Familiengeschichte und der Symptome.
* Physikalische Untersuchung: der Arzt kann Fisteln und/oder Abszesse am Enddarm feststellen.
* Darmspiegelung (Koloskopie) und Gewebsentnahmen.
* Darmröntgenuntersuchung mit Kontrastmittel.
* Ultraschall
* Stuhlproben (zum Nachweis von Bakterien und Ausschluss anderer Erkrankungen).
* Blutuntersuchungen zum Nachweis von Entzündungsvorgängen, Blutverlust (Anämie)
Behandlungsmöglichkeiten
Blut im Stuhl und unerklärliche Bauchschmerzen gehören in ärztliche Behandlung.
Es gibt keine Heilung für die Krankheit, mit Medikamenten können die Betroffenen aber doch ein relativ normales Leben führen. Nach jahrelangen beschwerdefreien Phasen kann die Krankheit jederzeit wieder auftreten, die Lebenserwartung ist jedoch bei den meisten Patienten nahezu normal.
Beim akuten Schub
* Bettruhe, insbesondere bei Fieber
* Ballaststoff-freie Kost (Astronautennahrung)
* Flüssigkeitsverlust muss ausgeglichen werden
* Dem Mangel an Nährstoffen, Vitaminen und Eisen vorbeugen.
* Bei besonders schweren Schüben muss der Patient im Spital behandelt und darmentlastend über eine Infusion ernährt werden.
Bereits eine Ernährungsumstellung kann die Intervalle zwischen den Schüben verlängern und die Beschwerden lindern. Bei vielen Betroffenen besteht zusätzlich eine Milchzuckerunverträglichkeit (Laktoseintoleranz), d.h. es wird eine milchfreie Ernährung empfohlen.
Ansonsten ist normalerweise keine Diät erforderlich. Eine fettarme Ernährung wird jedoch, wie bei anderen Darmerkrankungen, empfohlen.
Medikamente
* Entzündungshemmende Medikamente (Kortisonpräparate als Infusion, Zäpfchen oder Einlauf).
* Kortisonfreie entzündungshemmende Medikamente (Aminosalizylate) werden selten eingesetzt.
* Immunsuppressiva: Mittel, die das Immunsystem bremsen.
* TNF-Antikörper: wirken entzündungshemmend und verhindern die Ausbreitung der Entzündungsreaktion.
* Antibiotika: werden nur bei Abszessen und infizierten Fisteln eingesetzt.
* In einer kleinen Studie (75 Teilnehmer) wurde die Wirksamkeit von Weihrauchextrakten im Vergleich zum Medikament Mesalazin belegt. Der Extrakt Boswellia Serrata (Handelsname: H1) soll entzündungshemmend wirken.
Operativ
* Verengte Darmstellen können mit einem Ballon erweitert werden.
* Fisteln und Abszesse müssen verschlossen, respektive eröffnet werden.
* Stark befallene Darmabschnitte können entfernt werden. Dieser Eingriff wird jedoch nur vorgenommen, wenn schwere Komplikationen zu befürchten sind (z.B. Darmdurchbruch, Bauchfellentzündung (Peritonitis), Darmverschluss.
Operationen sollten wenn immer möglich vermieden werden, da es als Nebenwirkung zu schweren Durchfällen, Gallen- und/oder Nierensteinbildungen sowie zu Komplikationen im Bereich der operierten Stelle kommen kann. Bei ca. 80% der Morbus Crohn-Betroffenen wird spätestens nach zehn Jahren ein operativer Eingriff notwendig.
Psychotherapie
Der Alltag ist von der Krankheit stark beeinflusst, so dass eine Psychotherapie unterstützend helfen kann. In der Schweiz gibt es Patientengruppen speziell für Morbus Crohn- und Colitis ulcerosa-Betroffene.
Mögliche Komplikationen
Die Krankheit ist nicht heilbar, nur die Beschwerden können gelindert werden. Es gibt immer wieder beschwerdefreie Phasen.
* Fistelbildungen (Darm/Darm, Darm/Blase, Darm/Scheide, Darm/Haut)
* Blutungen und daraus resultierender Eisenmangel
* Totaler Darmverschluss
* Durchbruch der entzündeten Darmabschnitte (Perforation), Bildung von Abszessen
* Probleme bei der Nahrungsaufnahme wegen starker Narbenbildung im Darm
* Wachstumsstörungen bei Kindern
Am Samstag war ich beim erwähnten Anlass. Erst wurden junge Verkaufspferde beim Freispringen gezeigt, wobei das Highlight der Wallach war, der über die Abschrankung aus dem Stand ins Publikum sprang :). Hauptsächlich wurden Schweizer Pferderassen gezeigt (zB. Haflinger und Freiberger), aber es war auch ein Araber darunter. Allerdings gefiel dieses mir nicht so gut wie Shagar, den ich in Lausen ein paar Mal reiten durfte. Einige Pferde wurden von zwei Reitern gesprungen, wobei der Reiter wirklich gut war, die Reiterin jedoch unsicher wirkte. Das Fahren wirkte sehr professionell. Von der Quadrille war ich enttäuscht. Man sah, dass es einen Ablauf gab, allerdings waren sich die vier nicht immer über die Gangart einig. Es wirkte schlecht vorbereitet, was daran liegen könnte, dass es sich um eine Verkaufsshow und nicht eine Dressurprüfung handelte. Und natürlich muss ich auch zugestehen, dass das Reiten von vier Hengsten sicher nicht ganz einfach ist. Aber die gelben Pullover waren wirklich grässlich, da hätte man bestimmt ein besseres Outfit finden können. Die Hengstshow hat mir gut gefallen. Alles in allem hat mir das Freispringen am besten gefallen, ansonsten hätte ich teilweise mehr erwartet.
Gestern waren Dominic und ich so müde, dass wir um 8 schlafen gingen. Für Dominic war das ungewohnt, er ist mehrmals nachts aufgewacht. Ich hab das sowieso jede Nacht, aber heute fühle ich mich dafür ausgeschlafen. Gestern war ein Horrortag, was das Programm angeht. Am Morgen Uni (mit viel Kaffee, viel bedeutet eine ganze Tasse), dann Mittagessen bei Mama, 1.5h Nachhilfe mit meinem Bruder und dann kam der wirklich mühsame Teil, nämlich eine weitere Abklärung wegen meiner Bauchschmerzen, diesmal gynäkologisch. Auch die Oberärztin hat nichts gefunden, die Darmabklärung muss also weiter gehen. Danach weiter nach Pratteln zum Felix Bühler Shop, zwei Zügel besorgen, nach Diegten rasen und die Zügel vorbeibringen, mittlerweile recht übermüdet, der Kaffee wirkt nicht mehr. Edith freute sich jedoch. Beim Ausritt mit ihren beiden Pferden am Sonntag ging nämlich ein Zügel kaputt, aber der zweite sah auch nicht mehr super aus. Und dann, endlich, konnte ich nach Hause. Allerdings läutete das Telefon, noch während ich die Schuhe auszog. Dominics Vater wollte noch schnell vorbei kommen und ein Fax verschicken. Zum Glück kam Dominic bald darauf nach Hause und ich konnte mich im Sofa verkriechen. Zum Nachtessen gab es von mir mitgebrachtes Hühnchen sweet sour, den Reis aus dem Reiskocher und Dessert von Dominic mitgebracht.
Gestern war ich den ganzen Nachmittag bis abends am gamen. Schlecht, schlecht. Alles andere liess ich schleifen. Allerdings fertigte ich heute morgen aus den Matheskripts ein Heft mit meinem neuen Bindegerät. Manchmal braucht es so wenig und meine Sorgfalt ist geweckt. Dies ruft dann meine pflichbewusste Seite hervor. Ich hoffe, das hält sich… Naja, wenigstens ist mein zwergischer Krieger auf Level 12. Der muss jetzt pausieren, den Mensch und den Gnom muss ich nämlich auch noch weiter bringen.
So, schon sind sie vorbei, die Ferien in Ungarn. Es war einfach traumhaft, best holidays ever! Der Tagesablauf war nach ein paar Tagen zwar meist der gleiche: Reitstunde (Ich springen, Dominic normal), danach Baden und Schwimmen im nahen Thermalbad. Allerdings gingen wir auch mal in die nächstgelegene Stadt zum Shoppen (obwohl Dominic mehr Spass dabei hatte als ich) oder sonst kleine Ausflüge (Sightseeing oder Ausreiten) machten. Ich fühlte mich jedenfalls von der ersten Minute an wohl in dem Häuschen. Die Hinreise war easy, wir hatten ein ganzes Sechserabteil ein paar Stunden für uns und klappten die Stühle so aus, dass wir die ganze Fläche zum Schlafen hatten. Die Rückreise jedoch war sehr mühsam. Erstens hatten wir aus unerklärlichen Gründen keine reservierten Plätze, obwohl das beim Autozug normalerweise dazu gehört, und zwei Wagen oder mehr waren von besoffenen Fussballfans (wie ich die hasse!) und einem ganzen Regiment Polizisten besetzt. Die meiste Zeit verbrachten wir im Speiserestaurant, wo wir sitzen konnten. Da viele zum Skifahren fuhren, waren nämlich auch sonst die Plätze knapp. Naja, wir habens überlebt und sind mehr oder weniger glücklich wieder zuhause. Am meisten freute ich mich natürlich auf meine Büsis! (Katzen) Ich hoffe, ich kann im Sommer nochmals hingehen, wahrscheinlich ohne Dominic, der hat zuwenig Ferien übrig, da er im Herbst nach Taiwan will. Aber auch alleine würde ichs geniessen. Reiten, Schwimmen, Lernen, mehr bräuchte ich gar nicht. Ach ja, ausser vielleicht mal einer Maniküre oder ähnliches, das ist alles spotbillig dort. Ich bekam am Freitag eine Maniküre, Pediküre und NailArt für umgerechnet 25Fr. (15Euro). Und die Frau sass drei Stunden an meinen Händen/Füssen! Jetzt muss ich wieder sparsam sein, deswegen hoffe ich, dass die Nägel ganz lange halten!
Heute Nachmittag arbeite ich in Zürich, bei Art on Ice. Soll anscheinend recht anstrengend und anspruchsvoll werden. Ich muss noch die Menükarte und Weine auswendig lernen *seufz*. Das mit dem Lernen hat wohl nie ein Ende. Um 16:00h ist Arbeitsbeginn, das Ende ist offen. Am Samstag dann nochmals das Gleiche. Am Sonntag fahren wir dann in aller Frühe los, denn um neun oder zehn fährt unser Autozug in Österreich ab. Mal sehen, ob und wieviel Schlaf ich davor noch abbekomme. Ungarn schaue ich mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits freue ich mich natürlich, auf Ferien, relaxen, Reiten, Shoppen, Wellnessen, andererseits sind ja Dominics Eltern da und ich weiss nicht, was auf mich zukommt in Sachen Unterkunft usw. Ich hoffe, das Häuschen ist konfortabler als das in Mallorca, sonst wirds mühsam zu viert. Morgen steht dann noch Packen an. Ich hoffe, ich vergesse nichts.
Dies ist vielleicht mein letzter Eintrag vor den Ferien, also machts gut und bis in zwei Wochen. Dann stehe ich wieder voll im Uni-Leben!
Jetzt hab ich sowas also auch schon erlebt. Seit gestern um 16:00h durfte ich nichts mehr essen und eine halbe Stunde später literweise Abführmittel trinken. Erstens war das total eklig und viel und zweitens löste der Durchfall wieder meine Bauchschmerzen aus und ich hatte eine dementsprechend unruhige Nacht. Heute morgen werde ich also von Dominic zum Arzt gefahren. Meine Nervösität hielt sich in Grenzen, obwohl ich mich natürlich nicht gerade darauf freute. Dann war es soweit, nach ein paar Fragen wurde ich überall angestöpselt, Blutdruckmanschette, Tropf, Blutzuckermesser am Finger und Sauerstoff in die Nase. Kannte ich noch nicht alles und war auch alles nicht sehr schlimm. Dann gabs Schmerzmittel, mir wurde schwindlig und irgendwann ganz kurz vor Schluss wache ich plötzlich wieder auf, sogar noch mit einer Ahnung von irgendeinem Traum. Alles vorbei, ich sah gerade noch die letzten paar Bilder. War sehr merkwürdig für mich, einfach so einzuschlafen ohne das überhaupt mitzukriegen. Aber andererseits bin ich natürlich froh, dass ich nichts mitbekommen hatte, so sollte doch jede Untersuchung laufen :-) Danach gingen wir (Dominic und ich) einen Dürüm kaufen, ich noch ziemlich wacklig auf den Füssen. Jetzt habe ich noch ein wenig einen schwammigen Kopf, aber ansonsten gehts mir gut. Endlich wieder etwas gegessen!
Die nächsten drei Wochen werden bestimmt toll. Diese Woche noch frei und Prüfung (Physik) am Freitag, danach zwei Tage arbeiten (endlich mal in Basel) und am Sonntag gehts ab in die Ferien! Zwei Wochen Ungarn mit Reiten, Baden, Relaxen. Die erste Woche sind Dominics Eltern auch da, ich hoffe nur, dass ich mich nicht zu sehr nerve, denn ich mag das nicht immer, mit Menschen (ausser Dominic und meiner Familie) auf so engem Raum zu wohnen. Dafür gehört die zweite Woche Dominic und mir alleine. Und nach diesen drei Wochen fängt der Uni-Alltag wieder an.